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Musical Jekyll & Hyde in Köln

Zwei erste und drei zweite Plätze für Kölner Produktion - Jekyll & Hyde zählt zu den beliebtesten Musicals

Die Kölner Jekyll & Hyde Inszenierung zählt zu den beliebtesten bzw. erfolgreichsten Musical-Produktionen im deutschsprachigen Raum. Das zumindest ist das Ergebnis einer Leserumfrage durch die Fachzeitschrift musicals. Zwei erste und drei zweite Plätze in sieben Kategorien hat kein anderes aktuelles Stück erzielen können.

Nach den besten Hauptdarstellern befragt, hievten die Teilnehmer der Erhebung beide Jekyll & Hyde-Protagonisten jeweils auf die beste Position, und das mit deutlichem Abstand zu den Nächstplatzierten. Yngve Gasoy-Romdal, der ja am Rhein inzwischen von Drew Sarich beerbt worden ist, gewann das Rennen vor Uwe Kröger (Elisabeth) und Christopher Murray (The Scarlet Pimpernel); unter den weiblichen Darstellern lag Anna Montanaro, die in dem Wildhorn-Grusical die Prostituierte „Lucy“ verkörpert, unangefochten an der Spitze, vor Maike Boerdam aus Elisabeth und Carolin Fortenbacher aus Mamma Mia.

Einen zweiten Rang erreichte Jekyll & Hyde in der Sparte der  besten Neu-Produktionen punktgleich mit The Scarlet Pimpernel aus Halle und hinter Mamma Mia. Ebenfalls jeweils eine Silbermedaille gab es für die Regie (Dietrich Hilsdorf) und die Ausstattung (Bühnenbild: Johannes Leiacker; Kostüme: Renate Schmitzer). Das Resultat der Favoriten-Wahl  ist natürlich keineswegs repräsentativ. Noch offen ist, wie die Leser des wesentlich auflagenstärkeren neuen deutschen Musicalmagazins Da Capo entscheiden. Eine entsprechende Umfrage in dieser Zeitschrift läuft noch bis 4. November.

© by Jürgen Heimann


Himmelfahrtskommando in rot-schwarz

JEKYLL & HYDE feiert die 200. Vorstellung – Musicaldarsteller ließen 600 Luftballons mit vielen Freikarten steigen

Dr. Jekyll und Mr. Hyde haben Anlass zu feiern: An diesem Wochenende geht die 200. Vorstellung des großen Musicals über die Bühne! Bei strahlend blauem Himmel fanden sich ein knappes Dutzend Musicaldarsteller in ihren opulenten viktorianischen Kostümen auf der Kölner Domplatte ein, über ihnen schwebend eine imposante Traube aus rot-schwarzen Luftballons. Die Luftballons, an denen Gutscheine und Freikarten hingen,  verschenkten die Akteure als Dankeschön für die Zuneigung des Publikums. Unverzüglich waren sie umringt von fotografierenden Touristen und großen und kleinen Kölner Passanten. Schließlich stiegen die 600 Ballons gleichzeitig in den wolkenlosen Kölner Herbsthimmel auf. Der Finder des Ballons, der die längste Strecke zurückgelegt hat, erhält eine ganz besondere Überraschung – natürlich aus der Hand von Dr. Jekyll persönlich.

© by Stephan Drewianka; Pressetext & Foto: Musical-Dome Köln


Zu 100 Prozent im Theater: Lucy Diakovska stellte sich als neue Hauptdarstellerin von Jekyll & Hyde der Presse vor

Ein Angebot, zu dem sie einfach nicht „nein“ sagen konnte – so beschrieb Ex-No Angel Lucy Diakovska bei der Pressekonferenz am Dienstag im Kölner Musical-Dome ihren Einstieg beim großen Erfolgsmusical JEKYLL & HYDE. „In diesem außergewöhnlichen Musical die ‚Lucy’ spielen zu dürfen, ist eine Riesenehre“, sagte die 27jährige Künstlerin bei dem Pressegespräch. „Ich erachte es als einmalige Chance, die Nachfolge von Anna Montanaro antreten zu dürfen.“

