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Musical Cyrano de Bergerac im Theater
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Cyrano - Musical in zwei Akten

Musical Cyrano © Stage Entertainment Nederland
Cyrano in Bielefeld © Stephan Drewianka
Cyrano in Bielefeld © Stephan Drewianka
Cyrano in Bielefeld © Stephan Drewianka
Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld
Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld

Handlung des Musicals Cyrano de Bergerac

Cyrano de Bergerac ist nicht nur Mitglied der Gascogner Kadetten und ein hervorragender Fechter, sondern auch ein grandioser Dichter. Er leidet jedoch wegen seiner großen Nase unter Komplexen und verheimlicht, aus Sorge er könne wegen dieses Makels abgewiesen werden, seine wahren Gefühle für die schöne Roxane. Diese gesteht ihm, sich in den jungen, gut aussehenden Christian de Neuvillette verliebt zu haben. Weil dieser sich nicht dazu in der Lage sieht, poetische Liebes-schwüre von sich zu geben, bittet er Cyrano nichts ahnend um Hilfe. So leiht der Poet dem Nebenbuhler sein dichterisches Talent und schreibt an dessen Stelle Liebesgedichte für die Angebetete. General de Guiche, der selbst Roxane zu seiner Geliebten machen will, schickt die Gascogner Kadetten samt Cyrano und Christian aus Rachsucht an die Front nach Spanien. Dort setzen die beiden ihr Leben aufs Spiel, bis mit Roxanes plötzlichem Auftauchen – kurz vor der alles entscheidenden Schlacht – auch die ungewöhnliche Dreiecksbeziehung ins Wanken gerät...

Musical Cyrano erobert Bielefeld

Schon in Edmond Rostands romantisch-komödiantischem Versdrama Cyrano de Bergerac aus dem Jahr 1897 verbanden sich das Musketier-Sujet und das Thema der Überwindung von Komplexen als notwendige Zutat für die große Liebe zu einer aktionsgeladenen und zugleich berührenden Geschichte voll Esprit und Poesie. In der mehrfach Tony-Award nominierten Musicalfassung der holländischen Autoren Koen und Ad van Dijk aus dem Jahr 1992 gelangte diese Geschichte erfolgreich an den Broadway. Nun erobert dieses Musical über vermeintliche Helden und große Poeten, ihre Komplexe und Versagensängste in einer neuen Spielfassung von Thomas Winter mit neuen, von William Ward Murta überarbeiteten Arrangements und einem neu komponierten Song die Bielefelder Stadttheaterbühne.

Besetzung Musical Cyrano 2015 in Bielefeld

Veit Schäfermeier - Cyrano de Bergerac
Lucy Scherer - Roxane
Fabio Diso - Christian de Neuvillette
Alexander Franzen - General De Guiche
John Wesley Zielmann - Le Bret
Carlos Rivas - Raguenau
Jean-Loup Fourure - Vicomte Valvert
Vladimir Lortkipanidze - Montfleury
Christin Enke-Mollnar - Chaperonne
Lutz Laible - Kapitän Carbon de Castel-Jaloux
Stefan Fietzek - 1. Kadett
Marvin Meinold - 2. Kadett / Page
Bielefelder Opernchor Opernbesucher(-innen) / Pagen / Kadetten / Bedienstete / Köche(-innen) / Frauen

Kreativteam, Daten und Termine

Musik und Liedtexte von Koen van Dijk und Ad van Dijk // Deutsch von Curt Werner // Basierend auf dem Versdrama Cyrano de Bergerac von Edmond Rostand // Neufassung von Thomas Winter mit Dialogtexten aus dem Originalschauspiel in der deutschen Übersetzung von Ludwig Fulda // Musikalische Arrangements von William Ward Murta // lizensiert durch Stage Entertainment Productions.

Musikalische Leitung - William Ward Murta
Inszenierung - Thomas Winter
Bühne und Kostüme - Ulv Jakobsen
Fechtchoreographie - Jochen Schmidtke // Jean-Loup Fourure
Tanzchoreographie - Véronique Lafon
Choreinstudierung - Hagen EnkeDramaturgie - Larissa Wieczorek

Premiere: 06.09.2015, 19:30 Uhr, Stadttheater Bielefeld

Die nächsten Vorstellungen von Cyrano:
13.09., 17.09., 18.09., 01.10., 10.10.2015

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Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld
Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld
Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld
Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld

