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Andreas Bieber Solokonzert No Frontiers mit Pia Douwes 2007 im Ebertbad Oberhausen

Andreas Bieber - No Frontiers © Stephan Drewianka
Andreas Bieber - No Frontiers © Stephan Drewianka
Andreas Bieber - No Frontiers © Stephan Drewianka
Andreas Bieber - No Frontiers © Stephan Drewianka
Andreas Bieber - No Frontiers © Stephan Drewianka
Andreas Bieber - No Frontiers © Stephan Drewianka
Andreas Bieber - No Frontiers © Stephan Drewianka
Andreas Bieber - No Frontiers © Stephan Drewianka
Andreas Bieber - No Frontiers © Stephan Drewianka
Andreas Bieber - No Frontiers © Stephan Drewianka
Andreas Bieber - No Frontiers © Stephan Drewianka
Andreas Bieber - No Frontiers © Stephan Drewianka

Musikalische Grenzerweiterung mit Musicalstar Andreas Bieber

Die Konzertreihe Musicalstars in Concert von Sound Of Music geht nach ihrem Premierenjahr in die nächste Runde. Im Ebertbad in Oberhausen finden sich in diesem Jahr immer an Sonntagabenden ausschließlich männliche Stars der Musicalszene zu den etwas anderen Solodarbietungen ein, die die Lieblinge der Bühne in ein immer wieder neues Licht setzen. Den Anfang der neuen Saison machte am 25. Februar 2007 der ewige Sunnyboy und Musicalstar Andreas Bieber, der sich auf deutschen Musicalbühnen in den letzten Jahren eher rar machte.

Programm mit Franko-Pop, Folk und irischen Balladen

Auf dem Programm, das der Künstler zusammen mit dem Konzertveranstalter Andreas Luketa entwickelt hatte, standen eine recht ungewöhnliche Mischung aus Franko-Pop, Folk und irischen Balladen. Obwohl der Ur-Rudolf aus Elisabeth und Essens erster Joseph eigentlich ein Vollprofi seines Faches ist, war während der ersten Strophe von »Love Shine A Light« noch ein deutliches Zittern in der Stimme zu vernehmen. Nach dem ersten Applaus stellte Bieber in seiner Moderation klar, dass er tatsächlich extrem nervös war, da es sich nach vielen gemeinsamen Konzerten mit Kollegen bei »No Frontiers« um sein erstes wirkliches Soloprogramm handelte. Doch die Sorgen waren schnell verflogen, denn die folkloristische Mischung der gehaltvollen Balladen war perfekt auf Biebers Stimme abgepasst und wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen. Bieber verknüpfte die einzelnen Songs – so unterschiedliche Geschichten sie doch erzählten – mit im Internet gut recherchierten und sympathisch vorgetragenen Zwischenmoderationen. Der Bogen spannte sich vom unverständlichen Gebrabbel von Babys, die vielleicht mit ihrem Engel sprechen (»Speaking With The Angel«), über Reisen (»Zug nach Paris«), die positive oder negative Sicht der Dinge (»Beide Seiten«), die Liebe allgemein (»Sie«, »Katie«, »Als die Liebe entstand« aus Hedwig and the angry inch) sowie die Liebe zur Musik (»Ich bin Musik« aus Mozart! und »Electricity« aus Billy Elliot) oder die Faszination zu einer alternden Balletttänzerin (»Und dann tanzt sie«). Nicht nur Biebers Stimme, sondern auch die ungewöhnliche Orchestrierung, bei der die sieben Musiker der Band Violine, Gitarre, Flöte und als Intro nach der Pause sogar Dudelsack spielten, erweiterte frei nach dem Motto des Abends altbekannte musikalische Grenzen.

Höhepunkt des Andreas Bieber Konzerts Gaststar Pia Douwes

Ein weiterer Höhepunkt war aber unzweifelhaft der prominente Überraschungsgast des Abends: zum frenetischen Jubel des Publikums stand plötzlich Pia Douwes beim Duett »You Raise Me Up« auf der Bühne. Die Musicallady schmetterte trotz einer Virusinfektion der Stimmbänder, die ihren Auftritt noch bis zum Tag vor dem Konzert in Zweifel stellte, ein beeindruckendes »Come In From The Rain« ins Mikro und plauderte lässig mit Andreas über seine ersten Tage in Wien. Von der Schauspielschule kommend ließ erst ein Stück mit Pia Andreas neugierig auf eine Gesangsausbildung werden...

