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Erleben Sie STARLIGHT EXPRESS Live in Bochum - Kartenbestellung online: Technische Daten: Durch die Schließungen von “Joseph” in Essen, “Miss Saigon” in Stuttgart und “Les Miserables” in Duisburg hat der Stella-Konzern negative Schlagzeilen gemacht. Gerade im Fall Les Miserables wurde dem unattraktiven Standort Duisburg die Hauptschuld an der Pleite gegeben. Demnach muß man sich aber fragen, was die Stadt Bochum so attraktiv macht, daß das Musical “Starlight Express” dort mit erstklassigen Auslastungszahlen seit über 14 Jahren erfolgreich läuft.
Was fasziniert die Zuschauer an der Show, so daß sie leicht zu eingefleischten “Wiederholungstätern”
werden und die Darsteller einen regelrechten Star-Rummel am Bühnenausgang erleben dürfen? Die rockig-rhythmische Musik, mit der sich die einzelnen Züge vorstellen, lädt zum Mitklatschen förmlich
ein; wen stört es da schon, daß das Textverständnis des vorrangig englischsprachigen Ensembles zu wünschen übrig läßt. Aber die Texte, die von den zwischenzeitlich außer Puste geratenen Protagonisten
vorgetragen werden, sind ohnehin nicht wirklich wichtig. Dem Geschehen kann man allein optisch schon gut folgen.
Im November 2002 öffnete der STARLIGHT EXPRESS dann seine Pforten für MUSICAL-WORLD zu einer exklusiven Backstage -Führung. Vom 2001 nach einem Bahnhof umgestalteten Foyer des Theaters ging es gleich durch die „für Unbefugte Zutritt verboten“-Türen direkt hinter die Bühne. In den schmalen Gängen zeugten so manche Bremsspuren bereits vom hektischen Treiben der 24 Darsteller, die im rasantesten Musical der Welt als Lokomotiven mit bis zu 75 km/h in Rennen gegeneinander antreten. Auf der Hauptbühne bewundere ich die zwei neuen Rollschuhbahnen, die direkt durch das Zuschauerparkett gelegt worden sind. Anfang 2001 wurden rund 250000 Euro in die bereits seit über 14 Jahren erfolgreich laufende Show investiert. Neben den Umbauten im Theater wurde das Lichtdesign überarbeitet und die Kostüme und Masken der Darsteller noch aufwendiger gestaltet, so dass die E-Lok Electra nun mehr als zwei Stunden für ihr Make -up benötigt, um im glitzernden Laserlicht von der imposanten neun Tonnen schweren und frei beweglichen Brücke zu gleiten.
Auch die bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten individuellen Helme, die die Darsteller während der nun noch rasanteren Rennen tragen, sind faszinierende Objekte mit batteriebetriebenen Lämpchen. Zieht man sich solch ein Kunstwerk jedoch über den Kopf, fragt man sich, wie die Darsteller mit dem eingeschränkten Gesichtsfeld unfallfrei Rollschuhlaufen können. Zur Verstärkung des Darsteller-Teams wurde ein Stuntman eingestellt, der spektakuläre Kunststücke wie einen Salto auf Rollschuhen oder dem Crash mit einer Wand in voller Fahrt in die neue Version der Show integriert.
Während der letzten Jahre gab es beim STARLIGHT EXPRESS immer schon kleine Änderungen in
Choreographie und der musikalischen Interpretation der Songs, um immer up-to-date zu bleiben. So führt die eitle Diesellok Greaseball Michael Jacksons Moonwalk auf Rollschuhen auf oder ähneln zeitgemäß
erster Klasse Wagon Pearl, Rauchabteil Ashley und Speisewagen Dinah plötzlich auffällig den No Angels.
