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Musicalfever Musicalmagazin auf DVD

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Musicalfever: Musical-Magazin auf DVD und Video mit Live-Berichten

Das Musical-Magazin Musicalfever erscheint seit November 2002 auf DVD und Video, mit Live- und Backstageberichten und Interviews mit den Stars der Musicalszene bedient sich Musicalfever erstmals dem neuen Medium DVD statt Druckerschwärze und Papier. Frank und Holger Schossig - Radio-und TV-erfahren - setzen in dieser Form der Informations-Bereitstellung auf die Gier der Musicalfans, ihren Star in Fleisch und Blut zu sehen und zu hören und fügen der normalen Magazinform eben das unverkennbare live-Gefühl der Interviews hinzu. Im geschriebenen Wort kommen Gags und sympathische Patzer nicht rüber und bei Radioberichten fehlt immer noch im wahrsten Sinne des Wortes der optische Reiz.

Das ambitionierte Projekt wollte monatlich (!) mit spannenden Interviews und exklusivem Blick hinter die Kulissen aktueller Produktionen sein Publikum finden. Klar, dass die mit grossem Aufwand professionell mit Kameramann und Toningenieur produzierten 60 bis 90 minütigen Reportagen ihren (stolzen) Preis haben. Doch zumindest technisch kann sich das Ergebnis sehen lassen: die DVD, die selbst in meinem Denon-Player, der nach Herstellerangaben normalerweise keine DVD-R oder DVD-RW liest, problemlos läuft, überzeugt mit klarem Dolby Digital 2.0 Stereoton und mit ruhigem, unaufdringlichem 4:3 Vollbild - für Reportagen durchaus ausreichend. Abgerundet wird der positive Eindruck durch eine gelungene Menüführung, die nur durch die etwas grellen Farben unangenehm ins Auge sticht.

Wer nun aber gleich minutenlange Ausschnitte aus seinen Lieblings-Mega-Musicals erwartet, wird aufgrund rechtlicher Copyright Bestimmungen enttäuscht sein, bleiben die Bühnentüren bei Elisabeth und Co. auch für folgende Ausgaben sicherlich fest verschlossen. So wurde den beiden Video-Journalisten die bereits zugesagte Dreherlaubnis bei Miami Nights für die erste Ausgabe leider wieder entzogen. Hoffen wir für die beiden, dass dies in Zukunft nicht zu häufig passiert. Die Interviews überzeugen gerade auch durch ihre ausführliche Länge - die Fans werden begeistert sein, wenn ihre Stars privat aus dem Nähkästchen plaudern (über Pannen in der Show bis hin zu Kochrezepten, dem aktuell gelesenen Buch und der letzten Urlaubsreise, auch wenn dies für professionelle Berichterstattung sicherlich viel zu weit geht und Ottonormalverbraucher schnell langweilen würde). Schön, dass sich die rasenden Reporter selber nicht so ernst nehmen und die amüsantesten Patzer und Versprecher ebenfalls auf DVD gebrannt haben: Pleiten, Pech und Pannen als witzige Unterhaltung inklusive.

