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Technische Daten:
Dabei ist das Märchen vom gefühlskalten Prinzen, der von einer Fee in ein unansehnliches Biest verwandelt wurde und nur durch die Liebe eines Menschen zurückverwandelt werden kann, wirklich sehenswert. Die Kulissen ähneln einem aufgeschlagenen, dreidimensionalem Märchenbuch: das kleine französische Dorf, in dem die schöne Bell als bücherverschlingende Außenseiterin mit ihrem erfinderischen Vater lebt und vom Muskelprotz Gaston geehelicht werden will, dem unheimlichen Wald, in dem sich Bells Vater verirrt und von den Wölfen angefallen wird, und natürlich dem sagenhaften Schoß, in dem das Biest mit seinem in Gegenstände verwandeltem Hofstaat lebt. Bell befreit den eigenen Vater, der im Schoß vom Biest gefangengehalten wird und bleibt an seiner Stelle dort. Kerzenständer Lumiere, Teekanne Pottine und Uhr von Unruh schmieden schnell Kupplungspläne, um den Fluch der Fee über das Schoß mit etwas Liebe zwischen Belle und Biest zu brechen. Aber so schnell ist aus dem Biest kein Gentleman gemacht und der eifersüchtige Gaston will schließlich auch seine Trophäe Bell nicht kampflos aufgeben. Doch die Zeit zur Versöhnung wird knapp, denn das Zeitlimit der Fee - eine blühende rote Rose - hat nur noch zwei letzte Blütenblätter...
Warum ist “Die Schöne und das Biest” bei diesem Potential kein Zuschauermagnet? Fazit: Ein märchenhaftes Erlebnis mit berauschenden Kulissen, Kostümen und Knalleffekten, aalglatt perfekt in Disney-Manier dargeboten. © by Stephan Drewianka
Technische Daten: Disneys Biest im “Wandel” Im Jahre 2004 tourte Disneys “Die Schöne und das Biest” erfolgreich durch die Niederlande. Natürlich mussten für eine Tourneeproduktion einige Abstriche im Hinblick auf Bühne, Ausstattung und Kostüme getroffen werden, um die geforderte Mobilität eines Stückes garantieren zu können, das in völlig unterschiedlichen Theatern auf die Bühne gebracht werden musste. Dem Erfolg dieser Tourproduktion ist es zu verdanken, dass es seit Dezember 2005 auch in Deutschland wieder heisst: “Märchen schreibt die Zeit”... Ziemlich genau 5 Jahre ist es her, dass in Stuttgart in der opulenten original Broadway-Inszenierung der letzte Vorhang für “Die Schöne
und das Biest” gefallen ist. Nun ist Belle mit ihrem verwunschenen Prinzen zurück, diesmal ist das Musical ins Ruhrgebiet im vollkommen umgebauten TheatrO CentrO mit dem neuen Namen
Metronom Theater in Oberhausen eingezogen, das zuvor noch Tabaluga & Lilli oder Falco & Amadeus als Spielstätte diente. Und so kann Belle in ihrem nun etwas zweidimensionaleren Heim wie eine Rose aufblühen. Leah Delos Santos ist als Belle bereits ein
“altes Häschen”, hat sie die Rolle doch schon in Stuttgart verkörpert. Statt zu verwelken gibt sie ihrer Darstellung neue Kraft und spielt routiniert die unschuldige Aussenseiterin im kleinen Dorf.
Vielleicht inspiriert aber auch Yngve Gasoy-Romdal als dominierendes Biest die zierliche Philippinin zur Widerspenstigen Zähmung, denn wer privat ein Paar ist, dem fällt der finale
Bühnenkuss wohl sicher leicht. Herr Gasoy-Romdal, der seinen Hang zu zwiespältigen Charakteren ja schon bestens in Jekyll & Hyde ausleben konnte, kann auch hier mit verstellter Stimme einem
garstigen Biest im Schafspelz Leben einhauchen. “Die Schöne und das Biest” haben die Entschlackungskur zur neuen Version also bestens verkraftet. Der
Wandel wird noch durch einen neuen Song von Belle versüsst, der im zweiten Akt zum allerersten mal in deutscher Version zu hören ist und in dem Belle ihre neu entdeckte Liebe zum Biest das erste mal realisiert
. Und natürlich trägt dieser neue Song den bezeichnenden Titel “Wandel”.
