sub_logo[Stuttgart] [Oberhausen] [Berlin] [Hintergrund] [Backstage-Special]

Technische Daten:

Original Besetzung: Leah Delos Santos, Uwe Kröger
Musical Hall Stuttgart
Musik: Alan Menken
Texte: Howard Ashman, Tim Rice
Aufführungsdauer: 140 min.
Uraufführung: 5. Dezember 1997
Letzte Aufführung: 22. Dezember 2000

sub_Schoene_und_Biest1991 verzauberte der Disney-Konzern das junge Publikum mit seiner Zeichentrickfilm-Version des Klassikers von “Die Schöne und das Biest”. Bereits 1993 feierte die Bühnenadaption des Stoffes als ambitioniertes Projekt, Zeichentrick ins Musicaltheater zu transferieren, in Texas seine Uraufführung und gelangte über den “Umweg” Wien 1997 als deutsche Stella-Produktion ins SI-Zentrum nach Stuttgart. Doch trotz Komiker-Gaststar Dirk Bach als tickender von Unruh hat die Show mit schwindenden Besucherzahlen zu kämpfen und wird am 22.12.00 nach nur 3 Jahren seine letzte Vorstellung erleben, bevor im März 2001 CATS von Hamburg nach Stuttgart umziehen wird.

Dabei ist das Märchen vom gefühlskalten Prinzen, der von einer Fee in ein unansehnliches Biest verwandelt wurde und nur durch die Liebe eines Menschen zurückverwandelt werden kann, wirklich sehenswert. Die Kulissen ähneln einem aufgeschlagenen, dreidimensionalem Märchenbuch: das kleine französische Dorf, in dem die schöne Bell als bücherverschlingende Außenseiterin mit ihrem erfinderischen Vater lebt und vom Muskelprotz Gaston geehelicht werden will, dem unheimlichen Wald, in dem sich Bells Vater verirrt und von den Wölfen angefallen wird, und natürlich dem sagenhaften Schoß, in dem das Biest mit seinem in Gegenstände verwandeltem Hofstaat lebt. Bell befreit den eigenen Vater, der im Schoß vom Biest gefangengehalten wird und bleibt an seiner Stelle dort. Kerzenständer Lumiere, Teekanne Pottine und Uhr von Unruh schmieden schnell Kupplungspläne, um den Fluch der Fee über das Schoß mit etwas Liebe zwischen Belle und Biest zu brechen. Aber so schnell ist aus dem Biest kein Gentleman gemacht und der eifersüchtige Gaston will schließlich auch seine Trophäe Bell nicht kampflos aufgeben. Doch die Zeit zur Versöhnung wird knapp, denn das Zeitlimit der Fee - eine blühende rote Rose - hat nur noch zwei letzte Blütenblätter...

sub_belle_biestNicht nur die märchenhaften Kulissen mit den spektakulären Spezialeffekten bei der Ver- und Entzauberung des Biestes (letztere dank David Copperfield sogar auf offener Bühne im freien Flug!), der Pyrotechnik des Flammenwerfers Lumiere und der explodierenden Champagnerflaschen bei “Sei hier Gast” und dem spannendem Kampf zwischen Biest und Gaston hoch über den Schoßzinnen sind einen Besuch in Stuttgart wert, sondern auch die detailverliebten und ungemein aufwendigen Kostüme, die sich während der Show bei den verzauberten Schloßbewohnern immer weiter verändern.
Natürlich spielt auch die Musik von Alan Menken eine wichtige Rolle. Die mit zwei Oscars für beste Musik und besten Song (“Die Schöne und das Biest”) ausgezeichnete Partitur des Trickfilms wurde durch weitere Stücke (z.B. “Wie kann ich Sie lieben?”, “Zuhaus”, “Ich”, “Was auch geschieht” und “Maison des Lunes”) perfekt ergänzt. Gene Roberts verkörpert das Biest mit herrlichem Stimmvolumen, Anne Sanders ist eine bezaubernde Belle, Ex-Greaseball Drue Williams macht trotz Akzent eine gute Figur als Gaston und bei der Komik von Daniele Nonnis als Lumiere geht dem Zuschauer ein Licht auf.

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Warum ist “Die Schöne und das Biest” bei diesem Potential kein Zuschauermagnet?
Sicherlich liegt es nicht am vollkommen lieblos arrangierten Theaterfoyer, das im kalten Art-Deco-Stil in keinster Weise auf das märchenhaft-romantische Theaterereignis einzustimmen vermag. Vielleicht liegt der Grund eher darin, dass die Show kein breites Zielpublikum besitzt: für Kleinkinder wegen der zu langen Spielzeit, der dunklen Atmosphäre und der teilweise brutalen Handlung ungeeignet und dem normalen Musical-Besucher zu kindisch oder zu kitschig. Auch ist das Musical nach all den duchkomponierten Stücken der letzten Jahre erstaunlich dialoglastig und hält sich dabei so penibel an die Trickfilm-Vorlage, daß eigentlich kaum ein neuer Gag hinzugefügt wurde.
Als Zuschauer bleibt nur eine kleine Schar junggebliebener Erwachsener übrig, die sich für knappe 3 Stunden von einer phantastischen Show in ihre Kindheit zurückversetzen und von überdurchschnittlichen Darstellern bezaubern lassen und die sich von einem kitschigen Happy-End nach seichter, relativ anspruchsloser, aber perfekt inszenierten Handlung nicht abschrecken lassen.

Fazit: Ein märchenhaftes Erlebnis mit berauschenden Kulissen, Kostümen und Knalleffekten, aalglatt perfekt in Disney-Manier dargeboten.

© by Stephan Drewianka

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[Stuttgart] [Oberhausen] [Berlin] [Hintergrund] [Backstage-Special]

Technische Daten:

Original Besetzung: Leah Delos Santos, Yngve Gasoy-Romdal, Ingolf Lück, Claus Dam, Kevin Kraus, Barbara Raunegger
Metronom Theater Oberhausen CentrO
Musik: Alan Menken
Texte: Howard Ashman, Tim Rice
Aufführungsdauer: 150 min.
Uraufführung: 18. Dezember 2005

Disneys Biest im “Wandel”

Im Jahre 2004 tourte Disneys “Die Schöne und das Biest” erfolgreich durch die Niederlande. Natürlich mussten für eine Tourneeproduktion einige Abstriche im Hinblick auf Bühne, Ausstattung und Kostüme getroffen werden, um die geforderte Mobilität eines Stückes garantieren zu können, das in völlig unterschiedlichen Theatern auf die Bühne gebracht werden musste. Dem Erfolg dieser Tourproduktion ist es zu verdanken, dass es seit Dezember 2005 auch in Deutschland wieder heisst: “Märchen schreibt die Zeit”...