Zweites Novum ist die Liebesballade zwischen Pearl und Rusty „Allein im Licht der Sterne“, die das beliebte „Du Allein“ ersetzt, was einige Fans vermissen werden. Doch der STARLIGHT EXPRESS nimmt die Wünsche seiner Fangemeinde sehr ernst und so erklingt im finalen „Mega Remix“ eine Strophe des gestrichenen Songs. Auch die Rolle des betrügerischen Bremswagens Caboose, die in den internationalen Produktionen des Musicals schon längst gestrichen wurde, gibt es in Bochum immer noch. Gleichermaßen überraschend für Darsteller und Fans kam im Juli 2002 der Insolvenzantrag der Stella, der beinahe auch das „Aus“ für den STARLIGHT EXPRESS bedeutet hätte. Nach 14 tägigem Lohnverzicht der Darsteller, die tapfer weiterspielten, fand sich ein Düsseldorfer Investor, der in Kooperation mit der Stadt Bochum dafür sorgte, dass der STARLIGHT EXPRESS weiter rollen kann. Und so steuert die Show erfolgreich unter neuer Führung acht mal wöchentlich auf seinen 15. Geburtstag zu; den Rekord des weltweit erfolgreichsten Musicals an einem Spielort hat die Bochumer Produktion nach über 9 Millionen Zuschauern längst eingefahren. Anmerkung: Nur zu ganz besonderen Anlässen ist es in Musicaltheatern erlaubt, den eigenen
Photoapparat zu zücken. Die Aufnahmen entstanden während der letzten 5 Jahre beim “Tag der offenen Tür” und bei diversen “Good-bye Shows” in der Starlight-Halle in Bochum. Mehr vom
Tag der offenen Tür 2002 hier:
Fazit: Starlight Express ist ein rasantes High-Tech Spektakel, das man einfach live gesehen haben muß. Aktuelle Kartenbestellung beim Klick auf das Banner:
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HAPPY BIRTHDAY, STARLIGHT EXPRESS Am 12. Juni 2003 ist ein großer Tag in der Geschichte des Musicals STARLIGHT EXPRESS, wenn es heißt: „15 Jahre STARLIGHT EXPRESS in Bochum“! Mit fast zehn Millionen Besuchern seit der Premiere 1988 ist es das aktuell erfolgreichste Stück Musiktheater weltweit an einem Standort. Ein Rekord, den vor 15 Jahren keiner für möglich gehalten hätte. Zwei, höchstens drei Jahre Laufzeit sagten Optimisten dem Bochumer Rollschuhmusical voraus. Doch schon nach einem Jahr hatte sich die spektakuläre Show der singenden und tanzenden Skater in die Herzen der Fans gerollt und bald war STARLIGHT EXPRESS endgültig zum Kult avanciert. Für bisher fast 6.200 Vorstellungen verwandelten sich über 440 Darsteller in lebendige Züge. „Rusty“ und seine Herausforderer werden auch im 16. Jahr ihre rasante Fahrt fortsetzen und demnächst den 10millionsten Besucher erwarten. Starnight bei Starlight
Doch auch ohne den geistigen Vater des Musicals legte der Starlight Express nach einer kurzen Begrüssungsrede durch die Geschäftsleitung um 19:10 Uhr mit Volldampf los. Durch die frenetischen Anfeuerungsrufe eingefleischter Fans, die allesamt das Parkett bevölkerten, hatten es Jamie Golding (Rusty), Lothair Eaton (Papa), Danni Kearsley-Woller (Pearl), Richard Woodford (Electra), Mattews Cutts (Greaseball) und Sarah Kate Landy als besonders energische Ashley leicht, eine actiongeladene Show der Superlative zu präsentieren - so langsam kann ich Super-Fan Andrea Rau verstehen, die bald ihren 700. Besuch des Musicals feiern kann; kein Wunder also, dass der Starlight Express noch Ende diesen Jahres seinen rekordverdächtigen 10 Millionsten Besucher feiern will! Nach der eigentlichen Show und dem Mega-Mix-Finale bildete zum gesungenen “Happy Birthday” ein Feuerwerk mit 215 pyrotechnischen Effekten und ein Sternenregen aus 10 kg Flitter den krönenden Abschuss der Show. Als besondere Überraschung präsentierten danach die fünf Rustys Greg Castiglioni, Jamie Golding, Anthony Kirwan, Pharic Scott und Richard Woodford eine gelungene Boy-Band Version des Titelsongs “Starlight Express”. Zur Freude vieler Fans ist dieser Bonus-Track inklusive der neuen Songs “Crazy” und “Allein im Licht der Sterne” zusammen mit den Standards “Starlight Express” und dem finalen “Mega-Mix” nun endlich auf einer brandneuen Maxi -CD erschienen, die Sie zum feierlichen Anlass zusammen mit den Jubiläums-Programmheft jeweils 5x im Starlight Express-Quiz gewinnen können! Nach der Show war für das leibliche Wohl der 1600 geladenen Gäste mit kulinarischen Leckerbissen (z
.B. Lasagne in Sternform, Espressomousse, Edelpilzraout mit Kartoffelsternen und einer 2x1 m grossen Torte in Form einer Dampflok mit Anhänger) gesorgt.