Trotz der gelungenen neuen Umsetzung sind die problematischen Nachteile des Disney-Musicals für das deutsche Publikum immer noch die selben wie in Stuttgart, denn auch in Oberhausen muss man sich immer noch fragen, für welches Zielpublikum nun “Die Schöne und das Biest” tatsächlich ausgelegt ist. Ob nun pubertierende Mädels und Jungs oder junggebliebene Omas und Opas die 1700 Plätze des Metronom -Theaters füllen können, ist fraglich. Aber vielleicht gibt es ja auch genügend romantische Pärchen, für die das Märchen von der Liebe zum Inneren Kern einer Person ohne den oberflächlichen äusseren Schein eine besondere Bedeutung besitzt, so dass “Die Schöne und das Biest” nicht nur ein kurzer Gast im neuen Metronom -Theater im CentrO Oberhausen sein wird.
Fazit: Auch mit weniger Aufwand sehenswert(er)! Erleben Sie, wie Yngve Gasoy Romdal in ein Biest verwandelt wird: im exlusiven Blick hinter die Kulissen - zum Backstage-Bericht! © Text & Fotos by Stephan Drewianka
Das zauberhafte Broadway Musical kommt nach Oberhausen.
Die Musik von Alan Menken und Howard Ashman
Der Ursprung der Geschichte
Der etwas einfältige Erfinder Maurice lebt mit seiner Tochter Belle in einfachen Verhältnissen. Belle wird von dem attraktiven, aber eingebildeten Jäger Gaston umworben, ihr uneingeschränktes Interesse gilt jedoch der Literatur. Mithilfe von Büchern entflieht sie ihrem eintönigen Dasein – was sie in den Augen der Dorfbewohner seltsam erscheinen lässt. Auch Maurice hat seine Träume: Er möchte seiner Tochter mit seiner jüngsten Erfindung ein besseres Leben ermöglichen. Auf dem Weg zum Markt kommt er aber vom Weg ab und verirrt sich im Wald. Erschöpft findet er Zuflucht in einem abseits liegenden Schloss. Hier lebt ein verwunschener Prinz, der sein Dasein durch den Fluch einer Zauberin als abscheuliches Biest fristen muss. Nur die wahre Liebe könnte ihn sowie die Bewohner des Schlosses retten und den Fluch abwenden. Als das Biest Maurice in seinem Schloss entdeckt, wirft es den Eindringling ins Verliess. Belle wird unterdessen der Annäherungsversuche ihres sturen Verehrers Gaston müde. Als dieser um ihre Hand anhält, beschließt sie, zum Vater zu fliehen. Doch sie entdeckt, dass dieser nie auf dem Markt angekommen ist. So begibt sie sich auf die Suche nach ihm und gelangt ebenfalls zum verwunschenen Schloss des Biestes. Belle, in Sorge um ihren Vater, schlägt dem Biest einen Tausch vor: ihr Leben gegen das ihres Vaters. Das Biest willigt ein und lässt Maurice gehen. Dieser eilt nach Hause zurück und bittet den sitzen gelassenen Gaston um Hilfe, seine Tochter aus den Fängen des Biestes zu retten. Dieser lacht ihn jedoch nur aus und glaubt dem alten Mann kein Wort.
Belle kehrt ins Dorf zurück, wo Gaston versucht, sie zur Ehe zu erpressen, indem er ihr droht, den
verwirrten Maurice einsperren zu lassen. Als Belle daraufhin Gaston mithilfe des Spiegels das Biest zeigt, plant Gaston den Sturm auf das Schloss, um es zu töten.