Ziemlich genau 5 Jahre ist es her, dass in Stuttgart in der opulenten original Broadway-Inszenierung der letzte Vorhang für “Die Schöne und das Biest” gefallen ist. Nun ist Belle mit ihrem verwunschenen Prinzen zurück, diesmal ist das Musical ins Ruhrgebiet im vollkommen umgebauten TheatrO CentrO mit dem neuen Namen Metronom Theater in Oberhausen eingezogen, das zuvor noch Tabaluga & Lilli oder Falco & Amadeus als Spielstätte diente.
Hier dominiert nun nicht mehr wie in Stuttgart das verwunschene 3D-Schloss des Biestes die Bühne. Statt ausladender Bibliotheken, weitläufiger Speisesäle mit verschwenderischen Treppen und dem imposanten Westflügel gibt es nun kleinere Schlosselemente, die sich auf einer Drehbühne zu den unterschiedlichen Räumen des Schlosses formieren. Bibliothek und Westflügel sind mobile Elemente, die den Prunk aus Stuttgart vermissen lassen. Auch die Kostüme hat man einer radikalen Schlankheitskur unterzogen - statt barocker Überfrachtung nun art-deko Schlichtheit.
Es ist schon individuelle Geschmacksache, welche Version Ihnen persönlich nun eher zusagt. Vielleicht sehen Sie mal in Ihren Geschirrschrank: wenn Sie dort englisches Tafelporzellan mit Blumen und Goldrand finden, werden Sie vom neuen Disney-Look eventuell enttäuscht sein... Wenn Sie jedoch eher schlichteres und funktionelleres Geschirr bevorzugen, werden sie mit dem entkitschten Neudesign sehr zufrieden sein, schafft es doch zusätzlichen Raum für die Darsteller selbst, die vorher in der überladenen Kulisse fast verschwanden.

Und so kann Belle in ihrem nun etwas zweidimensionaleren Heim wie eine Rose aufblühen. Leah Delos Santos ist als Belle bereits ein “altes Häschen”, hat sie die Rolle doch schon in Stuttgart verkörpert. Statt zu verwelken gibt sie ihrer Darstellung neue Kraft und spielt routiniert die unschuldige Aussenseiterin im kleinen Dorf. Vielleicht inspiriert aber auch Yngve Gasoy-Romdal als dominierendes Biest die zierliche Philippinin zur Widerspenstigen Zähmung, denn wer privat ein Paar ist, dem fällt der finale Bühnenkuss wohl sicher leicht. Herr Gasoy-Romdal, der seinen Hang zu zwiespältigen Charakteren ja schon bestens in Jekyll & Hyde ausleben konnte, kann auch hier mit verstellter Stimme einem garstigen Biest im Schafspelz Leben einhauchen.
Leben müssen alle anderen Gegenstände im Schloss des Biestes natürlich auch. Und wer wüsste nicht besser als Komiker Ingolf Lück, wie so ein Leuchter Lumiere für den Staubwedel Babette (Natacza Soozie Boon) entflammt wird? Nach seinen Anlaufschwierigkeiten als vollwertiger singender und tanzender Musicaldarsteller hat Herr Lück es nun drei Monate nach der Premiere geschafft, bei seinem “Sei hier Gast” routiniert und rollendeckend vollkommen ins Ensemble integriert zu sein. Sein Entschluss, sein Engagement für zwei weitere Monate zu verlängern, spricht dafür, dass er sich nun in der Rolle des flammenwerfenden Leuchters so richtig eingespielt hat.
Raphael Dörr und Bernd Julius Arends als Gaston und Lefou liefern ihre Gags in bravouröser Dick und Doof Manier ab. Sie haben mit dem wunderbar choreographierten Song “Gaston” mit den klirrenden Bierkrügen einen Showstopper als Ass im Ärmel. Auch das restliche Ensemble wirbelt mit leichtem Frohsinn über die Bühne und lässt den finalen Knaller “Sei hier Gast” am Ende des ersten Aktes fast schöner und beeindruckender als in Stuttgart erscheinen. Weniger ist eben manchmal doch mehr...

“Die Schöne und das Biest” haben die Entschlackungskur zur neuen Version also bestens verkraftet. Der Wandel wird noch durch einen neuen Song von Belle versüsst, der im zweiten Akt zum allerersten mal in deutscher Version zu hören ist und in dem Belle ihre neu entdeckte Liebe zum Biest das erste mal realisiert . Und natürlich trägt dieser neue Song den bezeichnenden Titel “Wandel”.
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Trotz der gelungenen neuen Umsetzung sind die problematischen Nachteile des Disney-Musicals für das deutsche Publikum immer noch die selben wie in Stuttgart, denn auch in Oberhausen muss man sich immer noch fragen, für welches Zielpublikum nun “Die Schöne und das Biest” tatsächlich ausgelegt ist. Ob nun pubertierende Mädels und Jungs oder junggebliebene Omas und Opas die 1700 Plätze des Metronom -Theaters füllen können, ist fraglich. Aber vielleicht gibt es ja auch genügend romantische Pärchen, für die das Märchen von der Liebe zum Inneren Kern einer Person ohne den oberflächlichen äusseren Schein eine besondere Bedeutung besitzt, so dass “Die Schöne und das Biest” nicht nur ein kurzer Gast im neuen MetronomRomdal_Maske2-Theater im CentrO Oberhausen sein wird.

Fazit: Auch mit weniger Aufwand sehenswert(er)!

Erleben Sie, wie Yngve Gasoy Romdal in ein Biest verwandelt wird: im exlusiven Blick hinter die Kulissen - zum Backstage-Bericht!

