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Musical Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Musical Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Musical Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka

Premiere des Musicals Ladylike …mittendrin statt nur dabei am Theater an der Niebuhrg in Oberhausen

Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka

Vier Ladykracher in guten und in schlechten Zeiten

10 Jahre steht die Girlgroup Ladylike nun schon erfolgreich auf der Bühne. 10 Jahre Glanz, Glamour und Erfolg. Doch wie fing alles an mit den vier Pretty-In-Pink-Ladies? Und ging der Weg immer geradlinig steil nach oben? Gab es bei den vier so unterschiedlichen Sängerinnen von Ladylike immer nur Friede, Freude, Eierkuchen oder vielleicht hinter den Kulissen des Ruhmes eher Neid, Missgunst und Zickenterror? Im Musical Ladylike gab Produzent Markus Psotta (Reflection – das Galamusical Teil 1 und Teil 2: Ruf der Freiheit) vom 15. bis 17. März 2013 im Theater an der Niebuhrg in Oberhausen Antwort auf diese brennenden Fragen.

Zusammen mit ihm blickt das Publikum zurück auf die Audition der fiktiven Band, bei der die Wahl auf die mondäne Claudette (Kira Maxein), das naive Hello Kitty-Girl Tiffany (Patricia Schäfer), die taffe Rockerbraut Eddi (Nadine Esser) und die wandelnde Wikipedia-Enzyklopädie Anna (Carolin Ander) fällt. Dieser unglaubliche Charaktermix, der selbst die „Desperate Housewives“ in den Schatten stellt, will so gar nicht unter einen Hut passen und bringt den Produzenten mehr als einmal an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Doch mit Schokolade und Flachmann schafft er schließlich doch das Wunder eines ersten, gemeinsamen Auftritts – und siehe da: die geballte Frauenpower kommt beim Publikum an.
Doch bis die Damen an der Spitze der Top 10 stehen, sind noch viele Stolpersteine wie Autogrammstunden mit dubiosen Fans, vernichtende Kritiken mit Schlammschacht-Gerüchten neidischer Reporterinnen und der immerwährende Zwist der vier Sängerinnen um Song- und Kostümauswahl zu überstehen. Der steigende Druck des Erfolgs nagt am Zusammenhalt der Gruppe, doch schließlich wachsen die vier Damen tatsächlich zusammen und aus Feindschaft entwickelt sich echte Freundschaft…

Girlband Ladylike mit Musical-Hits, Rock und Schlagern auf dem Weg zum Erfolg

Mit ‚Ladylike‘ entwickelten die vier semi-professionellen Hauptdarstellerinnen eine charmant witzige Story um vier liebenswert-verrückte Stereotypen mit hohem Identifikationspotential und setzen darstellerische Glanzpunkte nicht nur durch die pfiffig-pointierten Dialoge, sondern auch durch die zu Instrumental-Playbacks perfekt interpretierten und choreografierten, szenisch passenden Musical- und Popsongs. Bei der Audition für die Girlband hofft das Damenensemble „I Hope I Get It (A Chorus Line), die weltgewandte Claudette zeigt mit „Mein Sinn für Stil“ (Aida) ihr Gespür für passende Bühnenoutfits, mit „Was fühl ich in mir“ (Wicked) erkennen die Damen ihre gewaltigen Differenzen, bevor sie sich auf den „Highway to Hell“ des ersten Auftritts begeben, um im ersten Erfolg ein „Walking On Sunshine“ erleben zu dürfen.

Anna schlichtet „Ein bisschen Frieden“, die Ladies erleben ihr „Daylight“ im Rampenlicht, genießen das „We Are Young“-Gefühl, brauchen Ihren Produzenten „I Need A Hero“, der den „Kitsch“ verdammt, stürzen nach „I´m So Excited“ ab, so dass es mit „The Show Must Go On“ irgendwie weiter gehen muss. Mit „Big Spender“ (Sweet Charity) werden die Damen erotischer, doch die Band bricht mit „Take Me Or Leave Me“ (Rent) fast auseinander, bevor Eddy mit „Someone Like You“ (Jekyll & Hyde) und „That‘s What Friends Are For“ ihre wirklichen Freundinnen erkennt. Nach einem Abba-Medley und weiteren Hits erkennen die vier Musketiere, dass „Music“ ihr Leben ist und sie als Band auch für die nächsten 10 Jahre zusammenschweißen wird.

Amateure mit Musical Ladylike auf Profiniveau

Das stimmgewaltige Damenensemble mit Markus Psotta als männlicher Verstärkung wird durch die Tänzerinnen Linda Quinten und Jennifer Borecki sowie Dennis Borecki als muskelbepacktem Bodyguard verstärkt. Den professionellen Anspruch der Produktion unterstreichen ein guter Ton und ein spektakuläres Bühnenlicht der Firma Event Stage Veranstaltungstechnik unter der Leitung von Thomas Esser.

Wer dieses dreistündige Feuerwerk an weiblicher Bühnenpräsenz mit dem Schuss männlichen Quoten-Testosterons verpasst hat, sollte sich die nächsten drei Spieltermine von ‚Ladylike‘ vom 15. bis 17. November 2013 am Theater an der Niebuhrg unbedingt pink im Kalender ankreuzen, wenn es für die vier Damen wieder heißt: „I Will Survive“!

© Text und Fotos: Stephan Drewianka, Musical-World.de; dieser Bericht erschien ebenfalls in der Zeitschrift Blickpunkt Musical (Ausgabe 64, Mai-Juli 2013)

Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka
Ladylike in Oberhausen © Stephan Drewianka