Ausgabe 1 (November 2002) beinhaltet neben einem rund 1 stündigen Interview mit “Elisabeth”-Mörder Luigi Luccheni Carsten Lepper, welches im Foyer des Essener Colloseums gedreht wurde, einen Bericht über die Eröffnung des neuen Sound of Music-Ladenlokals (siehe mein Artikel in Ausgabe 3 von “BLICKPUNKT MUSICAL”) inkl. 6 Kurzinterviews mit “Miami Nights”-Star Paul Kribbe, Ex-Colloredo Felix Martin, Ex-Jekyll Kenneth Posey, Judas und Jesus Sascha Th.G. Krebs, “Baby-Talker” und “CATS”-Mitglied Uli Scherbel und König Duncan Jerzy Jeske. Dazu ein Blick auf das Musical-Jahr 1990, einer Straßenbefragung zu einem ungewöhnlichen Musicalprojekt (mit noch ungewöhnlicheren Antworten), einem Gewinnspiel mit Karten für das Event “Musical On Ice” und einem aktuellen Überblick aller Long-Run Musicals in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Ausgabe 2 (Dezember 2002) hat dann doch jede Menge Live-Ausschnitte aus drei aktuellen Produktionen zu bieten! Im zweiten Jahr läuft wieder in den 6 Wochen vor Weihnachten das Musical “Vom Geist der Weihnacht”. Noch vor der Premiere in Berlin besuchten Frank und Holger Schossig die Produktion und sprechen ausführlich mit Regisseur Jürgen Schwalbe, mit dem “Engel” der Show Vaile und mit “Scrooge” Ethan Freeman, der bereits von seinen Plänen für das Musical “Phönix” in Wien erzählt. In voller Kulisse und Kostüm erleben wir in kompletter Länge die Songs “Ein Leben lang’”, “Am heiligen Abend”, “Ich bin ein Geist”, “Folge mir durch die Zeit” und “Weihnachten ist Rattendreck”. Ebenso freigiebig mit der Dreherlaubnis war Autor Thomas Schmidt bei der Weltpremiere seines Musicals “The Castle” in Nürnberg und wir sehen die Ausschnitte “Bald bist Du mein’”, “Ich bin König Duncan” und “Mann der Macht”. Zu Wort kommt neben dem bayrischen Innenminister auch Hauptdarsteller Jerzy Jeske. Ebenfalls in Nürnberg auf dem Programm: die deutschsprachige Version des Klassikers “Der kleine Horrorladen” mit 3 Songs (u.a. “Ganz plötzlich Seymour”) und Kurzinterviews mit Regisseurin Anne Klinge und Produzent Manfred Zarte, der die Geheimnisse der fleischfressenden Pflanze Audrey verrät. Im History-Rückblick steht das Jahr 1973 im Mittelpunkt.

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Ausgabe 3 (Januar 2003) steht ganz unter dem Motto des grossen Interviews mit Ex-Starlight / Miami-Nights-Star Ralf Schaedler. Holger und Frank Schossig besuchten den sympathischen Darsteller ganz privat in seiner Düsseldorfer Wohnung, wo der gerade aus dem Ägyptenurlaub heimgekehrte freizügig über private und “geschäftliche” Angelegenheiten plaudert. Denn Ralf Schaedler hat neben seinen darstellerischen Fähigkeiten auf der Musicalbühne, von denen einige Ausschnitte von Live-Auftritten (Amateuraufnahmen) vom letzten Musicalkongress (querbeet von “Saturday Night Fever” über “Hair” bis “Starlight” und “Miami Nights”) in voller Länge gezeigt werden, auch ein ambitioniertes Engagement für wohltätige Zwecke ins Leben gerufen: mit “Fans For Kids” unterstützt er Kinder im Krankenhaus. Ein Talk-Schwerpunkt: Wie werde ich Musicaldarsteller und Tänzer ? Wieder zurück hinter den Kulissen von Miami Nights beendet Ralf Schaedler das Interview in der Garderobe, in der bereits geschminkt, auf seinen Auftritt wartet. Ein Musical ganz anderer Art beschreibt der Bericht über die Rockoper “Galilei”, welches in Zusammenarbeit mit Amerika als erstes Werk im Internet entstanden ist, wo auch die Welturaufführung online übertragen wurde. Historisch steht das Jahr 1956 mit “My Fair Lady” und “Gigi” im Mittelpunkt. Eher eine ungewöhnliche Zugabe: die Scherzumfrage auf der Düsseldorfer Kö und die Outtakes mit Patzern vom Dreh.

