• Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
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Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka

Premiere der Cameron Mackintosh-Produktion „Miss Saigon“ im Musical Dome Köln

Miss Saigon © BB Promotion

Vom Platzen der „American Dream“-Seifenblase

Nach ihrem Musical-Welterfolg „Les Miserables“ wollte das französische Musical-Duo Alain Boublil (Buch und Texte in Zusammenarbeit mit Richard Maltby, Jr.) und Claude-Michel Schönberg (Musik) eine Neuadaption der Puccini-Oper Madame Butterfly zeitgemäß auf die Bühne bringen. Ein Foto aus dem Jahr 1975, das eine vietnamesische Mutter beim Abschied von ihrer 11-jährigen Tochter auf der Tan Son Nhut Air Base zeigt, die ihrem amerikanischen Vater bei der Evakuierung Vietnams in die Staaten folgt, war der Auslöser, die Musicaladaption der französischen Novelle Madame Chrysanthemum in die Zeit des Vietnam-Krieges zu legen. Claude-Michel Schönberg sagte über sein Musical: „Miss Saigon erzählt nicht die Geschichte des Vietnamkriegs. Es erzählt die Geschichte zweier Menschen, die in den Wirren des Krieges gefangen sind.“
Da die in Köln gezeigte Tournee-Produktion in englischer Originalsprache gezeigt wird, folgt eine etwas detailliertere Inhaltsangabe, wer sich überraschen lassen möchte, liest einfach hier weiter!

Miss Saigon in Köln © Johan Persson

Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka

Die Handlung von Miss Saigon

Im „Dreamland“, einem heruntergekommenen Club in Saigon, in dem der Engineer frustrierten amerikanischen GI´s vietnamesische Schönheiten vom Lande gegen Dollar anbietet, trifft die 17-jährige Kim an ihrem ersten Abend im Etablissement auf den GI Chris, dem sein Freund John das Mädchen für eine ganze Nacht kauft, während er bei der Wahl der „Miss Saigon“ auf die Gewinnerin Gigi setzt. Chris verliebt sich in die exotische Schönheit vom Lande und beantragt Urlaub. Ihre Kolleginnen aus der Bar bereiten eine festliche Zeremonie vor, die einem vietnamesischen Hochzeitsritual gleicht. Als sie Kim als wahre „Miss Saigon“ feiern und auf die Liebe anstoßen, platzt Kims Cousin Thuy herein und fordert Kim auf, ihm zu folgen, da ihre Eltern bereits vor 4 Jahren ihre Heirat beschlossen hatten. Kim erklärt Thuy, dass sie nicht mehr das 13-jährige Mädchen ist und durch den Tod ihrer gesamten Familie sich nicht mehr an das Eheversprechen ihrer Eltern gebunden fühlt. Thuy ist außer sich, kommt aber gegen den bewaffneten Rivalen Chris nicht an und verschwindet. Kim und Chris verbringen gemeinsam „die letzte Nacht der Welt“ vor dem Fall von Saigon.

3 Jahre später hat der Vietcong die Macht in Saigon übernommen. Mit der Hilfe vom Engineer findet der militärisch aufgestiegene Thuy Kim in einem Armenviertel. Als sie sich immer noch weigert, demonstriert Thuy seine Macht und will beide vor ein Erschießungskommando stellen, sollte Kim nicht einlenken. Kim zeigt ihm den wahren Grund, warum er sie nicht zurückhaben kann: ihren 3-jährigen Mischlings-Sohn Tam. Als Thuy diesen Schandfleck auslöschen will, erschießt Kim ihn und macht sich mit dem Engineer auf den risikoreichen Weg als Boat-People nach Bangkok. Der Engineer sieht in Chris Sohn die Möglichkeit, nach Amerika einzureisen und gibt sich als Kims Bruder aus.

In Amerika leitet John eine Organisation, die den verachteten amerikanisch-vietnamesischen Straßenkindern „Bui Doi“ helfen möchte. Aus der Botschaft in Bangkok erfährt er von Kim und ihrem Sohn, die immer noch nach Chris suchen. Doch Chris hat nach einem Jahr verzweifelter Suche nach Kim endlich ein neues Leben begonnen und Ellen geheiratet, der er nie von seiner Liebe in Vietnam erzählt hat. John fährt mit Ellen und Chris nach Bangkok, um seinen Sohn kennenzulernen und Kim zu treffen. Der Engineer träumt von seinem „amerikanischen Traum“ und überredet Kim, schon vor dem Treffen in Chris Hotel zu gehen. Dort trifft Kim auf Ellen und beiden Frauen wird bewusst, dass sich ihr Leben grundlegend ändern wird. Kim konfrontiert Ellen damit, dass Chris und sie in ihren Augen verheiratet sind. Ellen erkennt, dass sich Kim und Chris wirklich lieben und sie gegen ein Kind keine Chance mehr hat. Kim will ein behütetes und sorgenfreies Leben für ihren Sohn, versteht aber, dass sich Ellen eigene Kinder mit Chris wünscht und ihr Tam in dieser Familie keinen Platz haben wird, und so trifft Kim eine folgenschwere Entscheidung…

