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Musical Die Schatzinsel in Fulda © Spotlight Musicals
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Deutschlandpremiere Die Schatzinsel in Fulda

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Schlussapplaus Musical Die Schatzinsel in Fulda © Stephan Drewianka
Schlussapplaus Musical Die Schatzinsel in Fulda © Stephan Drewianka
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Schlussapplaus Musical Die Schatzinsel in Fulda © Stephan Drewianka
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Schlussapplaus Musical Die Schatzinsel in Fulda © Stephan Drewianka
Schlussapplaus Musical Die Schatzinsel in Fulda © Stephan Drewianka
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Musical Die Schatzinsel: Fluch der Karibik-Feeling in Fulda

Robert Louis Stevenson wurde am 13.11.1850 in Edinburgh geboren und litt an Tuberkulose, die den schottischen Schriftsteller nur 44 Jahre alt werden ließ. Seine bekanntesten Werke sind das Jugendbuch Die Schatzinsel und der Horrorroman Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde, der 1990 von Frank Wildhorn zu einem Musical adaptiert wurde. Die Spotlight Musical GmbH zeigte im Musicalsommer 2015 vom 17.07.15 bis 16.08.15 im Schlosstheater Fulda die deutsche Erstaufführung des Musicals Die Schatzinsel von Dennis Martin (Musik, Liedtexte, Libretto – zusätzliche Liedtexte von Wolfgang Adenberg und Christoph Jilo) und Peter Scholz (Produktionsleitung). Bereits im Mai 2015 fand die gefeierte Welturaufführung dieses Musicals am Stadttheater Brünn in Tschechien unter der Regie von Stanislav Slowak statt, der schon „Die Päpstin“ 2011 erfolgreich auf die Bühne brachte.

Das bewegte Leben des Autors und eine Piratengeschichte

Der Titel des Musicals verspricht eine Piratengeschichte, die oftmals verfilmt wurde und dessen Held Long John Silver nicht zuletzt Johnny Depp als Vorlage für seine Interpretation des Captain Jack Sparrow in der „Fluch der Karibik“-Kinoserie diente. Doch war dem Spotlight-Team, das sich seit Bonifatius über die Heilige Elisabeth bis zu Friedrich und Kolping einen Namen für Musicals mit historisch-biografischem Hintergrund gemacht hat, die reine Piratengeschichte zu wenig für einen unterhaltsamen Theaterabend, zumal noch eine Liebesgeschichte fehlte. Während der achtjährigen Entwicklungszeit verknüpfte das Produktionsteam die Welt der Phantasie mit dem realen Leben des Schriftstellers, so dass das Musical Die Schatzinsel vorrangig die Entstehung des Romans und das bewegte Leben seines Autors zum Thema hat.

Die Handlung und Geschichte des Musicals Die Schatzinsel

Der 24 jährige Robert Louis Stevenson widersetzt sich 1862 beharrlich den Wünschen seines Vaters. Statt eine Anwaltskarriere ins Auge zu fassen reist er ins französische Fontainebleau in eine Künstlerkolonie, um Schriftsteller zu werden. In seiner Pension mietet sich auch die amerikanische Malerin Fanny Osbourne ein, deren 12-jährigem Sohn Lloyd Louis eine Piratengeschichte erzählt, die er selbst in seiner Kindheit als Gutenacht-Geschichte von seinem Vater hörte. Louis Schriftstellerpläne werden durch Absagen der Verlage vereitelt und er will das Schreiben aufgeben. Doch Fanny erkennt Louis Talent in der Begeisterung ihres Sohnes für die begonnene Piratengeschichte und ermutigt ihn, weiterzuarbeiten. Und so nimmt die Piratengeschichte Gestalt an und Louis baut die Charaktere seines realen Lebens in „Die Schatzinsel“ ein: Captain Flint hat seine Beute auf einer Südseeinsel vergraben und alle Mitwisser getötet. Nach dessen Tod hat Seemann Billy Bones Flints Seemannskiste im Wirtshaus von Mrs. Hawkins und ihrem Sohn versteckt. Als Bones einen Herzanfall erleidet, tauchen Piraten – die alte Mannschaft von Flint- auf und wollen Bones Sachen untersuchen. Dr. Livesey und Richter Trelawney vertreiben die Diebe, und Jim, der Sohn der Wirtin, findet eine Schatzkarte in Flints Truhe. Trelawney will eine Reise zur verzeichneten Insel finanzieren, aber Jim will unbedingt mit und Dr. Livesey verspricht der Wirtin, auf ihren Sohn aufzupassen. 