© Text & Fotos by Stephan Drewianka

Schoene_Unruh_Lumiere_Pottine[Stuttgart] [Oberhausen] [Berlin] [Hintergrund] [Backstage-Special]

Das zauberhafte Broadway Musical kommt nach Oberhausen.
Der Oscar preisgekrönte Zeichentrickfilmklassiker Beauty and the Beast diente als Vorlage für Disneys erfolgreichstes Musical am Broadway. Die Geschichte selbst reicht bis in die griechische Mythologie zurück.
„Sei hier Gast…“ heißt es seit dem 18. Dezember 2005 in Oberhausen. Dann feiert Disneys Die Schöne und das Biest als Eigenproduktion von Stage Entertainment Premiere im Theater am Oberhausener CentrO. Das zauberhafte Musical, das seit seiner Uraufführung im Jahr 1994 ununterbrochen vor ausverkauftem Haus am Broadway spielt wird für Oberhausen neu in Szene gesetzt. „Wir sind sehr stolz auf die lange Partnerschaft mit Disney Theatricals und freuen uns, diese tolle Produktion in Oberhausen neu inszeniert auf die Bühne bringen zu können. Unser Publikum kann sich auf ein aufregend neues und magisches Musicalerlebnis freuen“, schwärmt Maik Klokow, Produzent und Geschäftsführer von Stage Entertainment Germany von der aktuellen Inszenierung.

Schlussapplaus_LückDas Broadwaymusical
Disneys Die Schöne und das Biest ist Disneys erfolgreichstes Musical am Broadway. Seit 1994 Jahren begeistert die romantische Liebesgeschichte der schönen Belle und den in ein abscheuliches Biest verwandelten Prinzen das Publikum im Herzen New Yorks. Das zauberhafte Broadwaymusical wurde für neun Tony Awards nominiert unter anderem in den Kategorien „Bestes Musical“, „Bestes Buch“ und „Beste Regie“ und gewann 1998 den Laurence Olivier Award - den britischen „Musical-Oscar“. Über 25 Millionen begeisterte Zuschauer in 13 Ländern haben bisher Disneys Die Schöne und das Biest live erlebt. Alle Zeichen standen von Anfang an auf Erfolg für die Broadwayadaption eines der erfolgreichsten und beliebtesten Disney Zeichentrickfilme aller Zeiten. Das Kreativ-Team entwickelte eine bewegende Bühnenversion, deren Schwerpunkt auf der Emotionalität der Geschichte liegt. Die musikalische Überarbeitung von Beauty and the Beast übernahmen Alan Menken (Komposition), der bereits die Filmmusik konzipiert hatte, und Tim Rice (Texte). Acht zusätzliche Kompositionen ergänzten die Filmmusik zu einem eigenständigen „musicalischen“ Meisterwerk. Das Resultat, ein phänomenaler Erfolg!

Die Musik von Alan Menken und Howard Ashman
Das Komponistenduo Menken und Ashman begründeten in den 80er und 90er Jahren ihren Ruf als erfolgreiche Musical- und Filmkomponisten. Zu den gemeinsamen Kompositionen gehören die Musik zu den Disney-Zeichentrickfilmen: Aladdin (ausgezeichnet mit zwei Oscars und zwei Golden Globes für die beste Musik und den besten Song: ”A Whole New World”), Beauty and the Beast (preisgekrönt mit einem Oscar und zwei Golden Globes für die beste Musik und den besten Song) sowie The Little Mermaid (ausgezeichnet mit einem Oscar und zwei Golden Globes für die beste Musik und den besten Song ”Under the Sea”). Gemeinsam schufen sie eines der skurrilsten Stücke der Musicalgeschichte: Little Shop of Horrors (ausgezeichnet als ”Bestes Musical 1983” - New York Drama Critics und mit dem Londoner ”Evening Standing Award”). Alan Menken erhielt 1994 für seine Musik zu Disneys Die Schöne und das Biest eine Tony Award Nominierung sowie den Toronto‘s Dora Award. Howard Ashman wurde diese Ehre leider nicht mehr zu Teil. Er starb am 14. März 1991 in New York City im Alter von 40 Jahren. Die zusätzlichen Texte für die Broadwayadaption steuerte Tim Rice bei, dessen Oeuvre durch seine Zusammenarbeit mit Andrew Lloyd Webber und später mit Elton John gekennzeichnet ist. 

SuB_Pottine_TassiloDer Zeichentrick-Klassiker
Disneys Pläne für eine Zeichentrickverfilmung des Stoffs von der Schönen und dem Biest entstanden schon in den 30er und 50er Jahren des 20sten Jahrhunderts. Jedoch blieb es über Jahrzehnte bei der Idee. Erst Roy Disney, Neffe des legendären Walt und geschäftsführender Vizepräsident der Disney Company, wagte sich Ende der 80er Jahre an die Realisierung. Für Musik, Buch und Text zeichneten Alan Menken und Howard Ashman, später noch Linda Woolverton verantwortlich. Während Ashman das verwunschene Personal und die Rolle des Gastons in die Geschichte einflocht, ist es Woolverton zuzuschreiben, dass in der Disney-Verfilmung die Belle sehr eigenständig, mutig und stark dargestellt wird. Disneys Zeichentrickmeisterwerk wurde zu einem farbenfrohen, gefühlvollen und vor allem zauberhaften Liebesfilm, der seine erfolgreiche Premiere am 13. November 1991 feierte. Erstmalig in der langen Oscarhistorie wurde mit Beauty and the Beast ein Zeichentrickfilm in der Kategorie „Bester Film“ nominiert. Im selben Jahr wurde der Film noch mit dem Oskar für die „Beste Filmmusik“ und dem Golden Globe als „Beste Komödie“ ausgezeichnet.

Der Ursprung der Geschichte
Die literarischen Wurzeln der Erzählung von der Schönen und dem Biest reichen bis in die griechische Mythologie und römische Dichtung zurück. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurden die überlieferten Stoffe meist sehr frei in die Neuzeit übertragen und durch zahlreiche Nebenhandlungen von moralischem Wert ergänzt. Die bekannteste Version, die auch für diverse Verfilmungen und dem Musical als Vorlage diente, ist die Erzählung von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont. Ihre Version von „La Belle et La Bête“ , die 1756 in einer Zeitschrift zur Kindererziehung als lehrhafter „Dialogue entre une sage Gouvernante et plusieurs de ses Elèves“ veröffentlicht wurde zählt bis heute zu den Klassikern der Märchenliteratur.

