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Musical »Flügel – von Hoffnung getragen« in Bottrop

  • Musical Flügel © Stephan Drewianka
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Entstehungsgeschichte des Pro You Musicals Flügel

Manchmal erinnert das reale Leben an eine Seifenoper: Sebastian Ivartnik hatte 2002 schon einen Studienplatz bei der Stella Musical Academy in der Tasche, entschied sich kurzfristig jedoch gegen die Ausbildung und vermisste seitdem die Möglichkeit, jemals auf einer Musical-Bühne stehen zu können. Sein Freund Benjamin Hübbertz komponierte und textete ihm ein aufmunterndes Liebeslied zum Valentinstag. Sebastian erkannte das Potential einer echten Musicalballade sofort und Benjamin komponierte ohne Notenkenntnisse einfach munter auf seinem Keyboard drauf los – nach 10 Monaten war die Grundstruktur für ein komplettes Musical um Liebe, Neid und Intrigen musikalisch gelegt und 2003 lag auch die Geschichte mit allen Charakteren fertig in der Schublade:

Handlung: Verbotene Liebe zwischen Engel und Dämon

In der himmlischen Puttenschule ist kurz vor dem Examen mal wieder der Teufel los. Dem Big Boss passen die neuen aufrührerischen Gedanken von menschlicher Liebe unter Engeln gar nicht ins Konzept und so beauftragt er die Schulleiterin Synthia, den Urheber dieser Gedanken, Engel Luzifer, in die Unterwelt zu verbannen, wo er mit offenen Armen von Liebesdämonin Talea empfangen wird. Sie möchte aus dem schmucken Engel einen Dämonen-Bengel machen und beauftragt ihn, ein gerade von Engel Gabriel in Liebe zusammengeführtes Menschenpaar durch Eifersucht zu trennen.

So treffen die beiden Freunde auf der Erde zusammen und Gabriel erkennt, dass er viel mehr als Freundschaft für Luzifer empfindet. Botenengel Flügelchen warnt die beiden, ihre Zuneigung zueinander nie offen zu zeigen. Talea hat gelauscht und lässt im Himmel die Bombe des neuen Pärchens platzen. Doch das Chaos im Himmel genügt der heimlich in Luzifer verliebten Talea nicht, sie will die beiden Engel ein für allemal auseinander bringen. Der Gestaltwandler Marbas entführt als Luzifer verkleidet Gabriel auf die Erde und verführt ihn zu einem verhängnisvollen Kuss, den der echte Luzifer von Ferne beobachtet. Rasend vor Eifersucht schlägt er sich auf die böse Seite von Talea und will ein echter Dämon werden, doch wieder ist es Flügelchen, die alle Missverständnisse aus der Unterwelt räumen kann. Für Gabriel und Luzifer gibt es nur einen Weg: sie müssen ihre Unsterblichkeit aufgeben und durch das reinigende Fegefeuer zu Menschen werden. Doch ist ihre Liebe stark genug, um in der Prüfung des Fegefeuers zu bestehen?

Aufwendige Produktion des Amateur Musicals Flügel

65 Menschen zwischen 11 und 40 Jahren trafen sich jeden Sonntag für 5 Stunden, um ohne eine Gage an dem Musical-Projekt zu arbeiten. Die Suche nach Kostümmaterial brachte nach 397 Stunden im Internet und 6870 Kilometern im Auto knapp 320 Meter Stoff und 11500 Pailletten aus Russland, China und Amerika zusammen, die in liebevoller Kleinarbeit von Elke und Benjamin Hübbertz in die phantasievollen Kostüme eingearbeitet wurden. Am 04.11.2005 verwirklichten sich Benjamin und Sebastian in der Stadthalle Duisburg-Walsum mit der Weltpremiere des Amateur Musicals Flügel schließlich ihren Traum vom eigenen Bühnenstück – als reales Liebespaar spielten sie diese Rollen auch besonders authentisch auf der Bühne.

Neuinszenierung des Musicals Flügel mit drei neuen Songs

Die unglaublich positive Resonanz des Publikums ermutigte die Laiendarstellertruppe zu einer Neuinszenierung des Musicals Flügel in diesem Jahr. Dabei kam eine gesunde Portion Selbstkritik bei der Rollenauslegung einiger Charaktere dem Stück zu Gute. Drei neue Songs verdeutlichen noch besser den roten Faden in der Handlung: »Freundschaft« zeigt die Zuneigung von Synthia zu Gabriel als Gegenpol zu Luzifer/Talea, »Sieg« beschreibt den Triumph Taleas über das von ihr gestiftete Chaos im Himmel und die »Fegefeuer«-Sequenz verdeutlicht das Mensch-Werden der beiden Engel.

Vom 06. bis 08. Oktober war das Musical Flügel für vier mit jeweils ca. 800 Besuchern sehr gut besuchten Vorstellungen zu Gast im Saalbau in Bottrop. Vergessen Sie alle Vorurteile von wackligen Pappbühnen, piepsigen Stimmchen und peinlichem Möchtegerntanz, die sich beim Begriff >Laiendarsteller< in ihrem Kopf herumtreiben. Bei »Flügel« erwartet den Zuschauer drei Stunden lang beste Musicalunterhaltung mit eingängigen Songs, die Dank der mittlerweile eingesungenen Stimmen der Hauptdarsteller sogar Gänsehautgarantie bieten – »Lieb ich ihn?« als harmonisches Trio zwischen Luzifer, Gabriel und Talea ist ein echter Showstopper und »Wege ohne Bestimmung« ist musikalisch wie textlich sicherlich das schönste Coming-Out in der Musicalgeschichte.