Das Multifunktionstheater wurde 1999 nach einer Bauzeit von nur zehn Monaten mit der Premiere von Peter Maffays Tabaluga & Lilli eingeweiht. Nach Gastspielen von Falco Meets Amadeus und Vom
Geist der Weihnacht sowie der Akrobatikshow Blue Balance hat die Stage Entertainment das Haus zum 1. August 2005 übernommen. Für die erste Produktion
– Disneys Die Schöne und das Biest – werden die Bühne, der Zuschauerraum und das Foyer einer kompletten Neugestaltung unterzogen. Das Auditorium Die Bühne
Das bisherige Foyer wird durch eine „Ummantelung“ der bestehenden Räumlichkeiten erweitert und gewinnt dadurch an Grosszügigkeit und Transparenz. Ein futuristischer Glasanbau wird – in einer extravaganten Konstruktion – dem gesamten Foyerbereich vorgelagert. Der Clou des Designs ist eine innovative Lichtgestaltung, die den Ausbau von innen erleuchtet, wobei horizontale Lichtlinien das rot getönte Glas strahlen lassen. Mit diesem aussergewöhnlichen Gestaltungskonzept verbreitet das neue Theaterfoyer Eleganz und Harmonie und lädt den Besucher zu einem unvergesslichen Gesamterlebnis ein. Ein besonderer Blickfang und ein für sich stehendes architektonisches Highlight ist die neu gestaltete Freitreppe, die dem Zuschauer auf fast kunstvolle Weise den Weg in das Auditorium weist. Seit September 2005 laufen die Baumassnahmen und die technischen Vorbereitungen für die Premiere von Disneys Die Schöne und das Biest am 18. Dezember 2005. Besonderheiten der Produktion sind eine Drehbühne sowie ein gigantisches Schmuckportal, das eigens für die Show konzipiert wird.
Musicalgenre gefragt wie nie – Produktionsvielfalt und flexible Laufzeiten versprechen Erfolg – rekordverdächtiger Umbau des Metronom Theaters am CentrO in nur 14 Wochen – begeisterungsfähiges Millionenpublikum macht das Ruhrgebiet zum idealen Standort. Wenn am 18. Dezember 2005 das zauberhafte Disney-Musical Die Schöne und das Biest im Metronom Theater am CentrO Oberhausen Premiere feiert, erstrahlt im Ruhrgebiet ein Theater, in das die Stage Entertainment über 20 Millionen Euro investiert hat. Und das aus gutem Grund: Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes Mindline ist das Musicalgenre gefragt wie nie. Angeregt durch das grosse Angebot an Produktionen – von Klassikern wie Das Phantom der Oper bis hin zu modernen Inszenierungen wie Disneys Der König der Löwen – plant knapp die Hälfte aller Bundesbürger im Laufe eines Jahres einen Musicalbesuch. Sowohl die Auswahl der Stücke als auch die Flexibilität bei den Laufzeiten versprechen Erfolg in allen Spielstätten. In rekordverdächtigen 14 Wochen werden umfangreiche Umbauarbeiten im und am Haus durchgeführt. Über 450 Bauarbeiter arbeiten seit Anfang September auf der Grossbaustelle im Metronom Theater. Die komplette Neugestaltung des Zuschauerraumes, die Einrichtung eines Orchestergrabens für ein 30 -köpfiges Orchester und die aufwendige Installation neuester Bühnentechnik sind nur einige Veränderungen. Zusätzlich wird das Foyer grosszügig ausgebaut: Neben einer spektakulären Freitreppenkonstruktion und separaten Bereichen für Veranstaltungen gibt es ein neues gastronomisches Konzept, um den Gästen ein Ambiente zum Wohlfühlen zu bieten. Auch die Aussenansicht des Gebäudes wird sich massgeblich verändern. So wird das um einen futuristischen Glasanbau erweiterte Theater zukünftig durch ein extravagantes, eigens für das Gebäude entwickeltes Beleuchtungskonzept in einem völlig neuen Licht erstrahlen. Das Metronom Theater ist die zehnte Produktionsstätte der Stage Entertainment. Nach Hamburg, Berlin, Stuttgart und Essen wird in Oberhausen die Vision eines modernen Musiktheaters verwirklicht. Maik Klokow, Geschäftsführer der Stage Entertainment Deutschland, zum Engagement in Oberhausen: „Wir möchten mit dem Metronom Theater am CentrO einen weiteren Akzent im deutschen Live-Entertainment-Bereich setzen. Das Ruhrgebiet bietet ein begeisterungsfähiges Millionenpublikum und eine hervorragende Infrastruktur für unsere Produktionen. Das die Region großes Potenzial besitzt, hat schon das CentrO als Europas größtes und erfolgreichstes Einkaufszentrum bewiesen.“ Das Metronom Theater komplettiert das Freizeitangebot der Neuen Mitte Oberhausen. Die Besucher können bei Kurztrips in den „Ruhrpott“ den Einkaufsbummel nun auch mit einem Musicalbesuch verknüpfen.