Fazit: In 5 Jahren soll in Bochum der 20. Geburtstag gefeiert werden können - wir freuen uns darauf! © by Stephan Drewianka, Fotos der Jubiläumsgala von Sebastian Düren mit freundlicher Genehmigung vom Starlight Express
Musical strahlt über ganz Deutschland und die Nachbarländer STARLIGHT EXPRESS hat Geburtstag: Am 12. Juni 2006 ist es soweit (gefeiert wird am 11. Juni mit geladenen Gästen) – 18 Jahre jung wird dann das Rollschuhmusical, das Gross und Klein in Bochum begeistert! Die mit nichts zu vergleichende Fahrt des Musicalzuges startete 1988 . „Möge STARLIGHT EXPRESS über Bochum leuchten“, wünschten sich damals die Stadtväter. Heute strahlt das Erfolgsmusical von Sir Andrew Lloyd Webber nicht nur über ganz Deutschland, sondern zieht auch die Besucher aus den Nachbarländern an. STARLIGHT EXPRESS erzählt die Geschichte von der Weltmeisterschaft der internationalen Lokomotiven, vom Sieg der Nostalgie über die Moderne. Aufwendiger kann ein Musical nicht auf eine Bühne gebracht werden: Eine Rollbahn zieht sich auf drei Ebenen durch das Theater. Das Publikum im 1700 Plätze fassenden Auditorium ist immer im Zentrum des Geschehens. Schillernde Kostüme, brillante Masken und der Fahrtwind der rasanten Darsteller lassen sich so hautnah erleben. Zur Geburtstagsvorstellung, die mit geladenen Gästen schon am Sonntag, 11. Juni 2006, stattfand, hatte sich STARLIGHT EXPRESS etwas Besonderes einfallen lassen. Zunächst präsentierte sich Jo Marie Dominiak dem Publikum. Die Neunjährige aus Lünen führt ab jetzt als neue Kinderstimme durch das Stück. Die vorherige Kinderstimme wurde vor zwölf Jahren aufgenommen.
Nach der Vorstellung wartete ein eindrucksvolles Indoor -Feuerwerk - an dem sich auch die Darsteller mit Fackeln beteiligten - und ein großes Sommer-Buffet auf die geladenen Gäste. In 18 Jahren konnten über elf Millionen Besucher im STARLIGHT EXPRESS-Theater Bochum begrüßt werden. Mit dieser Zahl lässt die Show selbst die Dauerbrenner und Hits am New Yorker Broadway und am Londoner Westend weit hinter sich: STARLIGHT EXPRESS ist das erfolgreichste Musical weltweit an einem Standort!
Genau 7.899 Vorstellungen und 20 Jahre nach der Premiere von STARLIGHT EXPRESS am 12. Juni 1988 in Bochum wurde wieder groß gefeiert. Zur besonderen Geburtstagsvorstellung am 15. Juni 2008 gab sich viel Prominenz die Ehre: Komponist Andrew Lloyd Webber, die Schauspieler Ingo Naujoks, Susan Sideropoulos und Peter Nottmeier flanierten ebenso über den STARLIGHT EXPRESS-blauen Teppich wie Comedian Markus Maria Profitlich, die Sängerinnen Joana Zimmer und Mina, Entertainer Guildo Horn, Moderator Ingo Nommsen, Gülcan Kamps sowie Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert – um nur einige zu nennen. Die rund 1700 geladenen Gäste sahen eine umjubelte Vorstellung, die mit einem geänderten Lichtdesign und einem neuen Einstieg in die Handlung aufwartete. Dazu kamen einige überarbeitete Szenen, musikalische Arrangements und neue Songs aus der Feder des Komponisten wie zum Beispiel die Ballade „Dann pfeift er mir zu“. Das Duett „Nur mit ihm“, gesungen von den „Musical-Showstars 2008“, Anna -Maria Schmidt und Kevin Köhler, war an diesem Abend ein besonderes Highlight. Und auch Andrew Lloyd Webber sorgte für eine Überraschung: Es hielt ihn nicht lange auf seinem Platz – spontan stellte er sich zu den Technikern an das Tonpult und mischte seine Musik selbst ab. Später bedankte er sich bei den Zuschauern, „die 20 Jahre STARLIGHT EXPRESS in Bochum möglich gemacht haben – darauf bin ich sehr, sehr stolz!