Durch Hustenanfälle geplagt, muss Louis seine Geschichte unterbrechen. Fanny überredet ihn zur Rückkehr zu seinen Ärzten nach Edinburgh, wo seine Leidenschaft für die Schriftstellerei beim Vater Unverständnis auslöst, während die Mutter die aufkeimende Beziehung zur verheirateten Fanny rügt. Der Vater droht Louis zu enterben. Doch die Nachricht, dass Fanny zurück nach Amerika gereist ist, um ihrer Ehe noch eine Chance zu geben, veranlasst ihn, Fanny nachzureisen. Per Post erhält Lloyd Nachricht vom Fortgang der Piratengeschichte: Jim wird in der Hafenstadt Bristol, in der Trelawney ein Schiff mit Besatzung anheuern will, von Long John Silver vor einem Hinterhalt gerettet. Silver stellt die Mannschaft zusammen, während Trelawney den prinzipientreuen Kapitän Smollet anheuert. Jim freundet sich mit Silver an, in dem er die fehlende Vaterfigur sieht, und die Reise ins Ungewisse nimmt in Phantasie und Realität ihren Lauf.

In Amerika will Lloyd zurück nach Europa, weil der Versöhnungsversuch von Fanny mit seinem Vater fehlgeschlagen ist. Louis trifft in San Francisco ein, wird jedoch von Fanny abgewiesen, die von zänkischen Nachbarinnen als Ehebrecherin verurteilt wird. Für Louis bricht eine Welt zusammen und er überträgt seinen Schmerz in seine Piratengeschichte: Silver und die angeheuerte Besatzung sind Flints alte Mannschaft, die den Schatz bergen will. Bei einer Meuterei wird Dr. Livesey angeschossen, doch Jim kann mit der Schatzkarte in einem Boot zur naheliegenden Insel fliehen. Jim händigt die Schatzkarte den Piraten aus, nachdem sie Trelawney bedrohten. Die Suche führt sie zu Ben Gunn, der ehemalige Küchenjunge, den Flint damals angeschossen zurückließ und der nun Rache an der Mannschaft will. In der Höhle des Schatzes kommt es zum Schusswechsel, doch ein ausbrechender Vulkan verschlingt den Schatz mitsamt dem habgierigen Trelawney. Die überlebenden Piraten kehren zum Schiff zurück, wo Dr. Livesey sich erholt hat. Kapitän Smollett navigiert das Schiff zurück nach England, nachdem sich Silver als Anführer der Meuterei in Ketten legen lässt.

Als Louis das Schiff zurück in die Heimat besteigt, kommen Fanny und Lloyd dazu, um in England ein gemeinsames Leben zu beginnen. Lloyd überredet Louis zu einem Happy End für den Roman. „Die Schatzinsel“ wird ein Welterfolg,doch als Louis vom Bürgermeister von Edinburgh geehrt werden soll, verweigert er die Auszeichnung, da seine Beziehung zu Fanny von der feinen Gesellschaft nicht toleriert wird. Nach der Versöhnung mit seinen Eltern schiffen sich Louis, Fanny und Lloyd nach Samoa in ein neues Leben ein.

Die Umsetzung als Musical

Was sich nach einer recht komplexen Handlung in zwei Erzählebenen mit vielen verwirrenden Charakteren anhört, funktioniert auf der Bühne des Schlosstheaters Fulda überraschend flüssig und erfreulich gut nachvollziehbar. Hier hat die Regie für Brünn unter Stanislav Slovak und aufarbeitend für Fulda von Christoph Jilo im Zusammenspiel mit dem innovativen Bühnenbild von Jaroslav Milfajt ganze Arbeit geleistet. Auch wenn die Drehbühne und das Stadttor von San Francisco bereits im Vorgänger-Musical „Die Päpstin“ zum Einsatz kamen, schafft die Drehbühne nur als rohes Holzgerüst den perfekten Rahmen für ein Piratenschiff, dessen „Segel“ als Projektionsfläche stimmungsvoller Videoanimationen von Petr Hlousek dienen und die Illusion einer Südseeinsel oder eines französischen Künstlerzimmers perfekt umsetzen. Ein rechter oder linker Vorhang teilt je eine Bühnenhälfte von Realität und Phantasie und ermöglicht unsichtbare Kulissen-Umbauten. Die Kostüme von Andrea Kucerova und Andrea Mudrack trennen beide Welten optisch ebenfalls,indem der Hauptdarsteller einfach durch das Überziehen eines Mantels in Sekundenschnelle vom Schriftsteller Stevenson in seine Romanwelt als Dr. Livesey wechselt. Die grandiose Erzählkunst des Produktionsteams unterstützt die wunderbare Musik von Dennis Martin, deren unverwechselbarer Sound als ein typisches Spotlight Musical erkennbar ist. Für ein Spotlight Musical üblich wird die Musik nicht live im Theater gespielt, sondern als Playback eingespielt. Dank der Kooperation mit Brünn sorgt das Brno City Theatre Orchestra unter Dirigent Dan Kalousek für einen satten Klangteppich, der mit früheren Synthesizer-Klängen nichts mehr gemein hat. Geblieben ist die unverkennbare musikalische Handschrift von Dennis Martin, der einprägsame Balladen mit mitreißend choreografierten (Michael Matej) Ensemblenummern verbindet.

