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Buch zum Musical Ludwig 2
Interview mit Ludwig 2 Darsteller Jan Ammann
Musical Ludwig 2 bei Wikipedia


Musical Ludwig 2 in Füssen

Musical Ludwig2 © Musiktheater Füssen GmbH & Co. KG, Bettina Müller
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Ludwig 2 - Das Musical über den Märchenkönig in Füssen

Ludwig², ein deutsches Musical realisiert von einem internationalen Team vor der malerischen Originalkulisse der Allgäuer Alpen und dem Schloss Neuschwanstein, feierte am 11. März 2005 Welturaufführung im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen. Die Inszenierung erzählt die Geschichte des Märchenkönigs Ludwig II. von Bayern:

Das Stück beschreibt als Musical einen König, der lebenslang ein Kämpfer, ein visionärer Protagonist der Kunst, der Phantasie, des Pazifismus, der Menschlichkeit, aber auch der modernen Technik war. Seine wichtigsten Lebensthemen spiegeln sich im Stück wieder: Schwere Kindheit, Liebe, Enttäuschung, Kunst, Musik, Kriege, politische Enttäuschung, Wagner, seine architektonische Tätigkeit, der Verrat an ihm, sein Ende, der Politkrimi.

Das kreative Team

Conall Morrison, irischer Theater- und Musicalregisseur (Abbey-Theatre, Dublin), Rolf Rettberg, Autor (Hundertwasser Musical), Sylvia Hase, Regisseurin (Shows für Disney & Universal Studios wie Shrek2), Michael Curry, einer der innovativsten Set- und Charakter Designer (König der Löwen, Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 1996 (Atlanta), Christopher Franke, Komponist, (Tangerine Dream; Filmmusik „Feuerteufel“ oder „Legend“), Konstantin Wecker, Komponist (Filmkompositionen zu „Schtonk“ oder „Kir Royal“), Nic Raine, Co-Komponist, Arrangeur, Musikalischer Direktor (Dirigent u.a. Royal Philharmonic Orchestra, Filmmusik für Bond-Filme, Orchestrierung für Paul Mc Cartney) und Dr. Klaus Naseband, Dramaturg (Intendant der Wormser Nibelungenfestspiele, Künstlerischer Direktor am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg).

Ludwig² - Die Produktion, das Stück & die Musik

Eine Musicalproduktion macht ein Musical. Der Auftrag des Musicals ist Unterhaltung. Es handelt sich um ein kommerzielles Unternehmen und sie glauben an die Formel: Qualität setzt sich durch. Deswegen haben sie versucht, für ihr Musical das beste kreative Team zusammen zu bringen. Dieses Team arbeitet gegenwärtig in Europa, den USA und Japan an den unterschiedlichsten Projekten. Es besteht in der kompletten Form seit Mai 2004.

Das Stück und der Mythos

Bei den verschiedenen Treffen stellte sich bald heraus, dass der Mythos Ludwig II. für die nicht-deutschen Teammitglieder kein Hindernis oder Rätsel darstellte, sondern dass sie im Gegenteil bald einen, direkten und spontanen positiven Zugang zu ihm fanden: Das Stück beschreibt als Musical einen König, der lebenslang ein Kämpfer war, ein visionärer Protagonist der Kunst, der Phantasie, des Pazifismus, der Menschlichkeit, aber auch der modernen Technik. Seine dunklen Seiten kennen wir selbstverständlich auch, sie werden unseren Gang durch sein Leben aber nicht dominieren. Seine wichtigsten Lebensthemen sind auch unsere Stückthemen: Schwere Kindheit, Liebe, Enttäuschung, Kunst, Musik, Kriege, politische Enttäuschung, Wagner, seine architektonische Tätigkeit, der Verrat an ihm, sein Ende, der Politkrimi. Mit seinem Tod verlieren wir einen sympathischen Sonderling und modernen Gralsritter und gewinnen den Mythos eines visionären Künstler-Politikers in einer Zauberwelt aus Poesie und High-Tech.