“ „Eine bombastische Show“, kommentierte Markus Maria Profitlich. Und Ingo Naujoks bestätigte: „Es trifft mich mitten ins Herz.“ Peter Nottmeier gefielen die „großartigen Kostüme“ am besten und die „unglaubliche Leistung der Darsteller“. Nach der Vorstellung freute sich das Publikum über ein einfallsreiches Buffet im Festzelt, das mit dem Anschnitt einer 20-stöckigen Torte eröffnet wurde. Nach dem Motto „Die Weltmeisterschaft der Lokomotiven“ boten die Küchenchefs Spezialitäten aus verschiedenen Ländern. Sushi war auf der Speisenkarte zu finden, bretonische Flusskrebse, mediterrane Antipasti, Barbecue und Gulasch „Stroganoff“. Natürlich durfte auch die Bochumer Currywurst nicht fehlen! © by Stephan Drewianka, Fotos & Pressetext Starlight Theater Bochum
Ein kleiner Ostfriese als Schnaps(zahl)-Millionär Wenn das mal keine Schnapszahl ist. 11.111.111. So viel war
noch nicht einmal im letzten Lotto-Jackpot. Ein Ostfriese an der Ruhr. Das musste erst ein Bub aus Aurich daher kommen, um das
Fahrgastaufkommen der Rollschuh laufenden Eisenbahner auf eine bzw. diese neue und bislang unerreichte Rekordmarke zu
schrauben. Die Zahl an sich ist schon schwierig genug aus zu sprechen: Elfmillioneneinhundertelftausendeinhundertelf. Exakt so
viele Passagiere sind seit der Premiere des rasanten Stücks am 12. Juni anno 1988 schon mit dem Bochumer „Starlight Express“ auf eine märchenhafte Reise gegangen. © by Jürgen Heimann
© Foto: Jens Hauer
Noch viel Dampf im Kessel: Ab Anfang Juni beim Starlight Express in Bochum: Bernie is back! Als „Rusty schnallt sich Mr. Blanks wieder die Rollschuhe an Auf der CEBIT in Hannover hat er sich bereits warm gelaufen und
nahm auf der Showbühne des Telefon- und Internetdienstleisters Arcor wieder Tuchfühlung mit seinen deutschen Fans auf. Bernie
is back! Nach zweieinhalbjähriger Abwesenheit meldet sich der kleine grüne Drache i.R. zurück, aber nicht als solcher. Der
Virginia-Man schlüpft erneut in jenen Part, mit dem er einst, lang ist her, seine steile Karriere hier zu Lande begründete. Als „Rusty“
will es Mr. Blanks noch einmal wissen und zugleich zeigen, dass er nach wie vor jede Menge Dampf im Kessel hat. Die Signale stehen wieder auf „Grün“ Nach wie vor eine große Fan-Gemeinde Jetzt heißt es für ihn „Back to the roots“. Als Starlighter hatte sich der Amerikaner bereits vor seinem ersten deutschen Engagement in Bochum verdingt, und zwar im Rahmen einer ausgedehnten Tournee durch Japan und Australien. Nach der Rusty-Phase sah man ihn als „Danny“ in den „Grease“ -Inszenierungen in Wien, Zürich und Düsseldorf. Er übernahm in Folge verschiedene Rollen in „Shakespeare & Rock’n’Roll“ und stand auch als „Jesus“ in „Godspell“ auf der Düsseldorfer Capitol -Bühne. Vokale Hör-Spuren hinterlassen hat er nicht nur auf der Starlight-CD (den Cast von 1988 auf CD online bei Amazon.de hier bestellen), sondern auch auf der deutschen Grease-Einspielung sowie auf dem Silberling zu „Tabaluga & Lilli“ (die CD zu dieser Show online bei Amazon.de bestellen).