Schlussapplaus_Romdal_Santos3Die Handlung
Disneys Die Schöne und das Biest entführt die Zuschauer in eine Welt voller zauberhafter Wesen, magischer Orte und liebenswerter Charaktere. Erzählt wird die phantastische Liebesgeschichte zwischen der schönen Belle und einem in ein Biest verwandelten Prinzen. Nur durch die Kraft der Liebe kann Belle das Biest vor seinem Schicksal bewahren und den Zauber bannen.

Der etwas einfältige Erfinder Maurice lebt mit seiner Tochter Belle in einfachen Verhältnissen. Belle wird von dem attraktiven, aber eingebildeten Jäger Gaston umworben, ihr uneingeschränktes Interesse gilt jedoch der Literatur. Mithilfe von Büchern entflieht sie ihrem eintönigen Dasein – was sie in den Augen der Dorfbewohner seltsam erscheinen lässt. Auch Maurice hat seine Träume: Er möchte seiner Tochter mit seiner jüngsten Erfindung ein besseres Leben ermöglichen. Auf dem Weg zum Markt kommt er aber vom Weg ab und verirrt sich im Wald. Erschöpft findet er Zuflucht in einem abseits liegenden Schloss. Hier lebt ein verwunschener Prinz, der sein Dasein durch den Fluch einer Zauberin als abscheuliches Biest fristen muss. Nur die wahre Liebe könnte ihn sowie die Bewohner des Schlosses retten und den Fluch abwenden. Als das Biest Maurice in seinem Schloss entdeckt, wirft es den Eindringling ins Verliess.

Belle wird unterdessen der Annäherungsversuche ihres sturen Verehrers Gaston müde. Als dieser um ihre Hand anhält, beschließt sie, zum Vater zu fliehen. Doch sie entdeckt, dass dieser nie auf dem Markt angekommen ist. So begibt sie sich auf die Suche nach ihm und gelangt ebenfalls zum verwunschenen Schloss des Biestes. Belle, in Sorge um ihren Vater, schlägt dem Biest einen Tausch vor: ihr Leben gegen das ihres Vaters. Das Biest willigt ein und lässt Maurice gehen. Dieser eilt nach Hause zurück und bittet den sitzen gelassenen Gaston um Hilfe, seine Tochter aus den Fängen des Biestes zu retten. Dieser lacht ihn jedoch nur aus und glaubt dem alten Mann kein Wort.

Schlussapplaus_Pottine_TassiloHaushofmeister von Unruh und Kammerdiener Lumière führen Belle auf ihr Bitten hin durch das Schloss. Der Rundgang spart jedoch den Westflügel aus. Neugierig geworden, entschlüpft Belle ihren Begleitern und rennt direkt in die Arme des Biestes. Erschrocken flüchtet sie vor ihm in den Wald, wo sie von Wölfen angegriffen wird. Das Biest kommt ihr zu Hilfe und rettet sie unter Einsatz seines eigenen Lebens. Belle kehrt daraufhin mit ihm auf sein Schloss zurück und versorgt seine Wunden. Aus Dankbarkeit und Zuneigung lässt das Biest Belle einen Blick in die umfangreiche Schlossbibliothek werfen. Die beiden kommen sich näher und das Biest schöpft Hoffnung, den Fluch doch abwenden zu können. Aber Belle ist nicht richtig glücklich, sie sorgt sich um ihren Vater. Das Biest zeigt ihr mithilfe eines Zauberspiegels, dass Maurice krank und geschwächt ist. Es gibt Belle den Zauberspiegel und lässt sie ziehen, obwohl es weiss, dass es damit seine letzte Chance verspielt, jemals wieder menschliche Gestalt zu erlangen.

Belle kehrt ins Dorf zurück, wo Gaston versucht, sie zur Ehe zu erpressen, indem er ihr droht, den verwirrten Maurice einsperren zu lassen. Als Belle daraufhin Gaston mithilfe des Spiegels das Biest zeigt, plant Gaston den Sturm auf das Schloss, um es zu töten.
Es kommt zum erbitterten Zweikampf zwischen Gaston und dem Biest, bei dem es Gaston gelingt, seinen Gegner mit dem Messer lebensgefährlich zu verwunden. Dabei verliert er jedoch das Gleichgewicht und stürzt vom Schlossturm in die Tiefe. Das Biest sinkt dem Tode nahe in Belles Arme. Und das ist der Moment, in dem sich entscheidet, ob Belle den Fluch der Zauberin durch ihre Liebe abwenden kann …

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Das Metronom Theater am CentrO

Das Multifunktionstheater wurde 1999 nach einer Bauzeit von nur zehn Monaten mit der Premiere von Peter Maffays Tabaluga & Lilli eingeweiht. Nach Gastspielen von Falco Meets Amadeus und Vom Geist der Weihnacht sowie der Akrobatikshow Blue Balance hat die Stage Entertainment das Haus zum 1. August 2005 übernommen. Für die erste Produktion – Disneys Die Schöne und das Biest – werden die Bühne, der Zuschauerraum und das Foyer einer kompletten Neugestaltung unterzogen.
Damit setzt die Stage Entertainment ihre Theaterphilosophie auch für das Metronom Theater am CentrO Oberhausen fort: Die Bühne und das Auditorium werden nach den modernsten Massstäben zeitgenössischen Live-Entertainments der Spitzenklasse umgebaut, im Foyer wird ein elegantes und einladendes Ambiente geschaffen – so wird dem Besucher vom ersten Moment des Eintretens an ein einzigartiges Theatererlebnis geboten.

Das Auditorium
Der aus der Bühne in den Zuschauerraum gezogene Steg mit den beiden Satellitenbühnen wird einer klassischen Rahmenbühne (Guckkastenbühne)  weichen. Diese traditionelle Bühnenform bietet nach wie vor die besten Möglichkeiten für eine vielfältige Bespielung mit aufwendigen Live-Produktionen jeglicher Art. Der dadurch gewonnene zusätzliche Raum wird für eine Parkettbestuhlung und einen Orchestergraben für maximal 30 Musiker genutzt. Dem Theaterbesucher wird durch die Umgestaltung des Auditoriums ein bestmöglicher Einblick von allen Plätzen auf die Gesamtbühne ermöglicht. Der ehemalige Arena-Charakter des Metronom Theaters macht einem klassischen Theaterambiente Platz.