Zur perfekten Umsetzung der Noten und des Drehbuches bedarf es natürlich auch einer gut ausgewählten Darstellerriege und auch hier trifft Spotlight wie immer voll ins Schwarze. 2008 belegte Friedrich Rau („The Who´s Tommy“, „Brüder Grimm Festspiele“ Hanau) beim Fernsehcasting „Ich Tarzan, Du Jane“ noch den undankbaren 3. Platz. In Fulda trumpft er in den Rollen Louis Stevenson / Dr. Livesey / Ben Gunn als romantischer Autor mit samtener Stimme und rachsüchtiger Pirat gleichermaßen auf. Die stimmgewaltige Schwedin Anna Thorén („3 Musketiere“, „Der Graf von Monte Christo) verkörpert die emanzipierte Amerikanerin Fanny Osborne genauso souverän wie die um ihren fiktiven Sohn besorgte Wirtin Mrs. Hawkins. Andreas Lichtenberger („Mamma Mia!“, „Shrek“) überzeugt als meuternder Seemann mit einem Herz für Kinder als Long John Silver. Den strengen Vater und herrischen Kapitän Smollett verkörpert Musical-Veteran Nobert Lamla (unvergessen als Max von Mayerling in „Sunset Boulevard“ in Niedernhausen, Magdeburg und Melbourne an der Seite von Hugh Jackman). Die Jungen Lloyd und Jim spielte in der besuchten Vorstellung das Mädchen Paula Weber, die schon als junge Johanna in „Die Päpstin“ überzeugte und mit ihren älteren Kollegen gesanglich und schauspielerisch mithalten kann – alternierend spielten die Rollen auch Claudius Ruppel und Benjamin Klein. Zum weiteren Ensemble gehörten Sascha Kurth (Hands / Bones), Lutz Standop (Trelawney / Bürgermeister), Olaf Meyer (Pew) sowie im Ensemble Tamina Ciskowski, Carolin Koch, Tabea Grün, Yasuko Sunaba, Dietmar Ziegler, Sascha Laue, Michael Beck, Claus Opitz, Philipp Phung, Katharina Brehl, Kirstin Heil, Jörg Alt, Thorsten Paul, Seter Stegermann und Robert Ahrends. 

Spenden für den guten Zweck

Wie jedes Jahr baten die Darsteller mit Sammeldosen an den Ausgängen um eine Spende. Für den guten Zweck spendeten die Besucher des Musicalsommers Fulda 2015 einen Gesamtbetrag von 56.549,02 Euro, der an die Deutsche Jose Carreras Leukämie Stiftung, Tour der Hoffnung, Psychosoziale Krebsberatungsstelle Fulda, Deutsche Palliativstiftung Fulda und die Deutsche Familienstiftung Fulda geht.

Musical Der Medicus 2016 in Fulda - Die Schatzinsel auf DVD

Nach der ersten Spielzeit wird Die Schatzinsel 2016 nicht wieder auf dem Spielplan in Fulda stehen, denn vom 17.06 bis 28.08.16 steht Fulda komplett im Zeichen der Welturaufführung des Musicals Der Medicus. Trotzdem gibt es für alle Musicalfans ein Wiedersehen mit Der Schatzinsel, denn nach der CD-Veröffentlichung wird die gesamte Show auf DVD und Blu-Ray noch vor Weihnachten 2015 erscheinen!

© Stephan Drewianka, dieser Bericht erschien als Titelstory in der Musical-Fachzeitschrift Blickpunkt Musical, Ausgabe 78, 05-15, September-November 2015; Fotos: Spotlight Musicals, Schlussapplaus-Fotos: Stephan Drewianka

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