„… ich halt’ stets zu Dir“: Bernie Blanks mit neuer Hymne für den VfL Vielleicht hätte der VfL sein neues Mitglied gleich auch in den Kader berufen sollen. Dann wäre dem Erstligisten aus der Ruhrstadt möglicherweise eine solche Blamage wie das 1:4 gegen Werder Bremen vor eigenem Publikum erspart geblieben. Die über 10 .000 Bochumer Fans in der Ostkurve hatten an diesem schwarzen 26. September trotz der folgenden Schlappe Grund zu Feiern und begrüßten lautstark prominente Verstärkung in ihren Reihen: Bernie Blanks. Mit „RUS-TY, RUS-TY“-Rufen bereiteten sie der Dampflok aus dem „Starlight Express“ einen großen Bahnhof. Der fußballverrückte Musicalstar revanchierte sich mit einer unkonventionellen Version des Titelliedes: „Mein VfL, mein VfL, ich halt’ stets zu Dir. Mein VfL, mein VfL, denn mein Revier ist hier“. Vereins-Vorstand Dieter Meinhold hatte dem in voller Rusty-Kriegsbemalung aufgelaufenen Amerikaner vor dem Spiel gegen die starken Norddeutschen ein eigenes Trikot mit der Aufschrift „Ich bin ein Bochumer Junge“ überreicht. Dass „B.B.“ seinen Verein dann pflichtbewusst und lautstark von der Tribüne aus anfeuerte, hat aber leider nichts genutzt. © by Jürgen Heimann
Die Country-Musik hat sich in Amerika Anfang des 20. Jahrhunderts aus den traditionellen Elementen der Volksmusik der europäischen Zuwanderervölker aus Irland und England entwickelt. Im Gegensatz zu anderen Musikrichtungen nehmen beim Country die Texte neben der Musik einem hohen Stellenwert ein und beschreiben neben der amerikanischen Lebensweise insbesondere auch persönliche Erlebnisse und aktuelle Ereignisse.Wenn man in Virginia aufwächst, wird einem die Country-Musik praktisch in die Wiege gelegt und so war es für den wohl beliebtesten ›Rusty‹ des Bochumer »Starlight Express« Bernie Blanks schon lange ein Traum, seine Lieblingsmusik dem deutschen Publikum etwas näher zu bringen. In seinem zweistündigen Konzert präsentierte der smarte Südstaatler am 23. und 30. September 2005 im Club des Düsseldorfer Capitol-Theaters ab 23.00 Uhr seine ganz persönliche Late Night Show »Another Country«. Treu dem Motto der Country-Musik ging es in den Zwischenmoderationen sehr persönlich zu mit mal witzigen (der vergeblichen Suche einer Konzerthalle in der falschen Stadt), mal traurigen (dem tragischen Unfall seines Bruders) oder nachdenklich stimmenden (religiöse Träume vom Papst) Anekdoten und Geschichten aus Herrn Blanks Leben. Dazu präsentierte der versierte Künstler immer den passenden Country-Song mit seiner unverwechselbaren Stimme. Hier Titel oder zitierte Künstler aufzuzählen fällt einem Country-Neuling schwer, da bis auf das ergreifende „He Ain´t Heavy, He´s My Brother“ die Songauswahl eher unbekannt war. Trotzdem schmeichelt sich Bernie Blanks mit seinem prominenten Background-Chor (Clarissa Grace und Rachelle Walker vom »Starlight Express«, sowie David-Michael Johnston von »We Will Rock You«) durch so manche schwungvolle Ballade oder rockte mit der erstklassigen Band (Deimos Virgillito, Akustische Gitarre; Mario Neuenkirchen, Gitarre; René Krüger, Keybords; Ian Steward, Bass; Martin Hesselbach, Percussion und Kenny Stewart, Schlagzeug) richtig ab.
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Für Lothair Eaton stehen die Signale weiterhin auf „Grün“
Die Bochumer Papa-Lok ging zum 2000. Male ins Rennen
Im Bochumer Rollschuh-Land ist er so etwas wie die „Mutter der
Nation“. Aber allen nennen ihn nur „Papa“. Kein Wunder: Als „Rustys“ alter Herr fegt er Abend für Abend mit Vollgas über die
imaginären Gleise. Lothair Eaton ist als Senior-Dampflok seit Jahren die unangefochtene Nr. 1 der Erfolgsinszenierung am
Bochumer Stadionring. Unlängst feierte der US-Amerikaner daselbst ein beachtliches Dienstjubiläum: Der stimmstarke Künstler aus Chicago lieferte seine 2000.
Show ab – souverän und blendend aufgelegt wie gewohnt. Und seine Zug- und Schubkraft ist
ungebrochen. Geht es nach ihm, stehen die Signale noch recht lange auf „Grün“. Der sympathische Künstler hat noch für Jahre hinaus genügend Kohle auf dem Tender.
Anno 1992 hatte der Mann erstmals beim inzwischen „erfolgreichsten Musical der Welt“ die Rolle des
„Papa“ übernommen, um dann 1995 im Spielerparadies Las Vegas sein Glück zu versuchen. In der
Wüstenstadt wurde er für ein Stück engagiert, dessen Namen seinem Naturell am ehesten entspricht: „The
Master auf Laughter“ – Der Meister des Lachens. Letzteres ist sein Markenzeichen – vor und hinter der
Bühne. 2001 dann zog es Eaton zurück nach Bochum, wo er seitdem als Erstbesetzung den ergrauten und stimmgewaltigen Daddy mimt.
Auf den Hund gekommen, spaziert der Publikumsliebling in seiner Freizeit so oft es geht mit den beiden West-Highland-Terrieren „Frisco“ und „Bailey“ durch den Stadtpark, macht aber neben seinem STEX -Engagement auch als Solo-Künstler von sich reden. Im vergangenen Jahr empfahl er sich mit einer eigenen Musical-Cabaret-Show und veröffentlichte mit „Through my Eyes“ sein erstes Soloalbum. Weitere neue Projekte sind in der Planung, doch gelten die noch als „geheime Kommandosache“.