Die Musik

Die Musik für Ludwig² wird von zwei namhaften Komponisten geschrieben, die in ihrer Art zu komponieren sehr unterschiedlich sind. Dies war eine bewusste Entscheidung. Das Ziel ist es, ein möglichst großes musikalisches Spektrum an Kreativität, Ideen und musikalischen Ausdrucksformen zu entwickeln, um ein wirklich eigenständiges musikalisches Werk auf die Bühne zu bringen und zu produzieren.

Christopher Franke übernimmt bei der Zusammenarbeit der beiden Komponisten die eher „feminine“ Seite der Musik, die große Momente und weite Bögen umfassen wird. Als erfahrener Filmkomponist ist er in der Lage, vor allem Emotionen und Stimmungen zu erzeugen und dramatische wie lyrische Situationen zu beschreiben oder zu untermalen. Dabei kommen wunderbare Melodien zustande, die irgendwo zwischen Songs, klassischen Formen und Filmmusiken liegen. Konstantin Wecker vertritt somit die eher „maskuline“ Seite und hier vor allem die Themen von König Ludwig II. In seiner ureigenen, typischen Art Musik zu schreiben, trifft er genau die Seele des Helden, ist direkt, aber auch lyrisch, mal groß, mal zart, mal eruptiv, mal leise und voller Zweifel. Grundlage der Lieder oder Arien der beiden Komponisten bilden die Texte von Rolf Rettberg, den Sie bereits kennen gelernt haben.

Nic Raine wird als Musical Director und Arrangeur die Kompositionen sowie seine eigenen, ergänzenden Themen und sogenannten underscores für ein großes Symphonieorchester arrangieren und orchestrieren, mit einem modernen, trotzdem klassischen Ansatz. Zusätzlich zu dem klassischen Orchester ist es vorstellbar, dass auch einige modernen Sounds hinzukommen. Er wird die unterschiedlichen musikalischen Ausdrucksformen unserer beiden Komponisten zu einem eigenständigen musikalischen Werk zusammenführen. Einzelne Themen werden zudem von Soloinstrumenten übernommen.


Ludwig2 in Füssen © Musiktheater Füssen GmbH & Co. KG, Bettina Müller
Ludwig2 in Füssen © Musiktheater Füssen GmbH & Co. KG, Bettina Müller
Ludwig2 in Füssen © Musiktheater Füssen GmbH & Co. KG, Bettina Müller
Ludwig2 in Füssen © Musiktheater Füssen GmbH & Co. KG, Bettina Müller

Ludwig² - Die Macher

Conall Morrison - Regisseur

Er gilt als der führende Kopf der jungen Regisseure in Irland. Und Conall Morrison ist über die grüne Insel hinaus auf allen britischen Inseln bekannt. Denn Conall Morrison (36 ) hat als stellvertretender Direktor des Irish National Theatre, genannt Abbey Theatre, Stücke inszeniert, die sofort ans Royal National Theatre in London übernommen wurden – eine Art königlichtheatralischer Ritterschlag seiner Arbeit an Patrick Kavanaghs „Tarry Flynn“ und Dion Boucicaults „The Colleen Bawn“. Aber auch die Feuerprobe jedes Theater-Regisseurs hat der Ire Morrison bereits bestanden: Die Übernahme seiner Inszenierung von Brian Friels „The Freedom of the City“ übersprang nicht nur den Kanal der Irischen See, sondern gleich den großen Teich – das Stück wurde in New York übernommen und seine Interpretation von Cameron Mackintoshs „Martin Guerre“ kam bis nach Minneapolis und tourte durch die USA.