Die Bühne
Der Bühnenbereich wird den Ansprüchen moderner Live-Unterhaltung angepasst. Die Hauptbühne wird um eine drei Meter tiefe Vorderbühne erweitert, so dass sich der bespielbare Raum um mehr als 60 Quadratmeter vergrössert. Ausserdem werden die Prospektzüge der Obermaschinerie von 13 auf 30 aufgestockt, vier Züge davon befinden sich im neuen Vorderbühnenbereich. Somit können Prospektzüge von bis zu 20 Metern Höhe schnell und unkompliziert auf die Bühne „geflogen“ werden – das Metronom Theater bietet dann optimale Voraussetzungen für die Umsetzung grosser Shows und Produktionen. Die jeweils 150 Quadratmeter grossen Seitenbühnen sowie der 20 Meter hohe Bühnenturm, der sich aus der 30 Meter hohen Kuppelkonstruktion ergibt, bleiben erhalten und ergänzen die Obermaschinerie so um einen sehr grosszügig gestalteten Hinterbühnenbereich.

Zeitgesteuertes Bild
Das Foyer

Das bisherige Foyer wird durch eine „Ummantelung“ der bestehenden Räumlichkeiten erweitert und gewinnt dadurch an Grosszügigkeit und Transparenz. Ein futuristischer Glasanbau wird – in einer extravaganten Konstruktion – dem gesamten Foyerbereich vorgelagert. Der Clou des Designs ist eine innovative Lichtgestaltung, die den Ausbau von innen erleuchtet, wobei horizontale Lichtlinien das rot getönte Glas strahlen lassen. Mit diesem aussergewöhnlichen Gestaltungskonzept verbreitet das neue Theaterfoyer Eleganz und Harmonie und lädt den Besucher zu einem unvergesslichen Gesamterlebnis ein. Ein besonderer Blickfang und ein für sich stehendes architektonisches Highlight ist die neu gestaltete Freitreppe, die dem Zuschauer auf fast kunstvolle Weise den Weg in das Auditorium weist.

Seit September 2005 laufen die Baumassnahmen und die technischen Vorbereitungen für die Premiere von Disneys Die Schöne und das Biest am 18. Dezember 2005. Besonderheiten der Produktion sind eine Drehbühne sowie ein gigantisches Schmuckportal, das eigens für die Show konzipiert wird.
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Stage Entertainment investiert über 20 Millionen den Standort Oberhausen
Musicalgenre gefragt wie nie – Produktionsvielfalt und flexible Laufzeiten versprechen Erfolg – rekordverdächtiger Umbau des Metronom Theaters am CentrO in nur 14 Wochen – begeisterungsfähiges Millionenpublikum macht das Ruhrgebiet zum idealen Standort.
Wenn am 18. Dezember 2005 das zauberhafte Disney-Musical Die Schöne und das Biest im Metronom Theater am CentrO Oberhausen Premiere feiert, erstrahlt im Ruhrgebiet ein Theater, in das die Stage Entertainment über 20 Millionen Euro investiert hat. Und das aus gutem Grund: Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes Mindline ist das Musicalgenre gefragt wie nie. Angeregt durch das grosse Angebot an Produktionen – von Klassikern wie Das Phantom der Oper bis hin zu modernen Inszenierungen wie Disneys Der König der Löwen – plant knapp die Hälfte aller Bundesbürger im Laufe eines Jahres einen Musicalbesuch. Sowohl die Auswahl der Stücke als auch die Flexibilität bei den Laufzeiten versprechen Erfolg in allen Spielstätten.

In rekordverdächtigen 14 Wochen werden umfangreiche Umbauarbeiten im und am Haus durchgeführt. Über 450 Bauarbeiter arbeiten seit Anfang September auf der Grossbaustelle im Metronom Theater. Die komplette Neugestaltung des Zuschauerraumes, die Einrichtung eines Orchestergrabens für ein 30 -köpfiges Orchester und die aufwendige Installation neuester Bühnentechnik sind nur einige Veränderungen. Zusätzlich wird das Foyer grosszügig ausgebaut: Neben einer spektakulären Freitreppenkonstruktion und separaten Bereichen für Veranstaltungen gibt es ein neues gastronomisches Konzept, um den Gästen ein Ambiente zum Wohlfühlen zu bieten. Auch die Aussenansicht des Gebäudes wird sich massgeblich verändern. So wird das um einen futuristischen Glasanbau erweiterte Theater zukünftig durch ein extravagantes, eigens für das Gebäude entwickeltes Beleuchtungskonzept in einem völlig neuen Licht erstrahlen.

Das Metronom Theater ist die zehnte Produktionsstätte der Stage Entertainment. Nach Hamburg, Berlin, Stuttgart und Essen wird in Oberhausen die Vision eines modernen Musiktheaters verwirklicht. Maik Klokow, Geschäftsführer der Stage Entertainment Deutschland, zum Engagement in Oberhausen: „Wir möchten mit dem Metronom Theater am CentrO einen weiteren Akzent im deutschen Live-Entertainment-Bereich setzen. Das Ruhrgebiet bietet ein begeisterungsfähiges Millionenpublikum und eine hervorragende Infrastruktur für unsere Produktionen. Das die Region großes Potenzial besitzt, hat schon das CentrO als Europas größtes und erfolgreichstes Einkaufszentrum bewiesen.“ Das Metronom Theater komplettiert das Freizeitangebot der Neuen Mitte Oberhausen. Die Besucher können bei Kurztrips in den „Ruhrpott“ den Einkaufsbummel nun auch mit einem Musicalbesuch verknüpfen.