Ursprünglich sei nach der Auflösung der Band eine Auszeit geplant gewesen. Sie habe eine Pause vom aufreibenden Showgeschäft einlegen wollen. Doch untätig zu Hause herumzusitzen? „Dazu hatte ich viel zu viel Energie“, so die gebürtige Bulgarin, „und wie so oft kam alles anders als geplant. Ich bin superfroh, wieder auf der Bühne zu stehen und hoffe, hier im Kölner Musical Dome eine unvergessliche Zeit zu haben. Die No Angels gibt es nicht mehr. Was bleibt, ist die Musik - und jetzt bin ich zu einhundert Prozent im Theater.“

Thomas Krauth, der Produzent des Erfolgsmusicals JEKYLL & HYDE, ist ebenso wie Regisseur Dietrich Hilsdorf begeistert von ihrer Ausstrahlung auf der Bühne. Lucy sei einfach großartig. „Sie singt fantastisch, tanzt fantastisch, ist Künstlerin durch und durch. Eine blendende Darstellerin, die die Rolle wunderbar ausfüllt“, sagte der Produzent vor der Presse, „und wir sind froh, dass wir diese herausragende Künstlerin verpflichten konnten.“

Zu ihrer Zukunftsplanung äußerte die Darstellerin, sie betrachte das Engagement beim Musical zwar als Ausnahme; aber auf lange Sicht sei es die Popmusik, der sie sich verschrieben habe. Doch nun werde Lucy buchstäblich zur Lucy, jeden Tag ein Stückchen mehr. Und das Musical fessele sie, seitdem sie vor acht Jahren erstmals mit der Musik in Berührung gekommen sei. „Ich hätte mir damals nie träumen lassen, einmal selber in diesem wundervollen Stück auf der Bühne zu stehen“, so Lucy Diakovska. „In vielen Situationen auf der Bühne könnte ich selber die ‚Lucy’ sein – ich kann mich tatsächlich gut mit der Rolle identifizieren.“ Und dann lacht sie. „Bei den ‚No Angels’ war ich bis jetzt immer ‚die kleine Lucy’. Bei JEKYLL kann ich die Frau in mir rauslassen, das ist toll. Ich möchte auf der Bühne Angst und Liebe zeigen. Ich möchte Theater leben!“

Mit dem Engagement beim Musical JEKYLL & HYDE legt Lucy Diakovska im Kölner Musical-Dome den Grundstein für ihre Solokarriere. Ab dem 16. Januar 2004 wird sie als Prostituierte ‚Lucy’ den Titelhelden betören und von der Verführung bis zum dramatischen Bühnentod alle Facetten ihres Könnens zeigen. Lucy Diakovska wurde am 2. April 1976 in Pleven als Spross einer echten Künstlerfamilie geboren: Vater Lubomir ist Opernsänger, ihre Mutter Rositza Pianistin. Von einer Bühnenkarriere träumte Lucy schon als kleines Mädchen. Hatte sie ursprünglich beabsichtigt, klassischen Gesang zu studieren, so entschied sie sich schließlich zu einer Musicalausbildung in Hamburg an der renommierten Stage School of Music, Dance and Drama. Im Anschluss spielte sie lange und sehr erfolgreich die ‚Brenda Lee’ im Musical Die Buddy Holly Story, bis im Sommer 2000 das Casting für die TV-Sendung ‚Pop Stars’ die Band ‚No Angels’ entstehen ließ.

Die erfolgreichste deutsche Girlband aller Zeiten produzierte fünf Alben und unzählige Nr.1-Hits. Bereits wenige Wochen nach Gründung der Band erschien das Album „Elle’ments“, das sofort auf Platz 1 der Charts stieg. Als zweites Album kam „Now... Us“ (2002) auf den Markt. Es folgten „When the Angels Swing“ (2002) und „Pure“ (2003). Die ‚No Angels’ lösten sich schließlich im September 2003 auf; als Abschiedsalbum produzierte die Gruppe die CD „Best of No Angels“, die in diesem Dezember auf den Markt kam. Insgesamt wurden über 5 Millionen CDs der Gruppe verkauft. Mit den ‚No Angels’ wurde Diakovska nicht nur mit dem ‚World Music Award’, einem ‚Bambi’ und der ‚Goldenen Kamera’ ausgezeichnet, sie erhielt auch mehrere ‚Goldene Ottos’ von Bravo, dreimal den deutschen Schallplattenpreis ‚Echo’ und zweimal den Medienpreis ‚Comet’.