Über die Vorraussetzung hinaus ein inspirierter Theaterregisseur zu sein, hat der Dubliner Morrison auch Erfahrungen im Bereich Musical. Und hier nicht in Kleinproduktionen, sondern gleich im großen Maßstab einer „Riverdance“-Show. Er wirkte mit keinem Geringeren als dem „Riverdance“-Macher Bill Whelan, arbeitete an dem Musical-Tanz-Projekt „Grace“ und zusätzlich an einer Adaption des Klassikers von Jonathan Swift, „Gullivers Reisen“, für seinen Lebensmittelpunkt Dublin und das Irish National Theater. So ist Conall Morrison die erfahrene, kreative, junge Kraft, „Ludwig²“ auf die Bühne zu bringen.

Rolf Rettberg – Autor

Er ist Bremer von Geburt, lebte in den 80er und 90er Jahren in Spanien und 1998 mit einem Lion-Feuchtwanger-Stipendium in der Tasche auch in der Exil- Villa Aurora des deutschen Literaten in Pacific Pallisades - einem Nobel-Stadtteil von Los Angeles, wo auch Thomas Mann wohnte. Vor vier Jahren ehrte man Rolf Rettberg mit dem Romstipendium der Stadt Wien. Denn Rettberg ist auch Wahl-Österreicher, mit einer Wienerin verheiratet und seit sieben Jahren österreichischer Staatsbürger. Kurz: Rolf Rettberg (56) ist ein gebildeter europäischer Kosmopolit mit deutsch-österreichischer Verwurzelung.

Studiert hat Rolf Rettberg Geschichte und Soziologie, ehe er eine Ausbildung zum Buchhändler machte und in Madrid die Deutsche Buchhandlung sowie die Deutsch-Spanische Literatur- und Musikgesellschaft „Haendel&Company“ gründete. Für Theaterbühnen hat Rettberg zahlreiche Stücke verfasst. Seinen größten Triumph feierte Rolf Rettberg in diesem Jahr mit der Premiere des großen „Hundertwasser“-Musicals, dessen Text er schrieb, Konstantin Wecker komponierte die Musik. Diese erfolgreiche künstlerische Zusammenarbeit wird jetzt beim Musical-Projekt „Ludwig²“ fortgesetzt.

Sylvia Hase - Regisseurin und Choreografin

Musical ist mehr als eine Addition von Theater, Musik, Tanz und Gesang: Musical hat eine zusätzliche Dimension, die man „neudeutsch“ mit Eventcharakter und Entertainment bezeichnen könnte. Vor allem diesen Aspekt wird die in Stuttgart geborene Regisseurin, Choreografin und Produzentin Sylvia Hase bei „Ludwig²“ einbringen. Dafür bringt die Künstlerin ideale Erfahrungen mit: Denn seit 14 Jahren lebt und arbeitet Sylvia Hase da, wo das Spiel mit der Unterhaltung am perfektesten gespielt wird: In Los Angeles. Und hier begann sie für den berühmtesten Unterhaltungskonzern der Welt zu arbeiten: Die Walt Disney Company. Hier hat sie große Show-Ereignisse wie die Präsentation des „Königs der Löwen“ entworfen und durchgeführt und für Japan das Gleiche für die weltberühmte „Kleine Meerjungfrau“. Zwischen Madrid und Buenos Aires, zwischen London und New York und weiter nach Rio hat sie die großen Premieren und Theaterveranstaltungen von Disneys „Glöckner von Notre Dame“, „Die Schöne und das Biest“ gestaltet. Zuletzt designte sie für die Universal Studios in Osaka eine Show basierend auf den erfolgreichen Filmen „Shrek“ und „Shrek 2“.

