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Musical Jekyll & Hyde in Bad Vilbel

Dr. Henry Jekyll praktiziert 2008 auch an der Nidda

In der abgelaufenen Saison hatten die Bad Vilbeler bei 159 Veranstaltungen 71.000 zahlende Besucher gezählt – und damit Kostendeckung erzielt. Eine Marke, die die Hessen auch in der Spielzeit 2008 wieder zu erreichen hoffen. Dann gehen die dortigen Burgfestspiele in die 22. Runde. Waren die Freunde des Musik -Theaters im vergangenen Jahr mit Andrew Lloyd Webbers Rockoper Jesus Christ Superstar mit Matthias Pagani, Brady Swenson und Nadine Hammer in den Hauptrollen bedacht worden, dürfen sie sich nunmehr auf den gruseligen Wildhorn-Klassiker Jekyll & Hyde freuen. Da scheinen die Tecklenburger Freilichtspiele, die 2007 die europaweit ersten Open-Air-Inszenierung dieses Stücks präsentierten, eine kleine Lawine losgetreten haben. Die Bad Hersfelder Festspiele haben den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse für nächstes Jahr ja auch auf den Spielplan gesetzt, von den diversen  Produktionen in Stadt- und Staatstheatern ganz zu schweigen.

„J&H“ zieht immer. Das wissen auch die Verantwortlichen der Burgspiele. Allerdings vermögen sie, was die Besetzung angeht, derzeit Ross und Reiter noch nicht zu nennen. Die Premiere ist auf den 11. Juni 2008 terminiert. Danach riskiert Dr. Jekyll noch 22 mal die Konfrontation mit seinem fiesen zweiten Ich. Regie führt, wie bei J.C. im letzten Jahr, wieder Egon Baumgarten, die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Thomas Lorey. Für die Choreografie zeichnet Angela Hercules-Joseph verantwortlich. Der Kartenvorverkauf für die neue Saison beginnt am 1. November. Tickets können u.a. auch unter www.kultur-bad-vilbel.de geordert werden. Hier gibt es auch weitergehende Infos zu den einzelnen Produktionen.

Die Inszenierungen im malerischen Hof der aus dem 12. Jahrhundert stammenden und direkt an der Nidda gelegenen Wasserburgruine haben einen ganz eigenen Charme, woran auch das homogene Miteinander von Profis und Amateuren aus der Region erheblichen Anteil hat. Das greift gerade bei den Musical-Inszenierungen, bei denen die Vilbeler neben bekannten Namen aus der Theaterwelt stets auch eine eindruckvolle Anzahl an „ehrenamtlichen“ Tänzern, Sängern und Statisten aufbieten können.

Und eine aus dem vergangenen Jahr herrührende Zugabe gibt es auch. Die „Ladies Night – ganz oder gar nicht“ steht erneut auf dem Programm. Premiere: 18. Juni. Die spritzige Inszenierung von Corinna Bethge hatte sich 2007 als „Hit der Saison“ erwiesen und eine 95-prozentige Auslastung erzielt. Grund genug für eine zweite Aufführungsreihe. Darüber hinaus gibt es im Rahmen der Burgfestspiele eine Fülle weiterer Shows, Sonderveranstaltungen, Konzerte und Lesungen. So hat sich beispielsweise auch Helen Schneider mit ihrem neuen Programm „Just with Passion“ angesagt. Norma Desmond i.R  hat es ja von ihrer Heimatstadt Wiesbaden nicht weit und gibt sich am 9. Juli in Bad Vilbel die Ehre. Daneben wird auch Richard Rogler, der Alt-Meister des deutschen Kabaretts, erwartet. Er sinniert am 3. September über „Ewiges Leben“. Kabarett vom Feinsten verspricht auch das Ensemble der „Leipziger Pfeffermühle“, das am 8. Juni  an der Nidda zu Gast ist. Romy Haag lässt sich hier am 20. August blicken und hören. Für die jüngeren Besucher gibt es ebenfalls einen ganzen Kessel Buntes, wobei sich die thematische Auswahl von Pettersson und Findus über Pippi Langstrumpf, die „Wilden Hühner“ und „Das kleine Gespenst“ bis zum „Urmel aus dem Eis“ erstreckt. Zuckmayers „Hauptmann von Köpenick“ (Premiere 6. Juni) sowie Schillers „Kabale und Liebe“ (ab 3. Juli) sind die klassischen Hauptstücke der Saison.

© by Jürgen Heimann

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