SuB_EnsembleHofstaat komplett: Probenstart bei Disneys Die Schöne und das Biest
Leah Delos Santos und Yngve Gasoy-Romdal sind die Schöne und das Biest – Ingolf Lück gibt Musical-Debüt als Kerzenleuchter Lumière – 37 Künstler aus 13 Nationen im Ensemble

Die Schöne ist zusammen mit dem Biest und seinem verzauberten Hofstaat in Oberhausen angekommen. In sieben Wochen feiert das auf dem gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilmklassiker basierende Musical Premiere im Metronom Theater am CentrO Oberhausen. Erst vor wenigen Tagen haben für die 37 Künstler aus 13 Nationen die Proben begonnen. Die Stars des Musicals: Leah Delos Santos als zauberhafte Belle und Yngve Gasoy-Romdal als verzaubertes Biest. Ingolf Lück wird den charmanten Kerzenleuchter Lumière verkörpern. Für Lück, der vor allem als Comedian, Schauspieler, Regisseur und Moderator bekannt ist, ist Lumiere die erste Rolle in einer Musicalproduktion. Er freut sich besonders auf die Zusammenarbeit mit dem Ensemble: „Musical ist nicht eine Einzeldisziplin wie Comedy. Das ist der große Dreikampf: Singen, Tanzen, Schauspielerei.“

Ingolf Lück wurde in Bielefeld geboren und studierte Germanistik und Pädagogik. Nebenher war er in diversen Theaterstücken zu sehen und war Mitbegründer der Zick-Zack-Theaterbande, einem Zirkustheaterprogramm für Kinder. Anschließend erhielt er unter anderem Engagements am Stadttheater Bielefeld und an den Schauspielhäusern in Düsseldorf, Bonn und Hamburg. Im Fernsehen wurde Ingolf vor allem als Moderator der Musiksendung Formel Eins und als Anchorman der Sat.1-Sendung Die Wochenshow bekannt und spielte in der Pro7-Comedyserie Das Büro mit. Mit dem Privatsender erarbeitete er außerdem Shows wie Die 100 nervigsten Deutschen. Erfolge feierte Ingolf Lück auch in der Sat.1-Serie Der Doc. Neben vielen weiteren TV-Engagements stand Ingolf erstmals 2002 als Caveman in Köln auf der Bühne und führte Regie für die kanadische Satire Traumfrau Mutter in der Arena Berlin.

SuB_Ingolf_LueckDie anstrengende Probenzeit hat bereits begonnen. Dem Ensemble steht jetzt ein schweisstreibender sechswöchiger Probenmarathon bevor. Neben Schauspiel- und Tanztraining stehen vor allem Gesangsstunden im Vordergrund. Nicht zu vergessen die individuellen Proben der Darsteller für ihre Rollen als Kommoden, Standuhren, Kerzenleuchter und Teekannen. Mit wachsamen Augen dabei: das gesamte Kreativteam um Regisseur Glenn Casale, darunter John Macinnis, verantwortlich für die Choreographie, Ratan Jhaveri, Musikalischer Leiter und Reinhard Brussmann als Künstlerischer Leiter. Ein tägliches Probenpensum von mindestens acht Stunden ist zu absolvieren, damit am Premierenabend jede Bewegung sitzt, jede Geste stimmt und jeder Ton getroffen wird.

Der „heiligste“ Ort des Theaters ist dabei noch ein Tabu. Auf der Bühne des Metronom Theaters hat zur Zeit der Bauleiter das Sagen. Nicht aufwendige Kostüme, sondern gelbe Helme werden getragen. Hier singt nicht die Schöne, sondern die Säge und anstatt Trockeneisnebel liegt Staub in der Luft. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, die ersten Kulissen stehen sogar schon auf der Seitenbühne – natürlich noch sicher verpackt. Der Orchestergraben ist schon fertig, der neue Teppich ist verlegt. Beleuchtung, Stühle und Bühnenaufbauten fehlen aber noch. Die Abläufe sind auf den Tag genau geplant.

Die Schöne und das Biest – Die Besetzung

Belle

Leah Delos Santos

Biest

Yngve Gasoy-Romdal

Lumière

Ingolf Lück

Madame Potine

Barbara Raunegger

Gaston

Kevin Kraus

Babette

Natacza Boon

Herr von Unruh

Claus Dam

Madame de la Grand Bouche

Tersia Potgieter

Maurice

Tamas Ferkay

Lefou

Bernd Julius Arends

sub_dasbiest2. Besetzung
Belle (Lilian Marti, Katja Uhlig), Biest (Uli Scherbel, Petter Bjällo), Lumière (Uli Scherbel, Nico Gaik), Madame Potine (Eva-Maria Bender, Petra Weidenbach), Gaston (Uli Scherbel, Raphael Dörr), Babette (Tina Podstawa), Herr von Unruh (Daniel Coninx, Frank Winkels), Madame de la Grande Bouche (Eva-Maria Bender, Petra Weidenbach), Maurice (Daniel Coninx, Frank Winkels), Lefou (Nico Gaik)

Ensemble Gesang
Petter Bjällo, Daniel Coninx, Raphael Dörr, Nico Gaik, Lilian Marti, Tina Podstawa, Petra Weidenbach, Katja Uhlig

Ensemble Tanz
Isabel Dan, Brett Hibberd, Lee Horan, Ben Jennings, David Pellerin, Sylvania Pen, Jane Reynolds, Melanie Turner

Swings
Eva-Maria Bender, Bart de Clerq, Dani Rod, Uli Scherbel, Roimata Templeton, Dani Wildprad, Frank Winkels, Frank Wöhrmann

Wussten Sie eigentlich schon, dass …?

… alle Premieren von Disneys Die Schöne und das Biest Belle und das Biest schon dreimal um den gesamten Erdball geführt haben?

Eine Auswahl:
18. April 1994 Weltpremiere im Palace Theatre, New York, USA
08. Juli 1995 Princess Theatre, Melbourne, Australien
28. Sept. 1995 Europapremiere im Raimund Theater, Wien, Österreich
23. Nov. 1995 Akasaka Musical Theatre, Tokio, Japan
08. Mai 1997 Teatro Orfeon, Mexico City, Mexico
13. Mai 1997 Dominion Theatre, London, Großbritannien
26. Nov. 1998 Opera Theatre, Buenos Aires, Argentinien
02. Dez. 2000 Teatro Lope de Vega, Madrid, Spanien
08. Aug. 2004 LG Arts Centre, Seoul, Korea
18. Dez. 2005 Theater am CentrO, Oberhausen, Deutschland

… Disneys Die Schöne und das Biest bereits in 13 Ländern dieser Welt aufgeführt wurde und mehr als 25 Millionen Zuschauer begeisterte?