© by Jürgen Heimann
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STARLIGHT EXPRESS als „das Musical 2004“ ausgezeichnet
Rollschuhmusical erhält Award von Radio
Regenbogen
Den Radiopreis für „das Musical 2004“ nahm das
STARLIGHT EXPRESS-Ensemble anlässlich der achten Radio Regenbogen Award-Verleihung am Freitag, 18. März 2005, in Karlsruhe, entgegen.
Das weltweit erfolgreichste Musical präsentierte sich mit einem großen Showauftritt in der Karlsruher Schwarzwaldhalle.
Schauspielerin Marie-Louise Marjan, bekannt als
„Mutter Beimer“ aus der ARD-Serie „Lindenstrasse“, übernahm die Laudatio für das Erfolgsmusical: „Seit der Premiere vor siebzehn
Jahren ist STARLIGHT EXPRESS mein absolutes Lieblingsmusical. Die tolle Inszenierung und die Rasanz der Darsteller haben diese Auszeichnung als
das „Musical 2004“ mehr als verdient!“
Weitere prominente Gäste, die an diesem Abend zu den insgesamt siebzehn Preisträgern zählten, waren
unter anderen: Reinhold Beckmann (Medienmann 2004), Sister Sledge (Lifetime International 2004), Die Söhne Mannheims (Band National 2004) und
Marianne Rosenberg (Comeback 2004). Ein Ehrenaward ging jeweils an Michail Gorbatschow, Dr.
Helmut Kohl und Dr. Hans-Dietrich Genscher. Zu den Laudatoren gehörten Erol Sander, Franziska van Almsick und Deborah Sasson.
Zwölf neue Darsteller rollen bei STARLIGHT EXPRESS ins 18.Jahr ! Erfolgsmusical tauscht die Hälfte des Ensembles aus
Zwölf neue Künstler aus Großbritannien, Australien und den USA fahren mit STARLIGHT EXPRESS
ins 18. Jahr! Zum ersten Mal auf Rollschuhen, skaten sie zurzeit durch das weltweit wohl härteste
Training der Musicalbranche. Bis zu ihrer Premiere auf der STARLIGHT EXPRESS-Bühne Anfang Juni
stehen für die rasanten „Züge“ und „Loks“ täglich bis zu zehn Stunden Rollschuhfahren, Gesang, Tanz und
Choreografie auf dem Probenplan. Die jungen Tänzer und Sänger müssen fit werden für das Tempo, die Akrobatik und die bis zu 18 Kilo schweren Kostüme.
Aus 500 internationalen Bewerbern hat sich das Kreativ-Team des STARLIGHT EXPRESS die
Darsteller ausgesucht. In London, Dublin, Glasgow, Melbourne und Sydney besuchte es Auditions, um den Nachwuchs für das erfolgreichste Musical der Welt zu finden.
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©Text & Fotos: Pressestelle Starlight Express
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Benefizgala mit Uwe Hübner, Carmen Nebel und Jenny Jürgens war ein voller Erfolg
STARLIGHT EXPRESS swingt – für einen guten Zweck. „Swing when you’re givin’“, war am 20. November 2005 das Motto der Benefizgala im STARLIGHT EXPRESS-Theater Bochum. Zugunsten der Aktion „Herzen öffnen“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) präsentierte das Ensemble des weltweit erfolgreichsten Musicals Klassiker wie „Mr. Bojangles“, „What A Wonderful World“ oder „Mackie Messer“. Fesselnde Tanznummern wie „Sing, Sing, Sing“ und erstklassige Big Band-Einlagen rundeten den gelungenen Abend ab. Durch die Gala führte der TV-Moderator und DRK-Botschafter Uwe Hübner.
Mehr als zwei Monate hatten die 32 Darsteller und das 17-köpfige Orchester für den Galaabend intensiv geprobt – neben den sieben STARLIGHT EXPRSS-Vorstellungen pro Woche. Um dem Zeitgefühl und Glamour der präsentierten Ära gerecht zu werden, hatten sich die Künstler zusammen mit Organisator Richard Woodford stilechte Abendroben in verschiedenen Theatern in Nordrhein-Westfalen ausgeliehen. Am Ende belohnte das Publikum die mit viel Liebe zum Detail inszenierte und mitreißende Gala mit begeistertem Applaus.