Die Schöne ist zusammen mit dem Biest und seinem verzauberten Hofstaat in Oberhausen angekommen. In sieben Wochen feiert das auf dem gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilmklassiker basierende Musical Premiere im Metronom Theater am CentrO Oberhausen. Erst vor wenigen Tagen haben für die 37 Künstler aus 13 Nationen die Proben begonnen. Die Stars des Musicals: Leah Delos Santos als zauberhafte Belle und Yngve Gasoy-Romdal als verzaubertes Biest. Ingolf Lück wird den charmanten Kerzenleuchter Lumière verkörpern. Für Lück, der vor allem als Comedian, Schauspieler, Regisseur und Moderator bekannt ist, ist Lumiere die erste Rolle in einer Musicalproduktion. Er freut sich besonders auf die Zusammenarbeit mit dem Ensemble: „Musical ist nicht eine Einzeldisziplin wie Comedy. Das ist der große Dreikampf: Singen, Tanzen, Schauspielerei.“ Ingolf Lück wurde in Bielefeld geboren und studierte Germanistik und Pädagogik. Nebenher war er in diversen Theaterstücken zu sehen und war Mitbegründer der Zick-Zack-Theaterbande, einem Zirkustheaterprogramm für Kinder. Anschließend erhielt er unter anderem Engagements am Stadttheater Bielefeld und an den Schauspielhäusern in Düsseldorf, Bonn und Hamburg. Im Fernsehen wurde Ingolf vor allem als Moderator der Musiksendung Formel Eins und als Anchorman der Sat.1-Sendung Die Wochenshow bekannt und spielte in der Pro7-Comedyserie Das Büro mit. Mit dem Privatsender erarbeitete er außerdem Shows wie Die 100 nervigsten Deutschen. Erfolge feierte Ingolf Lück auch in der Sat.1-Serie Der Doc. Neben vielen weiteren TV-Engagements stand Ingolf erstmals 2002 als Caveman in Köln auf der Bühne und führte Regie für die kanadische Satire Traumfrau Mutter in der Arena Berlin.
