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Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka

Musical Reflection 2 – Ruf der Freiheit im Theater an der Niebuhrg in Oberhausen

Musical Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Musical Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Musical Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Musical Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Musical Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Musical Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Musical Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Musical Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Musical Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Musical Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka

Babyträume als Familienduell

Das Galamusical Reflection bekommt Nachwuchs. In Teil 2, der den Untertitel „Ruf der Freiheit“ trägt, treffen wir wieder auf unsere glücklichen Pärchen aus Teil 1, auch wenn es personell eine Umbesetzung geben musste und Dennis Henschel durch Tim Erlmann ersetzt wurde.

Reflection - Ruf der Freiheit

Wie so häufig stellt sich nach dem „und sie lebten glücklich bis an ihr Ende“ die Alltagsernüchterung bei unseren drei Traumpaaren ein. Während also zu Beginn noch das gesamte Ensemble von der „Season of Love“ (‚Rent‘) träumt und sich bei Markus Psotta immer noch das „Crazy Little Thing Called Love“ breitmacht, haben die drei Damen bei „Super Trooper“ und „Chiquitita“ (‚Mamma Mia‘) eine sehr konkrete Familienplanung im Sinn. Nicht zuletzt Babybroschüren erinnern Thomas Droberg an „Das Ziel“, noch einmal mit seinen Kumpeln mit „Hakuna Matata“ (‚Der König der Löwen‘) die Sau rauszulassen, denn die Herren träumen von einer gemeinsamen Reise nach „Santa Fe“ (‚Rent‘), doch ihre Frauen finden genügend Gegenargumente gegen „America“ (‚West Side Story‘). Patricia Schäfer sieht bereits ein „Schattenland“ (‚Der König der Löwen‘) ihre Beziehung bedrohen und auch Annika Firley fragt ihren Thomas „Was ist nur mit uns passiert?“, worauf alle sie erinnern: „Anni, er ist nicht mehr klein“ (‚Hairspray‘). Über „Manchester England, England“ (‚Hair‘) brechen die Herren der Schöpfung zu ihrer „Junggesellentour“ auf, da hilft kein „Listen“ und „Ohne Dich“…

Der Plan scheint aufzugehen: die Herren feiern ihr „Staying Alive“ (‚Saturday Night Fever‘) und besonders Thomas und Markus fühlen sich „I’m Alive“ (‚Xanadu‘) wie schon lange nicht mehr, nur Tim Erlmann vermisst „Meine Göttin“. Die Damen sehen ihre Pläne mit „Voulez Vous“ (‚Mamma Mia‘) durchkreuzt, Kira Maxein trauert, denn „Der Prinz ist fort“ (‚Mozart‘) und alle drei wünschen sich mit „Tell Him“ eine Aussprache, wobei sie mit „Dancing Queen“ (‚Mamma Mia‘) ihre weiblichen Reize unter Beweis stellen wollen. Unterdessen geht es den Herren nach einer durchzechten Nacht eher nicht so gut, das war definitiv „Ein Rock’n’Roll zu viel“ (‚Starlight Express‘). Tim fasst den Entschluss „Bring ihn Heim“ (‚Les Miserables‘), während Thomas mit „I Got Life“ (‚Hair‘) seine Freiheit weiter genießen möchte, doch „Die Schatten werden länger“ (‚Elisabeth‘). Thomas und Annika stehen mit „She’s Like The Wind“ (‚Dirty Dancing‘) eher skeptisch ihrer Beziehung gegenüber, doch Tim und Markus zeigen ihm mit „Weil Du liebst“ (‚Der Glöckner von Notre Dame‘) den Weg zurück in die Heimat und ihre Beziehungen. Kira und Patricia freuen sich mit „Good Morning Starshine“ (‚Hair‘) über die Rückkehr ihrer Partner und auch Thomas und Annika finden „Auf Einmal“ (‚Tarzan‘) zurück zu ihrer alten Liebe. Warum in einer glücklichen Beziehung auf etwas verzichten, wenn das Motto „I Want It All“ (‚We Will Rock You‘) heißen kann.

Diese rührend dramatische Geschichte erzählt sich wie schon in Teil 1 des Galamusicals ganz ohne Worte oder Moderation ganz allein durch die geschickte Aneinanderreihung der gut gewählten Songs, Mitdenken (und das Verständnis der teils englischen Songtexte) im Publikum ist daher erwünscht. Gesanglich und schauspielerisch treffen die sechs semi-professionellen Darsteller den Nagel auf den Kopf und es macht Spaß, der rein musikalischen Handlung zu folgen. Die Live-Band mit Ana Jovanovic, Michael Wehling, Kristoff Gött und Jan Primke sorgen mit der nett arrangierten Instrumentaluntermalung für den passenden Rahmen, der mit der technischen Unterstützung von Event-Stage Veranstaltungstechnik unter Thomas Esser klanglich sauber und im rechten Licht präsentiert wird. Die ersten Vorstellungen am 27. Und 28. Oktober 2012 im Theater an der Niebuhrg in Oberhausen waren zu Recht ausverkauft und wurden mit Standing Ovations honoriert.

An gleicher Stelle gibt es am 20.04.13 um 20:00 Uhr und am 21.04.13 um 16:00 Uhr ein Wiedersehen mit Annika, Kira, Patricia, Thomas, Tim und Markus – also nichts wie hin in die Niebuhrg!

Tickets erhalten Sie unter:

Theater an der Niebuhrg
Niebuhrstr. 61
46049 Oberhausen / 47138 Duisburg

Tel. 0208/860072
oder unter www.niebuhrg.de

© Text & Fotos: Stephan Drewianka

Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
Reflection 2 - Ruf der Freiheit © Stephan Drewianka
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