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“Baby Talk” mit Papa Uli Scherbel

Musical Darsteller Uli Scherbel im Interview

Uli Scherbel:
 Meinen Erfolg habe ich dem „Joseph“ zu verdanken, den ich in Essen gespielt habe und jetzt spiele ich in Hagen „Baby Talk“ mit Birge Funke, ein 2-Personenstück, auf das ich fast noch stolzer bin als auf „Joseph“, falls man das überhaupt sagen darf. Aber es ist tatsächlich so, weil hier ein ganz anderer Uli auf der Bühne steht als der Ex-Joseph. Und ich kann nur jedem empfehlen hier herzukommen und sich das Stück, das ursprünglich an der Neuköllner Oper in Berlin entwickelt wurde, anzusehen.
„Baby Talk“ ist eine sehr kleine und privat finanzierte Produktion hier in Hagen. In Berlin werde ich in „Cats“ bei der Premierenbesetzung zumindest ab 20. Oktober zu sehen sein. Ich werde als Skimbleshanks singen, spielen und vor allen Dingen tanzen. Ja, warum gehe ich dann in so eine kleine Produktion wie „Baby Talk“?

 In einer Großproduktion zu spielen beinhaltet einen entscheidenden Nachteil! Ich spiele eine Rolle, die man vor 10 Jahren kreiert hat und die man nur kopieren muss. Natürlich ist der Darsteller immer einmalig, aber nichts desto Trotz ist die Rolle vorgefertigt. Wenn ich eine kleine Produktion in enger Zusammenarbeit mit dem Regisseur und einer tollen Partnerin mache, dann wird improvisiert und es entstehen auch eigene Spielszenen mit eigenen Charakteren.
Wir machen alles selber; man sieht uns sogar eine Stunde vor der Vorstellung den Bühnenboden putzen. Es ist einfach Theater im wahrsten Sinne des Wortes und das macht mir wahnsinnig viel Spaß. Natürlich habe ich auch viel Spaß an großen Longrun-Geschichten. In diesem Jahr werde ich beides verbinden, sowohl Großproduktionen spielen, als auch kleines Theater.
Wie das bei einer Großproduktion so ist, steht demnächst bei mir acht mal die Woche „Cats“ auf dem Plan und ich werden acht mal die Woche meine Beinchen werfen. Da bin ich zum ersten mal auch tänzerisch gefordert, was ich vorher noch nie gemacht habe.

 Nach „Cats“ werde ich zunächst im nächsten Jahr zusammen mit Birge auf Tournee gehen und zwar mit der Operette „Bezauberndes Fräulein“, die wir sehr erfolgreich letztes Jahr in Berlin, Hamburg und Dresden gespielt haben. Ich verkörpere die Rolle des Felix, die auch von Uwe Kröger z.B. in Wien gespielt worden ist. Ab Januar 2004 wird man mich wahrscheinlich in München an der Bayrischen Komödie mit „Die Drei von der Tankstelle“ sehen, in der ich die Rolle von Willy Fritsch übernehmen werde, die er damals im Schwarzweiß-Film gespielt hat.

 Birge Funke und ich haben natürlich vor, „Baby Talk“ weiterzuspielen, weil unser Paar erst Anfang Dreißig ist und wir wollen es noch auf Ende Dreißig bringen. Das tollste an „Baby Talk“ war, dass ich mich mit Birge ganz dick angefreundet habe und wir schön knutschen dürfen. Außerdem ist es beeindruckend, wie das Stück auf das Publikum wirkt. Eine Zuschauerin kam nach der Premiere auf Birge zu und meinte, es ist haargenau wie im Leben: sie habe einen Wiedererkennungseffekt wie auf Abziehbildern und das ist ein schönes Kompliment.

Lesen Sie auch das Interview mit Partnerin Birge Funke!

© Interview & Fotos by Stephan Drewianka

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