Miss Saigon in Köln © Johan Persson
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka

Nach der Premiere am 20.09.1989 in London, der sich eine erfolgreiche Spielzeit von 10 Jahren am West End anschloss, begann der Siegeszug des Musicals in 32 Länder in über 369 Städten mit weltweit über 36 Millionen Zuschauern (Broadway-Premiere 1991, in Stuttgart von 1994-1999 mit Uwe Kröger, Aura Deva und Jerzy Jeske). Zum 25-jährigen Jubiläum kehrte die Show als überarbeitetes Revival für 760 Vorstellungen von 2014-2016 ans Londoner West End zurück. In der Neufassung für das Prince Edward Theatre gab es einen neuen Song für Chris amerikanische Frau Ellen „Maybe“, der sie einfühlsamer und sympathischer zeigte als in der Urfassung. Weitere textliche Änderungen verdeutlichten Schlüsselszenen und das Staging der Show wurde modernisiert, wobei ein über 3 Tonnen schwerer Hubschrauber mit 2,6 Metern Rotorblätter-Spannweite in Kims Alptraum beim Fall Saigons und der amerikanischen Truppen-Evakuierung, die das Liebespaar trennte, immer noch wie in der Originalfassung eine zentrale Rolle im 2. Akt spielen sollte. Die Show wurde komplett aufgezeichnet, war für einen Abend sogar in deutschen Kinos zu sehen und ist als DVD und Blu-ray erhältlich. 

Nach der Spielzeit in London ging diese Version des Musicals 2017 auf eine Stippvisite an den Broadway, dem sich eine UK/Irland-Tour anschloss, die zu einer International-Tour erweitert wurde. Nach Zürich ist der Musical Dome in Köln die vorerst letzte Station dieser Reise, wo Miss Saigon in der englischen Originalfassung vom 22.01.19 bis 03.03.19 mit deutschen Übertiteln zu erleben ist.

16 Sattelschlepper transportierten die eindrucksvollen Kulissen von Bob Avian, Geoffrey Garreratt, Totie Driver und Matt Kinley zum Musical Dome, neben dem bereits erwähnten Hubschrauber weitere 600 Requisiten sowie die Kostüme von Andreane Neofitou für die 38 Darsteller, die in der Show 16 Kostümwechsel absolvierten. Die 32-köpfige Crew war mit den Aufbauten, zu der auch eine 9x12 m LED-Videowand für den Hintergrund gehören, über 1 Woche beschäftigt. Die Musik der 15 Musiker mit dem musikalischen Leiter Mathew J. Loughran wird über ein eigenes Soundsystem über 170 Lautsprecher verteilt, so dass ein grandioser Klangteppich entsteht. Der Theaterbesucher fragt sich unweigerlich, ob der betriebene Aufwand überhaupt noch eine mobile Tour-Version darstellt. Viele Musicals in Deutschland erreichen diese Perfektion nur noch bedingt – aber dafür steht eben das Qualitäts-Markenzeichen „Cameron Mackintosh Produktion“.

Christian Rey Marbella als Engineer © Stephan Drewianka
Sooha Kim als Kim © Stephan Drewianka
Ashley Gilmour als Chris © Stephan Drewianka
Zwei Engineers für Köln © Stephan Drewianka
Leo Tavarro Valdez als Engineer © Stephan Drewianka
Komponist Claude-Michel Schönberg © Stephan Drewianka