Alle Musicalfans horchten besonders bei einem schmissig arrangierten 15 minütigen Medley auf, bei dem Andreas Bieber noch einmal die wichtigsten Stationen seiner Karriere von Jimmy Dean über Tabaluga & Lilli, Joseph und Elisabeth bis Tommy Revue passieren ließ, das den Abend vor den obligatorischen Zugaben ausklingen ließ.

© Bericht & Fotos: Stephan Drewianka, Musical-World.de; dieser Artikel erschien auch in der Fachzeitschrift Blickpunkt Musical, Ausgabe 03/07, Mai/Juni 2007

Das Interview mit Andreas Bieber lesen Sie hier!

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Ring frei für Runde zwei! No Frontiers mit Andreas Bieber wieder im Ebertbad

Die Musicalstars in Concert sind begeistert vom Ebertbad in Oberhausen und von ihrem enthusiastischen Publikum. Da verwundert es nicht, dass so mancher Star gerne wiederkommt! Während eine ernste Knieverletzung bei den Proben zu »Robin Hood« Yngve Gasoy-Romdal am 09. Dezember 2007 dazu zwang, sein Wiederholungs-Konzert »Listen To My Song« auf den 30. September 2008 zu verschieben, feierte Andreas Bieber am 21. Oktober 2007 das Comeback seines Soloprogramms »No Frontiers« (siehe Blickpunkt Musical Ausgabe 03/07, Mai-Juni 2007). Dabei stand auch diese Wiederholung unter einem ungünstigen Stern, musste der Künstler noch am Vortag schnell zu einem Call-Back einer Audition nach Wien fliegen. Und dies während der ohnehin hektischen Proben kurz vor der Premiere der Operette »Das Feuerwerk« am 03. November 2007 im Aalto-Theater in Essen, bei dem Andreas Bieber den Robert spielt.

Aber Stress bekommt Andreas Bieber offensichtlich sehr gut, denn selbst wenn der immer gutgelaunte Sunnyboy am Konzertabend leicht übernächtigt wirkte, war er im Vergleich zur No Frontiers Premiere rund acht Monate zuvor extrem locker und so gut drauf wie nie. Das spiegelte sich auch in seiner lässigeren Abendgarderobe wieder, denn den weißen Anzug hatte er gegen helle Jeans mit Hosenträger getauscht. Kleine Rivalitäten und neckische Scherze mit seiner Band übertrugen sich schnell auf das Publikum, das erneut dem irischen Chanson-Charme des Themenabends und der butterweichen Stimme des ehemaligen »Josephs« aus Essen erlag. Doch ganz still auf den Stühlen sitzen und nur zuhören gab es diesmal nicht, denn Andreas Bieber verdeutlichte die hohe Kunst der leichten Musical-Muse am Beispiel eines Plakates mit einem vielsagenden Songtext und forderte forsch zum gemeinsamen Mitsingen auf: »Gliddy gloob gloopy, nibby nabby noopy, la la la – lo lo, sabba sibbi sabba, nooby aba naba, lee lee lo lo, tooby ooby wala, nooby aba naba, early morning singing song.« Ja, so schwer müssen Musicalsänger ihr täglich Brot verdienen und das nicht nur bei »Good Morning Starshine« aus dem Musical Hair.

Zur guten Stimmung des Konzerts trug sicherlich auch bei, dass an diesem Abend erstmals die lang angekündigte neue Solo-CD zum Konzert aus dem Hause Sound Of Music erhältlich war – für Andreas Bieber-Fans sicherlich ein Muss, auch wenn das eigentliche Highlight des Abends, das spektakuläre Musical-Medley mit Highlights aus der Karriere des Künstlers , auf der Silberscheibe fehlt. Natürlich war auch wieder ein geheimer Gaststar angekündigt, doch statt Kollegin Pia Douwes betrat diesmal beim Duett »You Raise Me Up« ein männlicher Bekannter das Parkett: Paul Kribbe, der in letzter Zeit bedauerlicherweise eher hinter der Bühne als Regisseur (Jesus Christ Superstar und Das Feuerwerk in Essen) die Fäden in der Hand hält. Zusammen sind die beiden Sänger aber immer noch unschlagbar und ließen alte You Walk With Me-Zeiten Revue passieren. Das Konzert No Frontiers war in der zweiten Auflage sogar noch besser als bei der Premiere – Hut ab!

© Bericht & Fotos: Stephan Drewianka, Musical-World.de

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