Der „heiligste“ Ort des Theaters ist dabei noch ein Tabu. Auf der Bühne des Metronom Theaters hat zur Zeit der Bauleiter das Sagen. Nicht aufwendige Kostüme, sondern gelbe Helme werden getragen. Hier singt nicht die Schöne, sondern die Säge und anstatt Trockeneisnebel liegt Staub in der Luft. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, die ersten Kulissen stehen sogar schon auf der Seitenbühne – natürlich noch sicher verpackt. Der Orchestergraben ist schon fertig, der neue Teppich ist verlegt. Beleuchtung, Stühle und Bühnenaufbauten fehlen aber noch. Die Abläufe sind auf den Tag genau geplant. Die Schöne und das Biest – Die Besetzung
Belle Leah Delos Santos Biest Yngve Gasoy-Romdal Lumière Ingolf Lück Madame Potine Barbara Raunegger Gaston Kevin Kraus Babette Natacza Boon Herr von Unruh Claus Dam Madame de la Grand Bouche Tersia Potgieter Maurice Tamas Ferkay Lefou Bernd Julius Arends
Ensemble Gesang Ensemble Tanz Swings Wussten Sie eigentlich schon, dass …? … alle Premieren von Disneys Die Schöne und das Biest Belle und das Biest schon dreimal um den gesamten Erdball geführt haben? Eine Auswahl: … Disneys Die Schöne und das Biest bereits in 13 Ländern dieser Welt aufgeführt wurde und mehr als 25 Millionen Zuschauer begeisterte? … Disneys Die Schöne und das Biest seit seiner Weltpremiere am Broadway vor ausverkauftem Haus gespielt wird? … Disneys Die Schöne und das Biest zu einem der Musicals mit den längsten Laufzeiten am Broadway gehört? … die Sängerinnen Debbie Gibbson und Toni Braxton am Broadway in der Rolle der Belle zu bewundern waren? Sir Tim Rice und Alan Menken schrieben für Toni Braxton ein weiteres Solo für den zweiten Akt („Change In Me“, 1998/99). Zusätzlich wurden ihre gesamten Kostüme neu entworfen. … das Broadway-Ensemble 1998 für die Aufnahme der Broadway-Show mit einer goldenen Schallplatte für 500 000 verkaufte Exemplare ausgezeichnet wurde?
… die Schauspielerin Angela Lansbury (bekannt aus der US-Serie Mord ist ihr Hobby) das Lied „Beauty And The Beast“ in nur einem einzigen Take eingesungen hat? … es in dem Disney-Filmklassiker Beauty And The Beast viele Zitate aus anderen Disney-Filmproduktionen gibt? Einige Beispiele: … der französische Künstler Jean Cocteau, einer der herausragendsten Avantgarde-Filmemacher, die Geschichte 1946 unter dem Titel La Belle et La Bête verfilmte? Die Adaption der Märchenromanze war Cocteaus erster abendfüllender Spielfilm, für den er das Drehbuch schrieb und gleichzeitig Regie führte. Bis heute gehört sein Film zu den bedeutendsten Verfilmungen im Fantasy-Genre. Viel diskutiert wurde vor allem die ambivalente Darstellung und Rückverwandlung des Biestes in „Prinz Charming“. Als Greta Garbo den Film sah, soll sie gesagt haben: „Bitte, gebt mir mein Biest zurück!“ … James Bond, Spitzenagent 007 mit der Lizenz zum Töten, alias Timothy Dalton auch als Biest eine gute Figur machte? Er spielte die Rolle in der 1997 produzierten, sehr modernen Hollywood-Version The Beautician And The Beast – ins Deutsche wurde der Film dann auch mit Mein Liebling, der Tyrann übersetzt. … auch Linda Hamilton alias Terminator-Bezwingerin Sarah Conor bereits Erfahrungen als „die Schöne“ gesammelt hat? Sie spielte die Belle in der erfolgreichen US-Serie Beauty And The Beast (1987–1990, dt. Erstausstrahlung am 25.9.1988, 56 Episoden). … das Biest, im Laufe der unterschiedlichen Überlieferungen der Geschichte, eine Entwicklung vom bloßen Tier zum tierischen Wesen mit menschlichen Merkmalen – wie zum Beispiel aufrechter Gang und menschliche Kleidung – durchlaufen hat? … die Version der Geschichte von der Schönen und dem Biest, die meist als Grundlage verwendet wird, von der Gouvernante Jeanne-Marie Leprince de Beaumont stammt und 1756 zunächst in einem pädagogischen Fachblatt erschien, da der moralische Hintergrund der Erzählung als erzieherisch äußerst wertvoll erachtet wurde?