Unabhängig von Disney arbeitete Sylvia Hase an Großereignissen wie Präsentationen von Mercedes, Lexus oder Sony und entwarf Auftritte von Weltstars wie Carlos Santana, Elton John, Gloria Estefan oder Beyonce. Für den Broadway hat sie – in Erinnerung an ihre deutschen Wurzeln – ein Musical basierend auf dem Grimm-Märchen „Rumpelstilzchen“ entwickelt. Für „Ludwig²“ wird Sylvia Hase noch einmal auf ihre deutsche Herkunft zurückkommen und in der bekannt bewährten Kombination mit dem Designer Michael Curry zusammenarbeiten, mit dem sie gemeinsame Arbeiten an Projekten wie der Strauss-Oper „Ariane auf Naxos“ und Bartóks „Blaubarts Burg“ an der Los Angeles Opera verbinden.

Michael Curry – Set- und Charakter-Designer

Er kommt aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten - vor allem was das Showgeschäft anbelangt. Man kann mit Recht behaupten, dass vielleicht eine Milliarden Menschen Michael Currys visuelle Visionen bereits erleben durften: Denn der Amerikaner aus Oregon hat die Eröffnungszeremonie der Jahrhundert- Olympischen Spiele gestaltet: 1996 in Atlanta. Hierfür gewann er auch einen seiner Emmy Awards. Schon zehn Jahre zuvor war die Welt sein Maßstab, als er der künstlerische Direktor der Weltausstellung, der Expo in Vancouver war. Ansonsten konnte man seine Design-Kunst in Las Vegas bei der „Siegfried & Roy Show“ bestaunen, wo er so ziemlich alles entwarf, außer den weißen Tigerfellen. Sechs begehrte Tony Awards erhielt Curry für seine Gestaltung der Puppen und Figuren des Broadway-Musical-Hits „Der König der Löwen“. In Europa war Michael Curry auch als Kostümbildner für Operninszenierungen erfolgreich, so in der „Zauberflöte“ unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta in Florenz . Bei „Ludwig²“ wird er wieder mit Sylvia Hase, der Regisseurin, zusammenarbeiten, mit der Curry gemeinsame Opernprojekte an der Los Angeles Opera verbinden. Mit Michael Curry ist ein Weltstar des Set-Designs am Werk, um „Ludwig²“ eine wunderbare Erscheinung auf Weltniveau zu geben.

Christopher Franke – Komponist

Ein geflügeltes Wort sagt: „Kunst kommt von Können!“ Und so ist Christopher Franke (51) mit seinem klassischen Musikstudium am Berliner Konservatorium, seiner Begeisterung in den 70er Jahren für Avantgardmusiker wie John Cage und Karl-Heinz Stockhausen sowie seiner 18-jährigen Mitgliedschaft bei einer der wichtigsten Formationen für elektronische Musik, „Tangerine Dream“, einer der kreativsten Komponisten, die sich für ein Musical-Projekt wie Ludwig² finden lassen. Mit der Formation „Tangerine Dream“ trat Christopher Franke auf Tourneen in der ganzen Welt und an besonderen Orten auf, so in der gothischen Kathedrale im französischen Reims in oder im York Minster in England sowie in einem römischen Amphitheater vor 14 000 Besuchern.

Dass der Berliner Christopher Franke auch ein Händchen für eingängige, kommerzielle Musik hat – die aber niemals flach ist – beweisen auch seine vielfältigen Engagements in Hollywood als Filmkomponist: William Friedkin, der Regisseur des „Exorzisten“ verpflichtete Christopher Franke mit seiner Gruppe oder Michael Mann, der Regisseur von „Ali“ oder „Collateral“. 1984 komponierte „Tangerine Dream“ auch die Musik zur Stephen King-Verfilmung „Feuerteufel“, 1985 zu Ridley Scotts („Alien“, „Blade Runner“, „Gladiator“) Film „Legend“ mit Tom Cruise.