… Disneys Die Schöne und das Biest seit seiner Weltpremiere am Broadway vor ausverkauftem Haus gespielt wird?

… Disneys Die Schöne und das Biest zu einem der Musicals mit den längsten Laufzeiten am Broadway gehört?

… die Sängerinnen Debbie Gibbson und Toni Braxton am Broadway in der Rolle der Belle zu bewundern waren? Sir Tim Rice und Alan Menken schrieben für Toni Braxton ein weiteres Solo für den zweiten Akt („Change In Me“, 1998/99). Zusätzlich wurden ihre gesamten Kostüme neu entworfen.

… das Broadway-Ensemble 1998 für die Aufnahme der Broadway-Show mit einer goldenen Schallplatte für 500 000 verkaufte Exemplare ausgezeichnet wurde?

sub_Romdal_Santos… Disneys Beauty And The Beast der erste Zeichentrickfilm war, der als bester Film für den Oscar nominiert wurde (1991)?

… die Schauspielerin Angela Lansbury (bekannt aus der US-Serie Mord ist ihr Hobby) das Lied „Beauty And The Beast“ in nur einem einzigen Take eingesungen hat?

… es in dem Disney-Filmklassiker Beauty And The Beast viele Zitate aus anderen Disney-Filmproduktionen gibt?

Einige Beispiele:
Die menschliche Vorlage für die Belle war die US -Seriendarstellerin Sherri Stoner, die bereits Modell für The Little Mermaid (Arielle, die Meerjungfrau) stand.
Der Tanz von Belle und dem wieder in einen Prinzen verwandelten Biest am Ende des Films ist derselbe wie der von Prinzessin Aurora und Prinz Philip in der Verfilmung von Sleeping Beauty (Dornröschen, 1959).
Als sich das Biest von Belle die Haare schneiden lässt, bekommt es den gleichen Haarschnitt wie der Löwe in The Wizard Of Oz (Der Zauberer von Oz).

… der französische Künstler Jean Cocteau, einer der herausragendsten Avantgarde-Filmemacher, die Geschichte 1946 unter dem Titel La Belle et La Bête verfilmte? Die Adaption der Märchenromanze war Cocteaus erster abendfüllender Spielfilm, für den er das Drehbuch schrieb und gleichzeitig Regie führte. Bis heute gehört sein Film zu den bedeutendsten Verfilmungen im Fantasy-Genre. Viel diskutiert wurde vor allem die ambivalente Darstellung und Rückverwandlung des Biestes in „Prinz Charming“. Als Greta Garbo den Film sah, soll sie gesagt haben: „Bitte, gebt mir mein Biest zurück!“

… James Bond, Spitzenagent 007 mit der Lizenz zum Töten, alias Timothy Dalton auch als Biest eine gute Figur machte? Er spielte die Rolle in der 1997 produzierten, sehr modernen Hollywood-Version The Beautician And The Beast – ins Deutsche wurde der Film dann auch mit Mein Liebling, der Tyrann übersetzt.

… auch Linda Hamilton alias Terminator-Bezwingerin Sarah Conor bereits Erfahrungen als „die Schöne“ gesammelt hat? Sie spielte die Belle in der erfolgreichen US-Serie Beauty And The Beast (1987–1990, dt. Erstausstrahlung am 25.9.1988, 56 Episoden).

… das Biest, im Laufe der unterschiedlichen Überlieferungen der Geschichte, eine Entwicklung vom bloßen Tier zum tierischen Wesen mit menschlichen Merkmalen – wie zum Beispiel aufrechter Gang und menschliche Kleidung – durchlaufen hat?

… die Version der Geschichte von der Schönen und dem Biest, die meist als Grundlage verwendet wird, von der Gouvernante Jeanne-Marie Leprince de Beaumont stammt und 1756 zunächst in einem pädagogischen Fachblatt erschien, da der moralische Hintergrund der Erzählung als erzieherisch äußerst wertvoll erachtet wurde?

SudB_Lueck_ProbeDie Schöne und das Biest im Probenmarathon
Proben auf der Bühne haben begonnen – Handwerker schieben Extraschichten im Foyer – nur noch wenige Tage bis zur Premiere von Disneys Die Schöne und das Biest

In Oberhausen heißt es seit dem 24.11.05 „Cast on Stage“! Nachdem in den letzten Wochen Probebühne, Ballettsaal und Musikzimmer das Zuhause der Schönen, des Biests und der weiteren 35 Darsteller waren, wird heute die Bühne in Besitz genommen. Bis tief in die Nacht haben Bühnen-, Licht- und Tontechniker alles für diesen Moment vorbereitet. Was vorher nur mit bunten Strichen auf den Boden der Probebühne gezeichnet war, wird nun im Bühnenraum Realität. Die neun Meter breite Schlossfassade, der drei Tonnen schwere Westflügel oder die sieben Meter hohe Bibliothek – die eindimensionalen Markierungen weichen dreidimensionalen Kulissen. Entsprechend groß ist das Staunen der Darsteller, als sie zum ersten Mal die Welt betreten, die ihnen bisher nur aus Skizzen und Miniaturabbildungen bekannt war. Endlich: die ersten Schritte in die zauberhafte Welt, in die sie das Publikum entführen wollen.

Zeit zum Verweilen gibt es keine, denn für die Darsteller heißt es proben, proben und nochmals proben. Das Biest Yngve Gasoy -Romdal muss sich an seine Krallen gewöhnen, während Leah Delos Santos als Belle ihre hohen Tanzschuhe einlaufen muss. Kerzenleuchter Ingolf Lück muss lernen, die beiden Gaspatronen seiner „Kerzen-Arme“ zu bedienen. Nicht zu vergessen das Ensemble, das sich in die Bewegungen eines tanzenden Korkenziehers, eines wirbelnden Pfefferstreuers oder eines Flickflack schlagenden Teppichs einfinden muss. „Die Darsteller müssen neue Bewegungsabläufe sowie komplizierte und eigenwillige Choreographien einstudieren. Das erfordert nicht nur tänzerische Höchstleistungen, sondern verlangt von manchen Darstellern echte Akrobatik“, schmunzelt Choreograph John Macinnis.