Dank der ungebremsten Spielfreude und dem überschwänglichen Enthusiasmus des gesamten Ensembles des Musicalprojektes für jedermann Pro You verzeiht man gerne den ein oder anderen Fehltritt in der selbst erarbeiteten Choreographie, die sogar mit Balletteinlagen glänzen kann, oder wenn dann doch einmal ein Ton eine halbe Note zu hoch oder zu tief rutscht. Die durchweg gelungenen Kostüme, das stimmungsvolle Licht, die in zwei Ebenen bespielbare Bühne und selbst das Make-Up der Dämonen können es längst mit einer >echten< professionellen Musicaltournee-Produktion aufnehmen . Mit den neuen Sponsoren von musical-total.de hat die engagierte Truppe neue Partner gefunden, die genauso wie der gesamte Cast an die Zukunft des Musicals glauben. So wird schon bald eine neue CD in München eingespielt, eine Highlights-DVD ist in Planung und für 2007 wird eine Tournee in Duisburg, Bremen und Rheinberg vorbereitet.

Musical Flügel erhält Hermann-Hölter Preis für soziales Engagement und Zivilcourage

Die »Erkenntnis« von Gabriel und Luzifer, >dass nur zählt, dass ein Mensch einen anderen liebt und es keine Menschen zweiter Klasse gibt< bescherte dem Stück den Gewinn des Hermann-Hölter Preises 2006, der soziales Engagement und Zivilcourage von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auszeichnet. Freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit den Engeln und Dämonen auf der Tournee!

© Stephan Drewianka, dieser Artikel ist ebenfalls in der Zeitschrift Blickpunkt Musical, Ausgabe 06/06, November-Dezember 2006 erschienen


Pro You Musical Flügel wird flügge

Laienmusical auf Tour und neues Stück schon in Planung

Das Jugendprojekt »Flügel – Von Hoffnung getragen« aus der Feder von Benjamin Hübbertz und Sebastian Ivartnik geht mit einer Tournee in Duisburg (März) und Rheinberg (07.-09.Dezember) in sein erfolgreiches drittes Aufführungsjahr. Die Story um die Liebe zwischen den Engeln Luzifer und Gabriel zieht nach dem Gewinn des Hermann-Hölter Preises für soziales Engagement und Zivilcourage im letzten Jahr eine immer grösser werdende Fangemeinde an.

Für die aktuellen Aufführungen wurden die Dialoge nochmals überarbeitet, um einen noch flüssigeren Handlungsabla uf zu garantieren. Nur wenige Laiendarsteller aus dem Vorjahr sind ausgeschieden, dagegen sind 18 neue Gesichter  zu begrüßen, so dass es auf der Bühne mittlerweile von Engeln und Dämonen nur so wimmelt. Die Besetzung der Hauptrollen ist noch professioneller geraten und auch die Ensembleleistung hat sich im Spiel und vor allem im Tanz weiter verbessert - es macht einfach Spaß, den engagierten Jugendlichen, die das Musical ohne Lohn in ihrer Freizeit einstudierten, auf der Bühne zuzuschauen.

Nach der Veröffentlichung einer gelungenen Highlights-DVD aus den Bottroper Aufführungen des letzten Jahres, plant Autor Benjamin Hübbertz, der das Notenschreiben nicht selbst beherrscht, die nur auf dem Computer existierende Partitur für ein Orchester aufschreiben zu lassen. Noch dieses Jahr könnte mit diesen Noten für eine CD-Produktion und für ein großes Good-Bye Event im Frühjahr 2008 ein neues Playback mit echtem Orchester eingespielt werden. Aber mit der vorerst letzten »Flügel«-Vorstellung soll nicht Schluss sein mit dem erfolgreichen Jugendprojekt: Benjamin hat schon konkrete Pläne für ein neues Musical auf seinem Computer.

Die Musical-Komödie Verliebt, Verlobt, Verlassen handelt von einer sitzen gelassenen Frau, die nach Chipsfresssucht und Fernsehschnulzenguckaktion mit ihren besten Freundinnen eine Kreuzfahrt unternimmt, um auf andere Gedanken zu kommen. Anders als beim balladenlastigen Vorgänger Flügel soll bei VVV Witz und Humor im Vordergrund stehen, jedoch wird es auch eine nachdenkliche Komponente beinhalten. Alle Infos zur neuen Produktion wird es demnächst auf der Homepage www.vvv-musical.de geben.

Wer die Zeit bis zur Uraufführung, die sicher nicht vor 2009 anstehen wird, überbrücken möchte, dem sei noch eine Wohltätigkeitsveranstaltung zu Gunsten der deutschen Kinderkrebshilfe ans Herz gelegt, die am 13. Oktober im Theater am Marientor in Duisburg mit dem Flügel-Ensemble stattfinden wird.

© Stephan Drewianka

Aktuelle Infos unter www.fluegel-das-musical.de

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