Die Darsteller des Musicals Cyrano

Veit Schäfermeier

Bereits während seiner Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien konnte Veit Schäfermeier Erfahrungen als Hauptdarsteller sammeln, u. a. in Produktionen wie The Apple-tree (Adam), The Secret Garden (Archibald Craven), Me and my Girl und Die Blume von Hawaii (Stone). 1999 gewann er den 1. Platz des Landesgesangswettbewerbs NRW in der Sparte Musical sowie den Förderpreis beim Bundesgesangswettbewerb in Berlin. 2000 spielte er noch während der Ausbildung im Ensemble des Musicals Mozart! in Wien. Bei Jekyll & Hyde in Bremen, Wien und Köln war er u. a. alternierend in der Titelrolle zu sehen. In Les Misérables am Theater des Westens in Berlin war er die Erstbesetzung des Grantaire und spielte außerdem noch den Thénardier. Als Chagall, Professor Abronsius und Graf von Krolock stand er 2005 in der Hamburger Inszenierung von Roman Polanskis Tanz der Vampire auf der Bühne und bei der Premiere 2006 in Berlin als Erstbesetzung Professor Abronsius. Im Theater Bielefeld übernahm Veit Schäfermeier 2007 die Titelrolle in Jekyll & Hyde. Im gleichen Jahr verkörperte er auch den Fred Hoffmann in der Welturaufführung von Ich war noch niemals in New York im Hamburger Operettenhaus und danach im Theater des Westens den Winnetouch im Musical Der Schuh des Manitu. In diesen Rollen hört man ihn auch auf den beiden Cast-Alben. Außerdem stand Veit Schäfermeier im Theater Bielefeld als Sir Percy in Wildhorns The Scarlet Pimpernel auf der Bühne und gastierte mit Grease in München und Frankfurt. 2011/12 spielte er in Bielefeld den Anatoly in Chess und Songs For A New World und stand von November 2011 bis August 2013 wieder im Berliner Theater des Westens als Professor Abronsius im Tanz der Vampire auf der Bühne. Seine letzten Projekte am Theater Bielefeld waren Eckhard - Das Musicalchen, außerdem war er als Stine in City of Angels und als Joe Gillis in Sunset Boulevard zu sehen.

Lucy Scherer

Die in München geborene Lucy Scherer absolvierte von 1998 bis 1999 ein Jahr an der School for Creative and Performing Arts in Cincinnati, Ohio. Nach ihrem Abitur nahm sie ihr Studium in Schauspiel, Tanz und Gesang an der Universität der Künste Berlin auf, welches sie 2006 mit Auszeichnung abschloss. Bereits während des Studiums konnte Lucy Scherer erste Bühnenerfahrungen sammeln, u. a. an der Neuköllner Oper und am Hans-Otto Theater Potsdam. Kurz nach ihrem Studium stand sie bereits für diverse Musicalproduktionen auf der Bühne u. a. als Sarah in Tanz der Vampire im Theater des Westens, als Eponine in der Schweizer Erstaufführung Les Misérables am Theater St. Gallen und als Hexe Glinda in der deutschen Erstaufführung von Wicked – Die Hexen von Oz am Palladium Theater Stuttgart. Die Titelpartie von LULU-Das MUSICAL führte Lucy ans Landestheater Innsbruck, bevor sie 2012 mit dem Musical Rebecca als ICH ins Schwabenland zu-rückkehrte.
Für die Rolle der Jenny Hartmann wechselte sie erstmals von der Bühne zur Kamera und drehte 2010/11 in Berlin für die tägliche Sat1 Serie Hand aufs Herz. Außerdem spielte sie als Protagonistin der achten Staffel der ARD Serie Sturm der Liebe die Figur Marlene Schweitzer. Im Jahr 2014 übernahm Lucy Scherer wiederum verschiedene Musicalrollen wie die der Magenta in der Rocky Horror Show beim Domplatz Open Air des Theaters Magdeburg und der Pol-ly in Amazing Grace. Nun debütiert Lucy Scherer mit der Rolle der Roxane in Cyrano am Theater Bielefeld.


Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld
Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld
Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld
Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld
Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld
Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld
Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld
Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld
Cyrano in Bielefeld © Stadttheater Bielefeld

Fabio Diso

Fabio Diso, der Wahlhamburger aus Bayern mit italienischen und spanischen Wurzeln, fand Dank seines musikalischen Elternhauses schon früh zur Musik. Bereits als Kind sang Fabio Diso in der Band seines Vaters. Später war er Leadsänger seiner Cover-Rockband »Frequence«. Als Spross einer internationalen Familie, spricht Fabio fließend Deutsch, Englisch, Spanisch und Italienisch. So ist der polyglotte Musical-Newcomer in der Lage mühelos in diesen Sprachen zu singen und zu performen – eine Fähigkeit, die er bei diversen Bühnenauftritten immer wieder gerne einbringt. Seine Ausbildung zum Musicaldarsteller absolvierte Fabio Diso an der Joop van den Ende Academy. Dort wurde er auch ausgewählt, an Meisterklassen mit Jason Robert Brown, Pasek & Paul sowie den Autoren von Das Wunder von Bern teilzunehmen. Im Anschluss an das Studium übernahm er die Hauptrolle Niklas in Anastasia – Das Musical bei der Bremer Musical Company, wo er im Winter 2013 auch die Rolle des Prinzen in Arielle – Die kleine Meerjungfrau verkörperte. 2014 war Fabio als Cover Sky und im Ensemble von Mamma Mia! in Stuttgart zu erleben. Zuletzt stand er außerdem alternierend als Galileo, Brit und Dieter in dem Rock-Musical We Will Rock You auf der Bühne des Deutschen Theaters in München und tourte mit dieser Produktion nach Frankfurt, Wien und Hamburg.

Alexander Franzen

Alexander Franzen wuchs in Köln, Zürich und San Francisco auf. Dort und an der Folkwang Hochschule Essen erlernte und studierte er die gesamte Palette der Darstellenden Künste und erwarb staatliche Diplome als Opernsänger, Musicaldarsteller und Schauspieler. Anfänglich fand man ihn als klassischen Sänger u. a. als Papageno (Zauberflöte), Kommissar (Rosen-kavalier) oder Kothner (Meistersinger von Nürnberg) auf dem Besetzungszettel renommierter Opernhäuser wie Kiel, Salz-burg oder Leipzig. Mittlerweile ist Alexander Franzen einer der gefragtesten Sängerdarsteller des deutschsprachigen Raums im Bereich Musical-Schauspiel-Operette. So spielte er in der jüngsten Vergangenheit u. a. den Prof. Higgins (My Fair Lady von A. Lerner), Stone (City of Angels von C. Coleman), Chauvelin (Scarlet Pimpernel von F. Wildhorn), aber auch den Macheath (Dreigroschenoper von Brecht/Weill), Moonface Martin (Anything Goes von C. Porter) und den Leopold (Im weißen Rössl R. Benatzky). In seiner Wahlheimat Berlin spielte er zunächst am Theater des Westens den Falco in Falco meets Amadeus und später am Theater am Kurfürstendamm den Roman Cycowski in Comedi-an Harmonists – Jetzt oder Nie!.
Seine Gastspieltätigkeit führte ihn außerdem an das Staatstheater am Gärtnerplatz München, an das Nationaltheater Mannheim, an die Staatstheater von Hannover, nach Oldenburg und Darmstadt, sowie u. a. an die Städtischen Bühnen von Köln, Bielefeld, Koblenz, Lübeck, Kaiserslautern, Trier, Coburg, Hagen, Gelsenkirchen und Essen.
Des Weiteren spielte er bei den Freilichtfestspielen in Schwäbisch Hall, Bad Gandersheim, Bad Vilbel und bei den Internationalen Sommerfestspielen in Bregenz (hier: Riff in West Side Story). In den Jahren 2014 und 2015 erlebt man Franzen als Kinderfänger in der europäischen Erstaufführung von Tschitti Tschitti Bäng Bäng im Staatstheater am Gärtnerplatz, München. Außerdem spielt er den Max Dettweiler in Sound of Music von Oscar Hammerstein am Staatstheater Kassel und entwickelte für den Gallissas Theater- und Bühnenverlag die Uraufführung eines musikalischen Monolog-Stücks mit dem Titel Empfänger unbekannt (nach dem gleichnamigen Briefroman der amerikanischen Autorin Kressmann Taylor, Regie und Konzeption Thomas Winter).
In der kommenden Spielzeit 2015/16 kehrt er für den Dr. Pangloss in Bernsteins Candide nach München an den Gärtnerplatz zurück. Außerdem sieht man ihn neben seiner Rolle als General de Guiche in Cyrano auch als Frederick Egermann in Sondheims A Little Night Music (Das Lächeln einer Sommernacht). Zuvor gibt er im Sommer erneut auf der Walenseebühne in der Schweiz den Konstrukteur Thomas Andrews in Titanic (Yeston).