In diesem Zusammenhang arbeitete Christopher Franke auch mit Bryan Ferry und Jon Anderson von der Gruppe „Yes“ zusammen. Insgesamt entstehen in diesen Jahren 36 Musik-Alben, von denen sieben die Goldene Schallplatte verliehen bekommen. 1987 trennt sich Christopher Franke von der Formation „Tangerine Dream“. Aufgrund von 12- bis 15-Stundentagen und einem verloren gegangenen Privatleben fühlt sich Franke ausgelaugt. Er geht nach Spanien und Amerika. Erfrischt und von neuem Tatendrang erfüllt gründet Franke 1991 das Berlin Symphonic Film Orchestra (BSFO), um seine Vorstellungen von der Verbindung von elektronischer und klassisch-akustischer Musik zu verwirklichen. Dieses künstlerische Ideal anspruchsvoller und moderner Musik bringt Christopher Franke als Komponist in das Musicalprojekt Ludwig² ein.

Konstantin Wecker – Komponist

Er ist vor allem zweierlei: Ein musikalisches Multitalent und ein Bayrisch- Münchnerisches Original – zwei ideale Voraussetzungen für das neue Musical- Projekt Ludwig². Konstantin Wecker wurde am 1. Juni 1947 in München geboren, lernte schon mit fünf Jahren Klavier, mit acht begann er auch Geige zu spielen und trat später in Münchner Kneipen mit seiner Gitarre auf, um sich sein Musikstudium an der Münchner Uni zu finanzieren. Der Durchbruch zum berühmten deutschen Liedermacher und Komponisten gelang ihm 1976: „Weckerleuchten“ hieß die neue LP. Bereits ein Jahr später gelang der internationale Erfolg im deutschsprachigen Raum mit dem programmatischen Titel „Genug ist nicht genug“ und einem seiner wichtigsten Songs: „Willy“.

Seither füllt Wecker mit seiner Musik mühelos große Hallen, erhielt u.a. den Deutschen Schallplatten-, den Tucholsky- und den Deutschen Kleinkunstpreis. In München betrieb er lange Zeit das bekannte „Musik -Kaffee Giesing“. Wecker schrieb zahlreiche Bücher, darunter Gedichtbände wie den hochgelobten Band „Schmerzvoll lebendig“. Letzthin ist sein Roman „Der Klang der ungespielten Töne“ erschienen. Neben Hauptrollen in Kino- und Fernsehfilmen schuf Wecker Filmkompositionen wie zu Helmut Dietls „Schtonk“ oder „Kir Royal“ und widmet sich in den letzten Jahren besonderen Musical-Produktionen, wie dem von ihm komponierten „Hundertwasser“ (zu dem Rolf Rettberg den Text lieferte, der auch wieder der Texter von Ludwig²“ ist).

All diese Aspekte machen Konstantin Wecker zu einer Idealbesetzung als Komponist des neuen Ludwig²-Musicals. Wecker ist ein großer Musiker, der weiß was populär ist und wie man mit Texten umgehen kann. Gleichzeitig lässt er sich nicht verbiegen, bleibt sich treu und bürgt damit für Qualität. 1996 heiratete er seine langjährige Freundin Annik, mit der er zwei Kinder hat. Bei einer großen Umfrage wurde Wecker unter die zehn wichtigsten Münchner gewählt. Und musikalisch strahlt er - engagiert wie immer – weit darüber hinaus.

