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Musical Tanguera im Theater
Musical Tanguera bei Wikipedia

Tanguera - Das Tango-Musical direkt aus Buenos Aires

Tanguera © BB Promotions
Tanguera © Alex Rumford
Tanguera © Herbert Schulze

Tanguera, das Tango-Musical zurück in Europa

Erstmals mit Tango-Sextett in Hamburg, Berlin und Zürich

Tanguera, das Tango-Musical direkt aus Buenos Aires, kommt unter der Schirmherrschaft von Maestro Daniel Barenboim und der Argentinischen Botschaft zurück nach Deutschland. Die derzeit aufwendigste und erfolgreichste Tangoproduktion begeisterte das Publikum rund um den Globus. Von Tokio über Berlin, Wien und London bis New York und Paris wurde das emotionale Tango-Feuerwerk euphorisch gefeiert. Das weltweit erste Tango-Musical Tanguera zieht das Publikum mit fantastischen Licht - designs und Bühnenprojektionen, preisgekrönten Choreografien und der Perfektion eines 30-köpfigen Tanz-Ensembles begleitet von einem hochklassigen Tango-Sextett in seinen Bann. Vor dem Hintergrund des Buenos Aires des 20. Jahrhunderts erzählt die tragische Geschichte über Leidenschaft, Begierde, Schmerz und Erotik - vom schicksalhaften Leidensweg der schönen Immigrantin Giselle: von ihrer Ankunft im Hafen, ihrer Arbeit in einem der unzähligen Bordelle der Stadt bis hin zum Erfolg als Tänzerin in der glitzernden Welt des Cabarets. Verführt vom kriminellen Gaudencio und geliebt vom tapferen Hafenarbeiter Lorenzo, beginnt sich eine verhängnisvolle Spirale aus Liebe und Leidenschaft, Rivalität und Feindschaft immer schneller und schneller zu drehen.

Tanguera erzählt die Geschichte des Tango

Doch fast unmerklich und parallel zu dieser mitreißenden Geschichte erzählt Tanguera dabei noch etwas anderes: die Geschichte des Tango selbst, dessen Weg durch die Gesellschaftsschichten sich Szene um Szene  erschließt. Eine Geschichte, zu der das Musical dank seiner Innovationskraft und Authentizität längst selbst gehört. Denn mit präziser Bühnensprache, der Musik, dem Gesang und dem alles beherrschenden Tanz gelingt Tanguera etwas, woran sich keine Tango-Performance bisher gewagt hat: das Erzählen. Tanz und Musik stehen stets im Dienst der Handlung und sind genauso präzise mit der Geschichte verknüpft wie das aufwendige Lichtdesign. Verantwortlich dafür ist die enge Zusammenarbeit von Regisseur Omar Pacheco und der Choreografin Mora Godoy, einer der bemerkenswertesten und wichtigsten Tango-Choreografinnen und -tänzerinnen Argentiniens. Nicht zuletzt wegen der großen Authentizität des Stückes erlebte Tanguera nach der Uraufführung im Jahr 2002 in Buenos Aires, dem Ort seiner Entstehung, im Mutterland des Tangos eine Rekordlaufzeit von 18 Monaten. Die mitreißende Musik besteht aus klassischen Tangos und eigens für Tanguera komponierten Stücken. Von einem hochklassigen Tango-Sextett mit seinen typischen Instrumenten – vom Bandoneon bis zum Kontrabass – live auf der Bühne dargeboten, sorgt sie für ein so intensives Tangoerlebnis wie nie zuvor. Die musikalische Leitung übernimmt Lisandro Adrover persönlich; der Bandoneonist, Arrangeur und Komponist zählt zu den exponiertesten Figuren der internationalen Tangoszene.

Pressestimmen zum Tango-Musical Tanguera

„Das Meisterstück einer Tangogeschichte!”, schwärmt die New York Post und Le Figaro urteilt: „[...] eine mitreißende Show mit einer Truppe von Tänzerinnen und Tänzern, deren technische Versiertheit und Musikalität perfekt sind“, während Variety aus New York jubelt: „Leidenschaft und Feuer. Eine aufregende und begeisternde Show. Die Crème de la Crème an Tänzern und eine fantastische Choreografie!“. Die Berliner Zeitung ist sich sicher: „eine ungewöhnlich eindrückliche Art, Tanz und Schauspiel zu verbinden [...] – eine absolut sehenswerte Show.“

Vorstellungen Tanguera 2014:

13.08. – 24.08.2014: Hamburg, Staatsoper
21.10. – 26.10.2014: Berlin, Admiralspalast
28.10. – 02.11.2014: Zürich, Theater 11

© Texte und Fotos, Tanguera, BB-Promotion


Tanguera © Stefan Malzkorn
Tanguera © Manuel Navarro
Tanguera © Manuel Navarro
Tanguera © Herbert Schulze