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Ausgabe 4 (Februar 2003) beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Ex-Jekyll Kenneth Posey, der in Berlin grosszügig in seine Wohnung geladen hat (ein potentieller Beitrag für “Schöner Wohnen”) und ausführlich über seine Heimat Texas, sein verletzungsbedingtes Ende bei der Bremer “Jekyll & Hyde” Produktion, seine CD-Projekte, die Unterschiede zwischen Deutschland und dem Rest der Welt aus der Sicht eines Amerikaners und seine Ambitionen, jungen Musical-Talenten in Workshops die Welt des Musicals näher zu bringen. Dazu gibt es einige Amateuraufnahmen, die qualitativ leider nur schlecht, in Live-Auftritten drei Songs aus Jekyll & Hyde präsentieren - das in seiner Wohnung am Klavier gesungene “Gethsemane” aus “Jesus Christ Superstar” fängt wesentlich besser das Talent des Künstlers ein. Ebenfalls im Interview vertreten sind Renée Knapp und John Cashmore, der zu seinem 10 jährigen Jubiläum in die ehemalige Gaudi-Spielstätte in Alsdorf zu einem Konzert geladen hatte. In wesentlich besserer Qualität sind hier live drei komplette Songs aus “Gaudi” zu hören. Beklemmend für die zwei Musicalstars war das Terzett mit dem mittlerweile verstorbenen Martin Moss, der zu diesem Zweck per Leinwand in das Konzert eingeblendet wurde. Im History Block lässt man das Jahr 1927 Revue passieren und befragt Berliner Passanten vor dem neuen Bundestag unter der Rubrik Comedy, ob Politiker vor ihren Auftritten zur Audition sollten. Was beim Dreh dabei schief gelaufen ist (z.B. wie eine langgezogene Luxuslimousine hinter den verblüfften Reportern durch Bild fährt oder eine Foto-süchtige Schar Chinesen den Drehort passiert) ist in den witzigen Outtakes dokumentiert.

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Ausgabe 5 (März 2003) hat die Deutschlandpremiere von Sir Andrew Lloyd Webbers “The Beautiful Game” in Dresden zum Titelthema. In mehreren Ausschnitten des ersten Aktes sind hier erstmals komplette Songs wie das ergreifende “Our Kind Of Love” in deutscher Sprache zu sehen und zu hören (auch wenn die Texte in den Liveaufnahmen nicht immer gut verständlich sind). Die Regisseurin selbst erklärt, wie sie als Choreographin an ihre erste Regiearbeit herangegangen ist, ohne jemals das englische Original im Londoner West End gesehen zu haben. Interessanter als ihre Kommentare zum Stück sind jedoch die Interviews mit den Hauptdarstellern, die das Fussballdrama um den Nordirlandkonflikt nun auch an einem deutschen Stadttheater für eine Spielzeit zum Leben erwecken. Auch wenn das Budget für monumentale Kulissen und beeindruckende Bühnenwechsel in Dresden bei weitem nicht so hoch ist wie in London, sollte das Stück sicherlich seine neugierigen Fans als Zuschauer anlocken können. Die Tourneeproduktion von “High Society” tingelt gerade durch Deutschland und die Hauptdarsteller Hardwig Rudolz und Reinhard Brussmann stehen beide gerne für ein Interview bereit. Auch dieser Klassiker wird in Ausschnitten vorgeführt. Im Historyblock wird das Jahr 1989 durchleuchtet.

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Ausgabe 6 (April/Mai 2003) ist die erste und letzte Doppelausgabe des Video- und DVD-Magazins, welches ab dieser Nummer zum letzten mal regelmäßig erscheint. In Zukunft wird das mulitmediale Magazin noch zu besonderen Musical-Anlässen in speziellen Sonderausgaben erscheinen. Praktisch einziges Thema neben Historyblock (Jahr 1961), Gewinnspiel und Takeouts ist die “Musical On Ice”-Gala in Dinslaken. In dieser Mischung aus Gesang und Eiskunstlauf trafen namhafte Musicalstars auf Eiskunstlaufgrössen, die in einer bisher nicht dagewesenen Symbiose aus Eistanz und Musical-Highlights von “Cats” über “Elisabeth” bis “Jekyll & Hyde” eine nette kleine Geschichte erzählten. In gelungenen Ausschnitten in diesmal wirklich brillanter Bild- und Tonqualität direkt aus der Show bekommt der Zuschauer einen interessanten Einblick in den ungewöhnlichen Abend, auch wenn man nicht live dabei gewesen ist. Die Stars der Show fanden sich während der Proben zu kleinen Interviews mit dem Musicalmagazin ein und so erfährt man Neuigkeiten von Uwe Kröger, Ethan Freeman, Felix Martin, Maya Hakvoort, Jessica Kessler und Colby Thomas.

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Fazit: MusicalFever ist ein Musical-Magazin mal nicht schwarz auf weiß sondern als Video auf DVD für Hardcore-Fans, die alles über ihren Lieblingsstar wissen möchten!

© by Stephan Drewianka, Musical-World.de