Nic Raine - Arrangeur und Co-Komponist

Musikalische Einfälle haben, die hat der Londoner Nic Raine als Komponist, ist die eine Sache, aus einer Melodie eine große Musik entstehen zu lassen eine Andere. Aber gerade das ist die große Kunst von Nic Raine. Nicht nur als Dirigent weltberühmter Orchester wie das Royal Philharmonic Orchestra, die Academy of St. Martin in the Fields oder das Berliner Symphonieorchester. Sondern auch als vielseitiger musikalischer Arrangeur: für Pop-Bands wie Duran Duran oder Aha, für Filmmusik wie der Musik von Carl Davis für Buster Keatons Meisterwerk "The General" oder in Zusammenarbeit mit John Barry die Musik für mehrere Bond-Filme. Und wer schon mal etwas vom "Liverpool Oratorio" von Carl Davis und Paul McCartney gehört hat: hinter der Orchestrierung steht kein geringerer als Nic Raine, der auch für den Synthesizer-Heroen Jean Michel Jarre dessen elektronische Klänge in Orchestermusik verwandelt. Neben Talent braucht es für diese Künste natürlich eine solide Ausbildung: So studierte Raine Klavier, Kontrabass und Gitarre und das Instument, das gleich ein ganzes Orchester umfasst: Orgel. Dass Raines Musik nicht nur beim Publikum ankommt, sondern auch in Fachkreisen hochgeschätzt ist, beweist seine Berufung als Gast-Professor an das Royal College of Music in London. Beim Musical "Ludwig²" wird Nic Raine dafür sorgen, dass die Musik überwältigend und wie aus einem Guss klingt.

Dr. Klaus Naseband – Dramaturg, künstlerischer Leiter

Für viele ist bei Oper, Musical und Theater der Dramaturg das große unbekannte Wesen. Dabei sorgt gerade dieser Mann dafür, dass ein Stück auf der Bühne funktioniert: angefangen von der Auswahl der Texte oft auch der Schauspieler und Künstler bis hin zu Regie-Konzepten. Nur wenige verfügen hier über eine langjährige und fundierte Erfahrung wie Dr. Klaus Naseband (58). Bevor er jetzt als Dramaturg und künstlerischer Leiter für das Festspielhaus Neuschwanstein gewonnen werden konnte, war der aus Hagen stammende Westfale Intendant der Nibelungenfestspiele in Worms - ein heroisches Großprojekt wie es auch "Ludwig²" ist. "Bühnenerfahrung" im umfassenden Sinne bringt der promovierte Germanist und Anglist von bedeutenden Häusern mit - wie dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, wo Naseband von 1993 bis 2000 künstlerischer Direktor war, so auch Jahre zuvor in Bonn. Seine früheren Stationen waren künstlerischer Betriebsdirektor am Schauspielhaus Frankfurt und Chefdramaturg bei den städtischen Bühnen Nürnberg. Jetzt wird Dr. Klaus Naseband dafür sorgen, dass "Ludwig²" richtig in Szene gesetzt wird.

Andreas Kirnberger - Verleger

Bei aller Kunst und vielen Künstlern braucht man immer auch eine Person, die den Laden zusammen- und Überblick behält. Umso schöner, wenn diese Person selbst ein Künstler ist. Der Münchner Andreas Kirnberger (53) ist eigentlich Diplom-Architekt, aber auch klassisch ausgebildeter Violinist. Wenn er jetzt der Verleger des Musical-Projekts "Ludwig II" ist, befähigt ihn dazu besonders aber seine Karriere als Musikproduzent, mit immer einem guten Händchen für den Erfolg: In der Geheimsprache der Pop-Branche hatte Andreas Kirnberger den Titel eines A & R Chefs, was für "Artists and Repertoire" steht und die Spürhunde meint, die neue Stars und Songs suchen - und im Falle von Andreas Kirnberger auch äußerst erfolgreich gefunden haben.
So hat Andreas Kirnberger zum Beispiel Nena oder Rio Reiser oder die Band Münchner Freiheit entdeckt - und natürlich unter Vertrag genommen, als Mitglied der internationalen Geschäftsführung von Sony Music Entertainment. Andreas Kirnberger war somit ein Motor der Neuen Deutschen Welle, der auch Stars wie Jennifer Rush und die Ärzte künstlerisch betreute sowie Billy Joel und Bruce Springsteen. Nach seiner Tätigkeit bei Sony war Andreas Kirnberger für Stars wie Robin Beck aktiv, ehe er 1996 seine eigene Firma mit den Standorten Frankfurt, Los Angeles, München und Berlin gründete.
Seither hat Andreas Kirnberger vor allem vielen Filmen den richtigen Ton gegeben - als Soundtrack -Produzent von Leinwanderfolgen wie "Aimee und Jaguar", "Der kleine Eisbär" mit dem Titelsong der No Angels und "Bandits". Und wer "Die wilden Kerle" gesehen hat oder die Musik des Animationsmärchens "Lauras Stern" gehört hat, die Andreas Kirnberger zusammen mit dem weltberühmten Filmkomponisten Hans Zimmer gemacht hat, weiß, wie man ein großes Publikum verzaubert und dabei auch noch darauf achtet, dass die Finanzen stimmen.