Die Handlung von Tanguera

Tanguera erzählt die Geschichte von Giselle, einer jungen Französin, die mit einer der ersten europäischen Einwanderungswellen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Buenos Aires, Argentinien, eintrifft. Von Gaudencio, einem Gauner, der sich dem Drogengeschäft und der Zuhälterei verschrieben hat, mit schönsten Versprechungen in die südamerikanische Hafenstadt gelockt, trifft Giselle bei ihrer Ankunft auf den Dockarbeiter Lorenzo, der sich auf den ersten Blick in sie verliebt. Wie so viele Immigrantinnen zu jener Zeit findet auch Giselle in dieser neuen Welt nicht gleich das ersehnte Glück. Um zu überleben, bleibt ihr zunächst nur der Weg in die Prostitution und das Tanzen in einem heruntergekommenen Nachtclub, der von Gaudencio geführt und von seinen Männern strengstens kontrolliert wird. Das Leben, so wie sie es von nun an zu führen hat, verwandelt das einst untadelige Mädchen in eine dem Tangotanz ergebene „ Tanguera “, die schließlich zum gefeierten Star des Cabarets wird. Lorenzo hat sich zu einem mutigen Geächteten entwickelt und genauestens die Regeln der Unterwelt studiert. Entschlossen, sich jedem Gegner und jeder Gefahr mutig entgegenzustellen, setzt Lorenzo alles daran, Giselle und ihre Liebe zu erobern.  

Die Charaktere

Giselle

Giselle ist eine junge französische Immigrantin, die nach Argentinien kommt, getäuscht durch ein Heiratsversprechen, das sich niemals erfüllt. Anstelle von Liebe erwartet Giselle ein Leben in den Fängen eines Prostitutionsrings. Sie lernt, mit ihrem Schmerz zu leben und im Nachtleben zu bestehen. In dieser dunklen Unterwelt wird sie ermutigt, ihr großes Tanztalent in einem Nachtclub unter Beweis zu stellen: Ihre hinreißende Kunst lässt sie zur meistbegehrten Frau des Cabarets werden. Trotz der schonungslosen Ausbeutung durch Gaudencio liebt sie Lorenzo mit ganzem Herzen.

Lorenzo

Lorenzo ist ein einfacher und bescheidener junger Mann, der im Hafen von Buenos Aires mit zwei guten Freunden arbeitet. Zwar ist er keine Kämpfernatur, doch gibt er nicht klein bei, wenn er sich angegriffen fühlt. Die Frauen mögen Lorenzo, aber er hat kein wirkliches Interesse an ihnen, bis er Giselle begegnet. In dem Moment, als er sie zum ersten Mal zu Gesicht bekommt, versteht er, was Liebe bedeuten kann. Er kümmert sich zunächst nicht um die Gesetze der sogenannten Unterwelt und schenkt daher den Regeln dieser Schurken wenig Beachtung. Als er jedoch erkennen muss, dass nur das Beherrschen dieser Regeln dabei helfen kann, die Liebe Giselles zu erobern, unterzieht er sich einem harten Training. Lorenzo wird ein großartiger Tangotänzer und ein Meister im Messerkampf.

Gaudencio

Er ist ein Mann, der sich im Nachtleben bewegt, ein argentinischer Zuhälter. Gaudencio ist Nachtclubbesitzer und arbeitet für die Mafia, die einen Prostitutionsring betreibt. Der exzellente Tangotänzer ist, wenn nötig, auch bereit zu töten. Freunde hat er keine und seine Schläger folgen ihm aus Angst und Profitgier. Er verführt Giselle, sieht in ihr aber nur ein Mittel zum Zweck. Sein Stolz erlaubt es ihm nicht, seine Frau an einen anderen zu verlieren, und Gaudencio kämpft um sie aus reiner Eitelkeit und aus seinem Drang nach Besitz und Macht.

Madam

Madam ist eine elegante, ältere Dame, die gemeinsam mit Gaudencio die junge Französin Giselle am Hafen von Buenos Aires in Empfang nimmt und willkommen heißt. Doch ihre anfängliche Freundlichkeit gegenüber Giselle, stellt sich bald als reines Mittel zum Zweck heraus. Als Hausherrin des Cabarets, dem Dreh- und Angelpunkt von Gaudencios Zuhälterring, hält sie die Fäden in der Hand und richtet über die Schicksale ihrer Mädchen. Ihr hartes Regiment lässt sie auch Giselle spüren und weist sie ohne Gnade in ihre Pflichten ein. Unmissverständlich stellt sie klar, dass Giselle das zu tun hat, was von ihr verlangt wird.

© Texte und Fotos Tanguera, BB-Promotion