© by Stephan Drewianka; Pressetext: Musical-Dome


Neues Dream-Team beim Musical Jekyll & Hyde in Köln

Yngve Gasoy-Romdal ist zurück – Lucy Diakovska feierte Einstand nach Maß

Die neue „Lucy“, die tatsächlich so heißt, wie die tragische Bühnenfigur, die sie spielt, ist bei ihrem Einstand im Kölner Musical Dome mit großem Beifall gefeiert worden. Sie kam, sang und siegte. Mit der Verpflichtung der ehemaligen „No Angels“-Sängerin ist Jekyll & Hyde -Produzent Thomas Krauth ein geschickter personeller Schachzug geglückt. Dadurch dürften sich ganz neue Besucherschichten mobiliseren lassen. Auch nach der offiziellen Auflösung der erfolgreichen Girlie-Band ist deren Fankreis nämlich riesig. Insofern darf davon ausgegangen werden, dass viele, die eigentlich zur typischen Pop-Klientel zählen, auch einmal den Weg ins Theater finden. So waren schon am ersten Abend zahlreiche Anhänger der Gruppe aus ganz Deutschland angereist.

Frau Diakovskas Debüt als Prostituierte Lucy Harris war eines nach Maß. Stehende Ovationen belohnten die 27-Jährige für ihre bravouröse Darstellung. Unter den Besuchern im ausverkauften „Dome“ fanden sich auch Vater Lubomir, Mutter Rositza, Oma, Opa, Tante und Cousin, die eigens aus Bulgarien gekommen waren, um ihr Mädel agieren zu sehen. Ein richtiges Familienfest. Komplimente gab es auch von den früheren „No Angels“-Kolleginnen Sandy Mölling und Vanessa Petruo. Die „Neue“ tritt natürlich ein schweres Erbe an. Anna Montanaro hat in dieser Rolle ziemlich große Fußstapfen hinterlassen und die Latte extrem hoch gehängt. Das 31-jährige Energiebündel ist nach Düsseldorf gewechselt. Im dortigen Capitol-Club wickelt die broadwaygestählte „Velma Kelly“ als Mädchen Rosemarie die Männerwelt um den kleinen Finger. 

Aber der Extra-Beifall galt nicht allein der neuen Hauptdarstellerin. Da hat sich jemand zurück gemeldet, der zu den ganz Großen der Musical-Szene zählt und die anspruchsvolle J&H-Doppelrolle bereits bei der Premiere im März vergangenen Jahres mit bis dato unerreichter Nachhaltigkeit ausgekleidet hatte: Yngve Gasoy-Romdal. Der sympathische Norweger feierte zeitgleich seine zweite Jekyll & Hyde-Premiere. Er schlüpfte nach dreimonatiger Aus-Zeit wieder in des Monsters zotteligen Mantel und mutiert, nachdem er vom selbstgemixten Wunderelixier „jh 7“ geschlürft hat, vom wohltätigen Doktor zum blutrünstigen Killer. Als solcher ist er besser denn je. Die Rückkehr des charismatischen Künstlers wird der packenden Inszenierungen weiteren Schub verleihen. Euphorisierte Besucher sprachen von einem „neuen Dream-Team“. Beide Künstler bleiben der Produktion auf unbegrenzte Zeit erhalten. Das Wildhorn-Stück soll am Rhein mindestens noch bis April dieses Jahres gespielt werden. 


Neues Dream-Team im Kölner Musical-Dome: Lucy Diakovska und Yngve Gasoy-Romdal beim Musical Jekyll & Hyde

Die ehemalige „No Angels“-Sängerin gab als Prostituierte Lucy Harris ihren Einstand, der Norweger kehrt zur Freude seiner großen Fangemeinde nach dreimonatiger Auszeit zurück. Und noch zwei neue Gesichter im viktorinaischen London: Hans Holzbecher spielt seit wenigen Wochen Utterson, den Anwalt und Freund Henry Jekylls, und steht ferner als Cover für die Titelrolle seinen Mann, Elke Schimbach übernahm als „Nellie“ die Leitung der „Roten Ratte“. 