Ludwig2 in Füssen © Musiktheater Füssen GmbH & Co. KG, Bettina Müller
Ludwig2 in Füssen © Stephan Drewianka

Ludwig² - Der Spielort

Der Spielort für das Musical Ludwig² ist das Festspielhaus Neuschwanstein und befindet sich in Füssen. Füssen hat ca. 14.000 Einwohner und gehört zum Landkreis Ostallgäu, der rund 300.000 Einwohner zählt. Im benachbarten Landkreis Oberallgäu wohnen 150.000 Menschen, im Landkreis Unterallgäu 130.000. Das Allgäu gehört zum Regierungsbezirk Schwaben (1,7 Millionen Einwohner) im Bundesland Bayern (12,4 Millionen Einwohner).
Unweit der Stadt Füssen, in der benachbarten Gemeinde Schwangau, befinden sich die weltbekannten Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau.

Schloss Neuschwanstein gilt als touristisches Weltwunder: Von König Ludwig II. Ende des 19. Jahrhunderts allein für sich und die Einsamkeit erbaut, wurde es bereits sechs Wochen nach dessen bis heute rätselhaftem Tod zur Besichtigung freigegeben. Seit den fünfziger Jahren wird das kunsthistorisch umstrittene Bauwerk von über einer Million Menschen jährlich besucht. Nochmals rund eine Million Menschen fahren in den Schwangauer Ortsteil Hohenschwangau, in dem sich auch das gleichnamige zweite Königsschloss befindet - somit locken allein die Königsschlösser jährlich rund zwei Millionen Menschen nach Schwangau und Füssen. Das Festspielhaus Neuschwanstein wurde im Jahr 2000 als Musical Theater Neuschwanstein eröffnet und besteht aus einem Haupthaus für das amphitheatrische Auditorium mit 1.382 Sitzplätzen, einem Bühnenhaus mit moderner, umfangreicher Bühnentechnik, einem Backstage-Bereich und großzügigen Foyer -Bereichen über drei Etagen, darunter die Ludwigs Lounge & Bar.

Die Gastronomie mit der schönsten Aussicht auf Genuß

An das Haupthaus angeschlossen sind zwei Seitenflügel, in denen weitere logistische und gastronomische Einrichtungen untergebracht sind, dazu zählen
o das Wirtshaus im Festspielhaus mit großem Biergarten
o das Café im Festspielhaus mit großer Dachterasse,
o die Ludwigs Lounge & Bar
o zwei Restaurants
o ein Ladengeschäft,
o mehrere Kassen- und Informationsschalter,
o die zentrale Garderobe für das Gesamthaus.

Die Architektur des Festspielhauses Neuschwanstein ist klassisch modern mit
klaren Linien und Formen und orientiert sich an großen historischen Theaterbauten, insbesondere an Gottfried Sempers Dresdner Oper. Die durch die beiden identischen Seitenflügel beiderseits des Haupthauses verstärkte Symmetrie entfaltet ihre Wirkung in der besonderen Betonung der axialen Ausrichtung des Gesamtkomplexes auf Schloss Neuschwanstein.

©by Stephan Drewianka; Pressetext & Fotos: Musiktheater Füssen GmbH & Co. KG, Bettina Müller

Hier geht es zum grossen Ludwig2-Backstagebericht.

Alles zum Thema Ludwig2 auch bei Sound Of Music!