Die Darsteller in Köln

Doch nicht nur der äußere Rahmen stimmt bei dieser außergewöhnlichen Musicalproduktion, denn alle Darsteller sind perfekt besetzt. Die Rolle des Engineers teilen sich Leo Tavarro Valdez (Valjean in Les Miserables und Engineer in London und der Australien-Tour) und Christian Rey Marbella, der die Hauptrolle bei der Köln-Premiere spielte. Marbella spielte die Rolle bereits weltweit in fünf verschiedenen Miss Saigon-Produktionen. Der Engineer ist eigentlich keine sympathische Rolle. Als Zuhälter verkauft er junge Mädchen an amerikanische Gis, ist egoistisch immer nur auf das eigene Wohl und Fortkommen bedacht und träumt seinen amerikanischen Traum von materiellen Dingen, die man sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kaufen kann. Als Zuschauer ist man ihm aber trotzdem wohlgesonnen, denn er windet sich aus jeder noch so gefährlichen Zwangslage als wahrer Überlebenskünstler und schwimmt, nach seinen eigenen Worten, immer wie ein Korken in Hai-verseuchten Gewässern. Obwohl er Kim nur zu seinen eigenen Zwecken missbraucht, tut er dies doch mit einer gewissen Wärme und Freundschaft, für die man dem aalglatten „Bösewicht“ einfach nicht böse sein kann. 

Die Koreanerin Sooha Kim, die die Rolle der Kim als Cover bereits in japanischer und englischer Sprache verkörperte, ist ein weiterer Glückstreffer. Ihr Wandel von einer 17-jährigen Waise vom Lande, die mit jungfräulicher Unschuld in die Bordelle Saigons gerät und sich Hals über Kopf in ihren ersten Freier verliebt und als Mutter dann wie eine Löwin mit ungeheurer Energie und Vehemenz ihr Kind vor den Widrigkeiten der Welt zu schützen versucht, ist eine darstellerische Glanzleistung. Sooha Kims Gesangstimme deckt dabei das weite Spektrum weicher und gefühlvoller Liebes-Balladen bis hin zu den energiegeladenen Konfrontationen mit Thuy und Ellen mühelos ab.
Die 18-jährige Joreen Bautista spielt alternierend die Rolle der Kim in ihrer ersten professionellen Hauptrolle.

Ashley Gilmour (Hairspray, Legally Blonde und als Ensemblemitglied des 25-jährigen Miss Saigon Revivals) verkörpert den idealistischen GI Chris, der eigentlich die Welt verbessern wollte, im Krieg aber lernen muss, dass Amerika und er in Saigon auf ganzer Linie versagt haben. Er versteht die fernöstliche Kultur nicht und sieht sich nach der Hochzeitszeremonie mit Kim nicht wirklich als Ehemann. Obwohl er sein Bestes gibt, kann er Kim nicht aus Saigon evakuieren und kommt in Amerika auch nach seiner Heirat mit Ellen nicht zur Ruhe, da ihn Alpträume aus der Vergangenheit plagen. Der smarte Sonnyboy als überlastetes Wrack, der erst recht als Vater eines Mischlings-Sohnes haltlos überfordert ist.

Ryan O´Gorman (The Phantom of the Opera, Billy Elliot) in der Rolle von Chris Freund John ist als einziger Charakter nicht nach den „Regeln“ der Originalproduktion besetzt, war John doch in den meisten Inszenierungen ein Farbiger. Seiner Stimme fehlt es somit etwas an souligem Touch, den man bei „Bui Doi“ ansonsten gewohnt ist. Schauspielerisch gibt er den Vietnam-Veteranen, der nach dem Krieg in einer Hilfsorganisation für Mischlings-Kinder eine neue Aufgabe findet. Doch bei den Problemen, die ihm sein bester Freund mit Kim beschert, ist auch er ratlos.

Elena Martin (Merrily We Roll Along) holt aus der etwas undankbaren Rolle der Ellen das Beste heraus. Glaubwürdig ist ihre Angst, Chris an seine alte Liebe zu verlieren, von der sie eigentlich von Chris überhaupt nichts weiß. Ein Höhepunkt von Miss Saigon ist die Konfrontation der beiden Ehefrauen in Room 317 und ihre völlig aus dem Ruder laufende Konversation, die Ellen verunsichert zurücklässt. Zwar ist sie die nach amerikanischem Gesetz sicherlich „richtige“ Ehefrau, aber Kim hat mit Tam den Trumpf in der Hand, der sie Chris kosten könnte.

Gerald Santos Rolle als Thuy ist ähnlich undankbar wie die von Ellen. Santos überzeugt als traditionsbewusster Vietnamese, dem das Hochzeitsversprechen seiner Eltern heilig ist und seine Cousine Kim heiraten will, mit einer wunderbar warmen und klassisch geprägten Gesangsstimme. Während der erste Versuch, Kim zur Heirat zu zwingen an Chris gezückter Waffe scheitert, triumphiert er 3 Jahre später als militärischer Vietkong-General und will Kim aus der Gosse retten. Doch seine Drohungen, Kim exekutieren zu lassen, prallen von der kämpferischen Mutter ab, die gelernt hat, für ihren Sohn alles nötige zu tun.