In Oberhausen heißt es seit dem 24.11.05 „Cast on Stage“! Nachdem in den letzten Wochen Probebühne, Ballettsaal und Musikzimmer das Zuhause der Schönen, des Biests und der weiteren 35 Darsteller waren, wird heute die Bühne in Besitz genommen. Bis tief in die Nacht haben Bühnen-, Licht- und Tontechniker alles für diesen Moment vorbereitet. Was vorher nur mit bunten Strichen auf den Boden der Probebühne gezeichnet war, wird nun im Bühnenraum Realität. Die neun Meter breite Schlossfassade, der drei Tonnen schwere Westflügel oder die sieben Meter hohe Bibliothek – die eindimensionalen Markierungen weichen dreidimensionalen Kulissen. Entsprechend groß ist das Staunen der Darsteller, als sie zum ersten Mal die Welt betreten, die ihnen bisher nur aus Skizzen und Miniaturabbildungen bekannt war. Endlich: die ersten Schritte in die zauberhafte Welt, in die sie das Publikum entführen wollen. Zeit zum Verweilen gibt es keine, denn für die Darsteller heißt es proben, proben und nochmals proben. Das Biest Yngve Gasoy -Romdal muss sich an seine Krallen gewöhnen, während Leah Delos Santos als Belle ihre hohen Tanzschuhe einlaufen muss. Kerzenleuchter Ingolf Lück muss lernen, die beiden Gaspatronen seiner „Kerzen-Arme“ zu bedienen. Nicht zu vergessen das Ensemble, das sich in die Bewegungen eines tanzenden Korkenziehers, eines wirbelnden Pfefferstreuers oder eines Flickflack schlagenden Teppichs einfinden muss. „Die Darsteller müssen neue Bewegungsabläufe sowie komplizierte und eigenwillige Choreographien einstudieren. Das erfordert nicht nur tänzerische Höchstleistungen, sondern verlangt von manchen Darstellern echte Akrobatik“, schmunzelt Choreograph John Macinnis. Nicht nur die Cast ist in einen straffen Arbeitsplan eingespannt, sondern auch die Bauarbeiter im Haus: Sie sind rund um die Uhr mit den Umbaumaßnahmen beschäftigt. Nachdem die Bauarbeiten im Zuschauerraum und Orchestergraben abgeschlossen sind, konzentriert sich jetzt alles auf den Innenausbau des Foyerbereichs und die Anbringung der roten Glasfassade. Noch aber heißt es auch hier spachteln, verputzen und streichen, damit das Metronom Theater am CentrO zur Premiere am 18. Dezember in neuem Glanz erstrahlt.
Frenetischer Applaus, Jubel und ein Bühnenfeuerwerk. Zahlreiche Prominente feierten in der Nacht zusammen mit dem Ensemble die glanzvolle Premiere von Disneys Die Schöne und das Biest. Auf der Aftershow-Party im Metronom Theater am CentrO Oberhausen wurden die internationalen 37 Darsteller gefeiert. Oberhausen, 18.12.2005 Rund 2000 begeisterte Ehrengäste haben am Abend die zauberhafte Neuinszenierung von Disneys Die Schöne und das Biest im aufwändig umgestalteten Metronom Theater am CentrO Oberhausen gefeiert. Mit Standing Ovations und nicht enden wollendem Applaus belohnten Sie die wochenlange Probenarbeit. Leah Delos Santos (Belle), Yngve Gasoy-Romdal (Biest), Ingolf Lück (Lumière) und das Ensemble begeisterten das prominente Premierenpublikum. Box-Legende Henry Maske: „Es war witzig und unterhaltsam. Ich hatte viel Spaß dabei zuzusehen.“ Jessica Stockmann war von der schillernden Inszenierung hingerissen: „Ich bin begeistert. Ich habe die Show schon in New York gesehen, aber hier in Oberhausen ist es besser.“ Jürgen Drews war rundum befriedigt: „Es war so. dass ich von Gänsehaut über Tränen über Lachen alles hatte. Diese Show ist eine Eins plus.