Nicht nur die Cast ist in einen straffen Arbeitsplan eingespannt, sondern auch die Bauarbeiter im Haus: Sie sind rund um die Uhr mit den Umbaumaßnahmen beschäftigt. Nachdem die Bauarbeiten im Zuschauerraum und Orchestergraben abgeschlossen sind, konzentriert sich jetzt alles auf den Innenausbau des Foyerbereichs und die Anbringung der roten Glasfassade. Noch aber heißt es auch hier spachteln, verputzen und streichen, damit das Metronom Theater am CentrO zur Premiere am 18. Dezember in neuem Glanz erstrahlt.

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Glanzvolle Premiere: Disneys Die Schöne und das Biest erobern die Herzen der Zuschauer

Frenetischer Applaus, Jubel und ein Bühnenfeuerwerk. Zahlreiche Prominente feierten in der Nacht zusammen mit dem Ensemble die glanzvolle Premiere von Disneys Die Schöne und das Biest. Auf der Aftershow-Party im Metronom Theater am CentrO  Oberhausen wurden die internationalen 37 Darsteller gefeiert.

Oberhausen, 18.12.2005 Rund 2000 begeisterte Ehrengäste haben am Abend die zauberhafte Neuinszenierung von Disneys Die Schöne und das Biest im aufwändig umgestalteten Metronom Theater am CentrO Oberhausen gefeiert. Mit Standing Ovations und nicht enden wollendem Applaus belohnten Sie die wochenlange Probenarbeit. Leah Delos Santos (Belle), Yngve Gasoy-Romdal (Biest), Ingolf Lück (Lumière) und das Ensemble begeisterten das prominente Premierenpublikum.

Box-Legende Henry Maske: „Es war witzig und unterhaltsam. Ich hatte viel Spaß dabei zuzusehen.“ Jessica Stockmann war von der schillernden Inszenierung hingerissen: „Ich bin begeistert. Ich habe die Show schon in New York gesehen, aber hier in Oberhausen ist es besser.“ Jürgen Drews war rundum befriedigt: „Es war so. dass ich von Gänsehaut über Tränen über Lachen alles hatte. Diese Show ist eine Eins plus.“ Michaela Schaffrath schwärmte nach der Show: „Man hat den Film wirklich einzigartig umgesetzt. Leute groß und klein, schaut euch dieses Musical an“. Markus Maria Profitlich brachte es auf den Punkt: „Supergut! Sehr schön! Es war toll! Ingolf Lück war ja Wahnsinn. Ich will nicht sagen er ist ein Armleuchter. Er ist eine Leuchte!“

Die Premierengäste feierten bis in die frühen Morgenstunden. Während der zweite Akt lief, wurde das Foyer von unzähligen Händen komplett umdekoriert: Allein 22 Floristen verwandelten das Foyer in ein Blumenmeer aus fast 10.000 Blüten und fünf Meter hohe Blumensäulen. Leuchtende Tische sorgten für Farbe im Foyer. In der Champagner-Lounge sammelte sich das Premierenpublikum um einen Schokoladen-Brunnen und leerte rund 2500 Piccolo-Flaschen Champagner. 60 Köche und 150 Servicekräfte sorgten für einen genussvollen Abend. Kulinarische Höhepunkte: mit Gamba-Tartar gefüllte essbare Tulpen, wilder Hibiskus mit australischen Gewürzen und als krönender Abschluss exotische Früchte, die bei 140 Grad frittiert wurden. Das schmeckt auch der Schönen und dem Biest.

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Disneys DIE SCHÖNE UND DAS BIEST kommt nach Berlin

Neues Musical ab 2007 im Theater am Potsdamer Platz - Zauberhaftes Broadway-Musical für die ganze Familie löst Blue Man Group ab - Disney-Premiere im März 2007 -  Blaue Männer ziehen in eigenes Haus in Berlins Mitte.

"Sei hier Gast, sei hier Gast..." so erklingt es ab März 2007 in Berlin. Nach erfolgreicher Spielzeit im Ruhrgebiet feiert Disneys Die Schöne und das Biest Premiere im Theater am Potsdamer Platz. Das zauberhafte Musical, das seit seiner Uraufführung im Jahr 1994 in 13 Ländern über 25 Millionen Menschen begeistert hat, löst damit die Blue Man Group ab. Die Show der drei blauen Männer zieht Anfang Februar in ihr eigenes Theater im Daimler Chrysler Quartier.

Die Schöne und das Biest ist eines der erfolgreichsten Musicals von Disney am Broadway. Die märchenhafte Musicalversion begeistert Jung und Alt und wurde für neun Tony Awards nominiert. Für das Lied "Die Schöne und das Biest" wurden Komponist Alan Menken und Texter Howard Ashman mit einem Oscar sowie einem Golden Globe geehrt. Grundlage für die mitreißende Broadway-Show ist der gleichnamige Disney-Film "Die Schöne und das Biest", der 1991 in der Sparte "Bester Film" als erster Animationsfilm für einen Oscar nominiert wurde. 1998 gewann Die Schöne und das Biest den "Laurence Olivier Award", den britischen Musical-Oscar.

Auf Basis der langjährigen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Stage Entertainment und Disney Theatricals entstand unter der Verantwortung eines handverlesenen internationalen Kreativteams eine ebenso frische wie zeitgemäße Inszenierung für den europäischen Markt.
Das Musical entführt die Zuschauer in eine Welt voller fantastischer Wesen, magischer Orte und liebenswerter Charaktere. Es erzählt die romantische Liebesgeschichte der schönen Belle und eines in ein abscheuliches Biest verwandelten Prinzen. Nur durch die Kraft der wahren Liebe kann Belle das Biest und die verzauberten Schlossbewohner von ihrem Bann befreien.

"Die Schöne und das Biest ist eines der zauberhaftesten Musicals überhaupt. Die Musik ist einfach wunderbar mit ihren vielen bekannten Melodien, und die romantische Geschichte wird so humorvoll erzählt. Ich freue mich jetzt schon darauf, meine Familie ins Theater am Potsdamer Platz mitzunehmen. Sie werden es lieben.", so Dr. Jan-Pelgrom de Haas, Geschäftsführer von Stage Entertainment.

 

 

 

 

 


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© by Stephan Drewianka; Text & Fotos: Stage Entertainment

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