Aicelle Santon in der Rolle der Prostituierten Gigi beschließt die Riege der Hauptdarsteller. Ihr Song „The Movie In My Mind“, indem sie die Situation der Zwangsprostitution einem glücklichen Familienleben als Traum gegen Realität gegenüberstellt ist gleich recht früh im Musical ein gelungener Showstopper.

Miss Saigon in Köln © Johan Persson
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Johan Perrson
Miss Saigon in Köln © Johan Perrson

Pro und Contra Miss Saigon

Überhaupt darf sich die musikalische Seite von Miss Saigon zur Weltklasse der Drama-Musicals zählen. Durchkomponiert schafft das vielseitige Libretto über 2,5 Stunden kurzweilig immer wieder aufs Neue zu faszinieren, sei es mit gefühlvollen Balladen wie „I’d give my life for you““, „Dju Vui Vai“ und „Maybe“, wundervollen Duetten wie „The Last Night Of The World“, „Sun and moon“, „Please“ und “I still believe“, stimmungsvoll aufgebauten Hymnen wie „Why God“ und „Bui Doi“, beindruckenden Tanz- und Revuenummern wie „The morning of the dragon“ und „The American Dream“ und eben den emotionsgeladenen Actionszenen wie „You will not touch him“, „The confrontation“ und natürlich die unglaubliche Szene von „Kim’s Nightmare“, bei der die Szenenwechsel eine Lehrstunde verblüffender Bühnentechnik sind. In der flüssigen Regie von Laurence Connor gibt es keine Umbauphasen und keine Zeit für den Zuschauer zum Aufatmen, die gesamte Inszenierung ist ein stätiger Fluss großartiger Bilder. Die Pressestimmen überschlagen sich mit Superlativen, um dieser Show gerecht zu werden (z.B. schreib The Times: „Atemberaubend, überragend und spektakulär. Sie ist zurück und sie ist fabelhaft. Ein Triumph.“)

Das war übrigens nicht immer so. Gerade zur Premiereninszenierung gab es vor 30 Jahren auch kritische Stimmen, die Miss Saigon als ein Stück mit stereotypen Charakteren beschrieben, die ein historisch verklärtes und nicht immer korrektes Bild des Vietnam-Krieges aus der Sicht von „Weißen“ zeigt, mit dem sich Asiaten nicht identifizieren könnten. Dass damals der renommierte, britische Schauspieler Jonathan Pryce als Engineer besetzt und als Asiate geschminkt wurde, war für viele Asiaten wie ein Schlag ins Gesicht. Hier sollte aber bedacht werden, dass das Millionen Pfund teure Musical damals Weltpremiere feierte und einfach ein bekannter Name die Besucher ins Theater locken musste. Die in England völlig unbekannte Lea Salonga verdankt ihrer Rolle als Kim ihre internationale Karriere, doch das passierte selbstverständlich erst, nachdem die Weltpremiere zum gefeierten Erfolg wurde. Mit dem 25-jährigen Revival und der hier gezeigten Tour-Version sollten aber viele Kritiker von damals verstummen. Natürlich ist Miss Saigon immer noch ein Stück Fiktion, aber auch „Vom Winde verweht“ ist ein kitschiger Liebesroman, der den amerikanischen Bürgerkrieg historisch verklärt auch nur als Rahmen nutzt – und trotzdem erhielt Margaret Mitchell 1937 den Pulitzer-Prize für ihr Werk.

Jeder Musical-Fan, der sich für Drama-Musicals wie Les Miserables begeistert, sollte sich diese Show in Köln nicht entgehen lassen. Leider hat BB Promotion diese sehenswerte Produktion nur für 6 Wochen eingekauft und schon am 03.03.2019 hebt der Hubschrauber im Musical Dome zum letzten Mal ab – und wir müssen vielleicht weitere 20 Jahre auf ein neues Revival zum 50. Geburtstag von Miss Saigon warten…

© Text & Fotos (24, Press Call mit 3 Szenen aus dem Musical) by Stephan Drewianka, Musical-World.de; Bühnenfotos (7) © Johan Persson mit freundlicher Genehmigung von BB Promotion

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Miss Saigon in Köln ©  Stephan Drewianka
Miss Saigon in Köln © Johan Perrson
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