“ Michaela Schaffrath schwärmte nach der Show: „Man hat den Film wirklich einzigartig umgesetzt. Leute groß und klein, schaut euch dieses Musical an“. Markus Maria Profitlich brachte es auf den Punkt: „Supergut! Sehr schön! Es war toll! Ingolf Lück war ja Wahnsinn. Ich will nicht sagen er ist ein Armleuchter. Er ist eine Leuchte!“ Die Premierengäste feierten bis in die frühen Morgenstunden. Während der zweite Akt lief, wurde das Foyer von unzähligen Händen komplett umdekoriert: Allein 22 Floristen verwandelten das Foyer in ein Blumenmeer aus fast 10.000 Blüten und fünf Meter hohe Blumensäulen. Leuchtende Tische sorgten für Farbe im Foyer. In der Champagner-Lounge sammelte sich das Premierenpublikum um einen Schokoladen-Brunnen und leerte rund 2500 Piccolo-Flaschen Champagner. 60 Köche und 150 Servicekräfte sorgten für einen genussvollen Abend. Kulinarische Höhepunkte: mit Gamba-Tartar gefüllte essbare Tulpen, wilder Hibiskus mit australischen Gewürzen und als krönender Abschluss exotische Früchte, die bei 140 Grad frittiert wurden. Das schmeckt auch der Schönen und dem Biest.
Disneys DIE SCHÖNE UND DAS BIEST kommt nach BerlinNeues Musical ab 2007 im Theater am Potsdamer Platz - Zauberhaftes Broadway-Musical für die ganze Familie löst Blue Man Group ab - Disney-Premiere im März 2007 - Blaue Männer ziehen in eigenes Haus in Berlins Mitte. "Sei hier Gast, sei hier Gast..." so erklingt es ab März 2007 in Berlin. Nach erfolgreicher Spielzeit im Ruhrgebiet feiert Disneys Die Schöne und das Biest Premiere im Theater am Potsdamer Platz. Das zauberhafte Musical, das seit seiner Uraufführung im Jahr 1994 in 13 Ländern über 25 Millionen Menschen begeistert hat, löst damit die Blue Man Group ab. Die Show der drei blauen Männer zieht Anfang Februar in ihr eigenes Theater im Daimler Chrysler Quartier. Die Schöne und das Biest ist eines der erfolgreichsten Musicals von Disney am Broadway. Die märchenhafte Musicalversion begeistert Jung und Alt und wurde für neun Tony Awards nominiert. Für das Lied "Die Schöne und das Biest" wurden Komponist Alan Menken und Texter Howard Ashman mit einem Oscar sowie einem Golden Globe geehrt. Grundlage für die mitreißende Broadway-Show ist der gleichnamige Disney-Film "Die Schöne und das Biest", der 1991 in der Sparte "Bester Film" als erster Animationsfilm für einen Oscar nominiert wurde. 1998 gewann Die Schöne und das Biest den "Laurence Olivier Award", den britischen Musical-Oscar. Auf Basis der langjährigen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Stage Entertainment und Disney
Theatricals entstand unter der Verantwortung eines handverlesenen internationalen Kreativteams eine ebenso frische wie zeitgemäße Inszenierung für den europäischen Markt. "Die Schöne und das Biest ist eines der zauberhaftesten Musicals überhaupt. Die Musik ist einfach wunderbar mit ihren vielen bekannten Melodien, und die romantische Geschichte wird so humorvoll erzählt. Ich freue mich jetzt schon darauf, meine Familie ins Theater am Potsdamer Platz mitzunehmen. Sie werden es lieben.", so Dr. Jan-Pelgrom de Haas, Geschäftsführer von Stage Entertainment.
Alles zum Thema Beauty and the Beast bei Sound Of Music! © by Stephan Drewianka; Text & Fotos: Stage Entertainment [Home] [Neuigkeiten] [Theater] [CD] [DVD] [Literatur] [Internet] [Interaktiv] [Forum] |