Jesper Tydén im Interview über seine erste Single
Die 1. Single von Jesper Tydén wird Ende Mai 2005 veröffentlicht. Die darauf enthaltenen Titel heißen LET IT RIDE & HOW COULD I.
- Jetzt kommt die erste Single auf den Markt. Gearbeitet wird daran aber schon länger, oder?
Jesper: Ja, es stimmt. Das Vorhaben existiert schon ein paar Jahre, aber durch meine anderen Projekte und Musical-Engagements war ich oft so eingespannt, dass es nicht dazu gekommen ist Songs fertig aufzunehmen. Manchmal braucht man auch erst etwas Abstand zu seinen Songs. Man schreibt sie, nimmt ein Demo auf und legt sie wieder weg. Nach einiger Zeit „findet“ man sie wieder und ist erstaunt wie schön sie sind. Natürlich kann auch das Gegenteil der Fall sein, was zum Glück viel seltener ist.
- Kommt die Single-Veröffentlichung denn Deinem neuen Engagement als Jonathan Harker im Musical DRACULA in St. Gallen nicht in die Quere?
Jesper: Ganz und gar nicht. Es ist ja eine überschaubare Stadttheater Produktion. Wir spielen dort nicht jeden Tag und es gibt eigentlich keine Promotion Auftritte. Außerdem kenne ich durch MISS SAIGON ja schon die Arbeitsweise des Teams in St. Gallen. Das lässt sich alles sehr gut miteinander vereinbaren.
- In welchen Ländern wird denn die Single veröffentlicht?
Jesper: Das hängt ganz von der Plattenfirma bzw, dem Label ab. Wir sind zurzeit in Verhandlung mit mehreren Firmen. Aber es kann auch durchaus sein, dass wir die Single einfach im Eigenvertrieb auf den Markt bringen. Es geht nicht nur um kommerziellen Erfolg. Es soll auch ein Dankeschön an meine Fans sein, die nun schon einige Jahre meine Karriere verfolgen und mir die Treue halten, auch wenn ich schon einige Zeit nicht mehr in Deutschland spiele.
- Du hast also Deutschland komplett den Rücken gekehrt?
Jesper: Nein, nein, so meine ich das nicht. Es hat sich in den letzten Jahren einfach nicht ergeben, dass ich in Deutschland arbeite. Ich habe aber viele Freunde in Deutschland und es ist ja nicht ausgeschlossen, dass ich wieder zurück komme. Wenn die passende Rolle kommt, bin ich wieder da. Abgesehen davon, habe ich gerade Anfragen für 2 Musical Galas im Sommer. Einmal auf dem Hessentag in Weilburg am 18. Juni 2005 und die Sommernacht des Musicals in Dinslaken am 09. Juli 2005.
- Wird es ein Album von Dir geben?
Jesper: Ein Album würde ich sehr gerne machen, Songs und Ideen gibt es genug. Aber jetzt mache ich erst einmal die Single. Wenn die gut ankommt, dann sehen wir weiter. Wir sollten nicht nur ausschließlich an die Zukunft denken, sondern auch die Gegenwart intensiv leben und erleben.
- Wer hat die Songs geschrieben und produziert?
Jesper: Der Titel „Let it ride“ wurde von Stephen Price geschrieben, „How could I“ stammt von mir. Produziert haben die Titel mein Freund Magnus und ich. Gemischt wird Ende April in Stockholm von Alar, einem absoluten Profi, der u.a. schon für Westlife und andere erfolgreiche Künstler gearbeitet hat.
JESPER TYDÉN - Die Biographie
Jesper Tydén wurde am 09. August 1975 in Stockholm (Schweden) geboren. Schon während seines Gesangsstudiums am Königlichen Musikkonservatorium wurde er an der Stockholmer Volksoper, dem Eric-Ericsson- Kammerchor sowie dem Schwedischen Rundfunkchor engagiert. Seine Musicalausbildung absolvierte er an der Theater- und Opernhochschule in Göteborg. Er debütierte in der Uraufführung des Musicals “SOS” in Jönköping (Schweden). Außerdem wirkte er bei den Musicalproduktionen “Les Miserables” und “Chess” in Göteborg mit. In Deutschland wurde er im Jahre 2000 durch das Disney Musical “Der Glöckner von Notre Dame” in Berlin bekannt, in welchem er als Hauptmann Phoebus auf der Bühne stand.
Sein Durchbruch gelang ihm mit dem Musical “Elisabeth” in Essen. Dort spielte er bis Silvester 2002 die Rolle des “Kronprinzen Erzherzog Rudolf” und als Zweitbesetzung in der Hauptrolle den “Tod”. Danach folgte 2003 ein Engagement als „Chris“ im Musical „ Miss Saigon“ am Stadttheater in St. Gallen (Schweiz). 2003 und 2004 wurde er bei den Bregenzer Festspielen für die Hauptrolle des „Tony“ („West Side Story“) auf der weltberühmten Seebühne engagiert. Ab Herbst 2003 spielte er in Wien in der Wiederaufführung des Musicals „Elisabeth“ erneut die Rolle des „Rudolf“. Bei einer Konzert-Tour des Musicals „Jesus Christ Superstar“ feierte Jesper als Jesus im Herbst 2004 ein umjubeltes Wiedersehen auf deutschen Bühnen.
Ab April 2005 wird Jesper erneut auf der Bühne des Stadttheaters in St. Gallen stehen und dort in der Europa-Premiere des neuen Frank Wildhorn Musicals „Dracula“ die Rolle des „Jonathan Harker“ übernehmen. Für Mai 2005 ist die Veröffentlichung seiner ersten Single geplant. Zum Ausgleich zu seiner Theater-Arbeit spielt Jesper Cello und Klavier.
© Pressetext & Interview by Matthias Brückner media consulting 2005; Fotos: Viola Schütz für Matthias Brückner media consulting
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