John Wesley Zielmann

John Wesley Zielmann, 1979 in Göttingen geboren, absolvierte sein Studium an der Westfälischen Schauspielschule Bochum, Folkwang Hochschule Essen. Engagements führten ihn an das Deutsche Theater in Göttingen, das Schauspielhaus Bochum, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, die Wuppertaler Bühnen, das Theater Oberhausen und von 2005 bis 2013 als festes Ensemblemitglied ans Theater Bielefeld. Hier war er in zahlreichen Rollen zu sehen, u. a. als Eugen in Pension Schöller, Mellefont in Miss Sara Sampson, Beaumarchais in Clavigo, Robert in Boeing Boeing, Orest in Iphigenie auf Tauris, Martin in Käthe Hermann, Frosch in Die Fledermaus. Vier Spielzeiten lang war er als Michael Minetti zusammen mit Therese Berger in dem Dauerbrenner Sechs Tanzstunden in sechs Wochen und als Thore in Wie im Himmel zu sehen. Für die Reihe Freitagnacht erweckte er Figuren aus Billy Wilders Apartment im selbstverfassten Monolog Die wahre Affäre Dreyfuss wieder zum Leben. Sein zusammen mit Johanna Zielinski gestalteter Andy-Warhol-Abend FOREVER ART? wurde im Sommer 2010 nach zahlreichen Vorstellungen in Bielefeld zum undergroundzero festival in New York City eingeladen. 2010 wurde ihm von den Theater- und Konzertfreunden Bielefeld der Bielefelder Theatertaler verliehen. Neben seiner Tätigkeit als Sprecher für den WDR Köln, tritt er vielfach als Rezitator und mit Lesungen auf. Von 2011 bis 2015 moderierte er die Neujahrskonzerte der Bielefelder Philharmoniker. Zur Spielzeit 2013/2014 wechselte John Wesley Zielmann an das Stadttheater Bremerhaven, wo er u. a. in Singin’ in the Rain, Der alte König in seinem Exil, Peer Gynt und als König Artus in Merlin oder Das wüste Land zu sehen war. 2014 und 2015 gastierte er an der Staatsoper Hamburg.Ab November 2015 ist John Wesley Zielmann auch in Nick Payne´s Constellations am Kellertheater Winterthur (Schweiz) zu sehen.

Carlos Horacio Rivas

Carlos Horacio Rivas erhielt seine Ausbildung in Gesang und Schauspiel in seiner Heimatstadt Buenos Aires (Argentinien). Von 1989 bis 2005 gehörte er erstmals dem Opernchor des Theaters Bielefeld an, wo er als Solist etliche Rollen verkörperte. Schon seit seiner frühen Jugend hegt er ein besonderes Interesse für das Musical. Als freischaffender Sänger und Schauspieler stand er in zahlreichen Musicalproduktionen auf der Bühne, u. a. im Theater Bielefeld, im Nationaltheater Mannheim, im Staatstheater Darmstadt, im Theater Magdeburg und bei den Burgfestspielen Bad Vilbel. Carlos Rivas übernahm sämtliche Haupt- und Nebenrollen in Musicals wie Evita, Hair, My Fair Lady, Kiss Me Kate, Jesus Christ Super Star, West Side Story, She Loves Me, Anything Goes, Guys & Dolls, Jekyll & Hyde, The Scarlet Pimpernel, Piaf, Die Comedian Harmonists sowie in den Uraufführungen Starry Messenger und The Birds of Alfred Hitchcock. Im Jahre 2009 wurde er in der Operette Die lustige Witwe in der Rolle des Baron Mirko Zeta im renommierten Teatro Avenida in seiner Heimatstadt Buenos Aires von Publikum und Presse gefeiert. Er stand in diversen Schlager-Revuen auf der Bühne und hat eigene Solo-Abende kreiert.
Auch war er als Onkel Ernie in The Who’s Tommy und als Pancho Vargas / Lieutenant Muños in City Of Angels am Theater Bielefeld zu sehen.

Vladimir Lortkipanidze

Vladimir Lortkipanidze erlernte schon im Kindesalter das Klavier- und Geigespiel. Er absolvierte ein Gesangsstudium am Staatlichen Konservatorium Tbilisi, Georgien, und vertiefte seine gesangliche Ausbildung anschließend am Staatlichen Konservatorium in Moskau. 2000 – 2005 führte ihn ein Aufbaustudium bei Mario Melani und William Matteuzzi nach Italien, wo er diverse Tenorpartien in Oper- und Konzertaufführungen sang, u.a. in Rom, Bologna, Rimini und Trento. Seit 2005 ist Vladimir Lortkipanidze festes Mitglied des Opernchores des Theaters Bielefeld und übernimmt hier immer wieder kleine Solopartien.