Und es gibt noch zwei Personalien aus dem Musen-Zelt mit dem blauen Dach zu vermelden. Dort haben sich vor einigen Wochen nach langer Zeit zwei Künstler wieder getroffen, die einst, lang, lang ist’s her, beim Kleinen Horrorladen auf Kölsch zusammen auf der Bühne standen: Elke Schlimbach und Hans Holbecher. Erstere reüssierte bei Walter Bockmayer und hat in der Kölner Kulturszene einen festen Platz, letzterer ist bekannt aus den legendären Kölner „Stunksitzungen“ und wurde erst kürzlich  für „Das Fest“ im Theater am Sachsenring mit dem Kulturpreis 2003 ausgezeichnet.

Elke Schlimbach übernahm im Musical Dome die Leitung eines zwielichtigen Etablissementes, und sagt als „Nellie“ wo es lang geht in der „Roten Ratte“. Die bisherige „Geschäfsführerin“ hat es ebenfalls ins Capitol verschlagen. Dort fliegt Brigitte Oelke inzwischen im Dubnstkreis des Edel-Callgirls Nitribitt als Bordsteinschwalbe „Lilly“ tief. Hans Holzbecher verkörpert bei Jekyll & Hyde Utterson, den Anwalt und Freund des Protagonisten und ist ferner als Cover für die Titelrolle engagiert.

© by Jürgen Heimann

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Anna Montanaro und Yngve Gasoy-Romdal © Jürgen Heimann

Traumpaar: Anna Montanaro und Yngve Gasoy-Romdal

Die letzten Jekyll & Hyde-Shows in der Premierenbesetzung: Yngve Gasoy-Romdal und Anna Montanaro spielen in Köln noch einmal das „Gefährliche Spiel“

Auf der Zielgeraden geht es jetzt noch einmal in die Vollen: Dr. Jekyll nuckelt nur noch wenige Male am Horror-Elixier „jh7“. Am 25. April erhält der Zwiegespaltene im Kölner Musical Dome letztmals von seinem Freund Utterson den Fang- und Gnadenschuss. Aus die Maus . Nach 13-monatiger Laufzeit, etwas früher als ursprünglich kalkuliert, läuft das packende Wildhorn-Grusical aus – um an anderer Stelle, jenseits des Kanals, wieder aufzuerstehen. Im nächsten Jahr geht das Meucheln im Londoner Westend weiter – mit Paul Nicholas in der Hauptrolle.

Für die letzten vier Shows haben die Produzenten der rheinischen Inzenierung noch einmal das musical-ische Traumpaar der ersten J&H -Stunde zusammen führen können. Yngve Gasoy-Romdal als Arzt und Monster und Anna Montanaro als Prostituierte Lucy Harris werden zur Freude vieler Fans in den vier finalen Vorstellungen noch einmal gemeinsam auf der Kölner Bühne stehen. Beide hatten bereits zur Premiere und in den ersten Monaten danach das Publikum durch ihr intensives Spiel bezaubert. Nicht wenige sprachen damals von einer „Idealbesetzung“ schlechthin.

Nicht immer zeigte sich das Haus hier so gut gefüllt wie in den letzten Wochen. Denn: So leicht verdaulich, wie es das Vorgängerstück „Saturday Night Fever“ war und der Nachfolger, das Queen-Musical „We will rock you“, es wohl sein wird, kam das auf einer Novelle von Robert Louis Stevenson basierende Drama eben nicht daher. Totzdem hält Produzent Thomas Krauth die Entscheidung, Jekyll & Hyde in der Jecken-Hauptstadt zu spielen, auch im Nachhinein für richtig: „Wir haben damit künstlerisch neue Wege beschritten und mit der Auswahl unserer Darsteller dem Stück neue Dimensionen eröffnet“, sagte er in einem Interview. Das habe das Publikum letztlich auch honoriert. 15 Monate Laufzeit hatte er trotzdem schon eingeplant.

Der Run auf die Tickets ist aber in den vergangenen Wochen deutlich angestiegen, was aber, wenn es zum Ende hin zu geht, eine immer zu beobachtende Entwicklung ist. Für die noch verbleibenden Vorstellungen gibt es nur noch Restkarten. Und mit seiner Einschätzung, dass Hyde ob seines Potenzials nicht für immer von der Bildfläche verschwinden werde, sondern früher oder später andernorts auftauchen würde, lag bzw. liegt Krauth ja richtig. Siehe Westend London.

© Jürgen Heimann

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