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Als Talk-Gäste waren die Patin von „Herzen öffnen“, Carmen Nebel sowie DRK-Botschafterin Jenny Jürgens, der Mannschaftskapitän des VfL Bochum, Dariusz Wosz, die Schirmherrin der Aktion, Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, und der ehemalige Innenminister und DRK-Präsident, Dr. Rudolf Seiters, mit von der Partie. Die TV-Polizisten Toto & Harry versteigerten Dariusz Wosz’ Original -Fußballschuhe sowie zwei eigens für die Gala angefertigte und signierte Fotos der Gala. Zugunsten der Spendenaktion ließ es sich auch der Bochumer Schauspieler Uwe Fellensiek nicht nehmen, zahlreiche CDs mit Kindergeschichten für „Herzen öffnen“ zu verkaufen.
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Der Reinerlös der Gala fließt direkt in die Kinder- und Familienhilfe des DRK. Gerade Kinder, die schon seit der Premiere von STARLIGHT EXPRESS im Jahr 1988 einen großen Teil des Publikums ausmachen, sollten mit der Benefizgala unterstützt werden. Ergänzt wird die Spende durch die Versteigerungen und die Hilfe des STARLIGHT EXPRESS-Publikums: Nach jeder Wochenend -Vorstellung seit Ende Oktober sammeln Darsteller des Rollschuhmusicals Geld von Zuschauern ein, die auch einen Beitrag leisten möchten. Der Scheck über die gesamten Spenden wird in der Sendung „Willkommen bei Carmen Nebel“ am 22. Dezember 2005 im ZDF an das Deutsche Rote Kreuz übergeben.
Platin für STARLIGHT EXPRESS
Universal Music zeichnet Bochumer Musical aus
Zur Verleihung mit Sektempfang hatte STARLIGHT
EXPRESS eingeladen. Das erfolgreichste Musical der Welt erhielt Platin von Universal Music. In 17 Jahren Spielzeit wurden allein im STARLIGHT
EXPRESS-Theater Bochum bis heute 400 000 Live-Alben verkauft!
Die Platin-CD nahmen Thomas Krauth als STARLIGHT EXPRESS-Produzent, Phil Edwards als
Musikalischer Produzent sowie Bernie Blanks als Rusty, die junge Dampflok, von Nicole Strauß von Universal Music entgegen.
Thomas Krauth – er produziert zurzeit auch im Capitol Theater Düsseldorf das Bee Gees-Musical „Saturday Night Fever“ und ist geschäftsführender Gesellschafter des Musical Dome in Köln – bedankte
sich beim Ensemble und allen Mitarbeitern des Theaters, „die STARLIGHT EXPRESS an sieben Tagen in der Woche immer wieder neu auf den Weg bringen.“
Phil Edwards ist außer für STARLIGHT EXPRESS verantwortlich für die deutschen Produktionen von „Cats“ und „Saturday Night Fever“. „Ich bin besonders stolz auf diese Auszeichnung. Das Gleiche kann
ich von meinem Freund Andrew Lloyd Webber sagen. Er ist begeistert über den großartigen Erfolg seines Musicals hier in Bochum.“
Bernie Blanks gehörte übrigens schon zur Premiere 1988 zum Ensemble und ist auch auf dem Live-Album zu hören.
©Text: Pressestelle Starlight Express; Foto: Jens Hauer
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Der „Starlight Express“ hat noch einmal
aufgerüstet
„Greaseball“ mit qualmenden Socken und „Electra“ als Feuer spuckender Sternenkrieger
Vorsicht an der Bahnsteigkante: Im Bochumer Rollschuh-Bahnhof fliegen die Funken. Mit „brandheißen“ neuen Show-Elementen haben die Produzenten das „erfolgreichste Musical der Welt“ noch einmal aufpeppt. Auch im 18. Jahr mag der rasante Dauerbrenner damit weit davon entfernt sein, Patina an zu setzen. In der Tatsache, dass die Verantwortlichen nicht müde werden, der Inszenierung dahingehend ständig neue Vitaminspritzen zu verpassen, dürfte einer der Gründe für den Langzeiterfolg zu finden sein. Aber das erklärt natürlich noch nicht alles. „STEX“ ist und bleibt ein Phänomen, das irgendwie keiner schlüssig erklären und deuten kann. Davon abgesehen: „STEX“ ist auch Kult. Wenn eine Inszenierung diesen Status für sich reklamieren kann, dann diese. Kein anderes Musical kann sich auf eine so große, über die Jahre hinweg treu gebliebene und im positiven Sinne „fanatisierte“ Fangemeinde stützen. In selbiger vereinen sich Generationen.