Christin Enke-Mollnar

Christin Enke-Mollnar erhielt bereits vor ihrer Gesangsausbildung an der Musikhochschule München Gesangs- und Ballettunterricht. Außerdem lernte sie Klavier und Cello. Sie gewann diverse internationale Wettbewerbe und erhielt außerdem zahlreiche Stipendien. In der Titelrolle in Die Nachtigall von Igor Strawinsky debütierte sie bereits während ihres Studiums beim Opernfestival Kempten und am Stadttheater Lindau. Verschiedene Engagements und Konzerte führten sie rund um die Welt, u. a. ans Prinzregententheater, das Deutsche Theater München, an das European Opera Center Manchester, das Kosmostheater Wien, aber auch an Theater in Ungarn, Russland und Kanada. Im Rahmen von Tourneen reiste sie von 2007 bis 2009 nach Indien und in die USA. Sie trat außerdem im Fernsehen auf, u. a. im SWR, 3Sat und ZDF. Des Weiteren ist sie Mitbegründerin des europaweit bekannten Trios ArpaCantabile (Sopran, Mezzosopran und Harfe). Seit 2008 ist sie mit am Theater Bielefeld zu sehen.

Lutz Laible

Lutz Laible sammelte seine erste Bühnenerfahrung als 11-Jähriger im Extrachor am Theater Potsdam. Von 1974 – 1980 studierte er Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden mit dem Schwerpunkt Musical. Außerdem absolvierte er von 1986 bis 1991 ein Fernstudium Opernregie an der Musikschule Hanns Eisler Berlin. Als festes Ensemblemitglied war Lutz Laible an verschiedenen Theatern tätig, u. a. an den Landesbühnen Sachsen, der Komischen Oper Berlin und am Städtebundtheaterhof. Als Gast war er u. a. an der Neuköllner Oper Berlin und am Mittelsächsischen Theater Freiberg zu sehen. Lutz Laible trat in dieser Zeit als Solist u. a. in My Fair Lady, Calamity Jane und Das Wirtshaus im Spessart auf. Im Chor sang Lutz Laible auch mehrfach bei den Bayreuther Festspielen. Seit 2002 gehört er zum Opernchor des Theaters Bielefeld und sang hier u. a. in Bonnie & Clyde, Anything Goes und Chess.

Stefan Fietzek

Stefan Fietzek, geboren 1991 in Bielefeld, kam mit 16 Jahren ans Theater. Unter der Leitung von Martina Breinlinger schnupperte er erstmalig Bühnenluft und sammelte erste Schauspielerfahrungen im Jugendbereich des Theater Bielefeld. Nach seiner ersten Hauptrolle in Kleiner Mann – was nun? - Hans Fallada, ergab sich eine klare Entscheidung in Richtung Schauspielerei. Bei Benjamin Armbruster erhielt der junge Nachwuchsschauspieler Sprech- Spiel- und Stuntunterricht. Als Mentor ist Armbruster ist maßgeblich an der Karriere und Entwicklung von Stefan Fietzek beteiligt. Es folgten mehrere Engagements an den Städtischen Bühnen. Außerdem war Stefan Fietzek in Fernsehproduktionen wie Der letzte Bulle, Verbotene Liebe, oder Unter Uns zu sehen. Am Theater Bielefeld war er bereits in der Spielzeit 2013/2014 an dem Musical Die Hexen von Eastwick beteiligt.

Marvin Meinold

Marvin Meinold, geboren 1985, ist untypischerweise Vertreter der vierten, oft vergessenen Theater-Sparte: der Improvisation. Ausgebildet z. B. durch Roland Trescher (isar148, München), und Steven Sim (Crumbs, Kanada) machte sich Marvin seit 2003 einen Namen in der deutschsprachigen ImprotheaterSzene. Mit seinem Duo »Die Stereotypen« füllt er regelmäßig die heimischen Bühnen. Seit 2012 ist Marvin Gast-Spieler beim Springmaus Improvisationstheater in Bonn. 2013 war er nominiert für den Goldenen ImproStern®. Am Theater Bielefeld begann er 2008 an der Seite von Georg Böhm als Borka-Statist im Weihnachtsmärchen Ronja Räubertochter. Danach folgten Gastspiele in Das Sams (2011) und Die Orchesterprobe (2012/13). Sein Musical-Debüt gab Marvin Meinold in City Of Angels in der Spielzeit 2012/2013.

© Pressetext und Bühnenfotos: Stadttheater Bielefeld; Fotos Schlussapplaus: Stephan Drewianka