11 Millionen Besucher haben das spannende Eisenbahnrennen am hiesigen Stadionring seit dem ersten Startschuss anno 1988 schon verfolgt. Selbst an normalen Werktagen ist die seinerzeit eigens für diese Show errichtete und knapp 1700 Gäste fassende Starlight-Halle gefüllt. Von den hier erzielten Auslastungszahlen können andere Anbieter eigentlich nur träumen. Bislang wurden in Bochum rund 7400 Vorstellungen gefahren.
Feuriges Update
Der Rekordhalter unter den Musicalproduktionen dieser Welt scheint irgendwie ein Selbstläufer, was
natürlich so nicht stimmt. Von nix kommt natürlich auch nix. Insofern war das neuerliche „Tuning“ auch nur
ein weiterer Schritt in einer ganzen Kette von „Updates“, die in den zurückliegenden Jahren sukzessive aufgespielt wurden.
Besucher der ersten Stunde, die vielleicht seitdem nicht mehr hier waren, werden das Webber-Stück
deshalb auch kaum noch wieder erkennen. Grob geschätzt dürften noch 30 Prozent vom ursprünglichen
Original übrig geblieben sein. Und das gilt für alle Bereiche, die Arrangements ebenso wie für die
Dramaturgie, die Kulisse, die Kostüme, die Setlist, die Be- und Ausleuchtung oder die Innenarchitektur.
Circus reife Stunts
2002 beispielsweise wurden zwei zusätzliche Bahnen in die Halle eingelassen, die direkt durch die Zuschauer führen. Die spüren
dann den Fahrwind unmittelbar und direkt – und müssen sich vorsehen, dass sie sich dabei keine Erkältung einfangen. Immerhin
brettern die Fahrer mit bis zu 60 Stundenkilometern durch die Gegend. Dass sich die Zeiten geändert haben, lässt sich auch an
der Wandlung der drei Frachtwaggons Rocky 1,2 und 3 erkennen. Die empfehlen sich inzwischen in Schlabber-Shirts als moderne
Hip-Hopper. Ihr Bewegungsvokabular ist entsprechend. Als wesentliche Bereicherung hat sich die Verpflichtung von zwei
Skate-Stunt-Profis erwiesen, deren spektakuläre, wahhalsige Luftnummern Abend für Abend offenen Szenenapplaus bewirken
und allemal Circus reif sind. Last but not least hat der gut alte Sir Andrew seinem „Baby“ auch noch zwei neue Ohrwurm-Songs
spendiert: „Crazy“ und „Im Licht der Sterne“.
Welch eine Stromrechnung
Ins Auge stechendes optisches Herzstück der Show ist die neun Tonnen schwere, hydraulisch gesteuerte
Vier-Achsen-Brücke im bzw. über dem Zentrum der 1.100 Quadratmeter großen Bühne. Ein kleines,
pardon, großes Wunderwerk der Technik. Um alles richtig und angemessen in Szene setzen zu können,
erhielt der Starlight Express weiland eine der aufwändigsten Beleuchtungsanlagen, die jemals in einem
deutschen Theater zum Einsatz kam. 800 Scheinwerfer und 60 Farbwechser zaubern eine märchenhafte
Atmosphäre. Hinzu kommen 840 in den Boden eingelassene Leuchtstofflampen sowie 24 Telescan
-Scheinwerfer und zwei Laseranlagen, während 8.000 Lichtpunkte unter der Hallendecke eine
Sternennacht entstehen lassen. Das alles hat natürlich seinen Preis. Angesichts der Stromrechnung, die
Theaterleiter Meinolf Müller jeweils ins Haus flattert, würde sich jeder brave Familien-Vater die Kugel
geben. Die Seinen verbraten pro Jahr 2.000.000 KW Strom. Das entspricht dem Elektrizitätsverbrauch eines 3-Personen-Haushaltes in 571 Jahren.
Bis die Rollschuhe brennen
Und bei ihrem sowieso schon üppigen und opulenten Lichtdesign haben die Bochumer jetzt noch einmal
drauf gesattelt. Es kommt seit neuestem noch farbenprächtiger und stimmungsvoller daher. Neue Effekte,
zusätzliche Farben, Nebelkanonen und mehr Scheinwerfer sorgen für ein noch perfekteres „Blendwerk“.
Auch pyrotechnisch haben die Bahnhofvorsteher aufgerüstet – damit der sprichwörtliche Funke noch
mehr überspringt. E-Lok „Electra“, in der aktuellen Saison von dem Briten Leon Maurice-Jones
verkörpert, würde nun auch im „Krieg der Sterne“ eine gute Figur machen. Entsprechend präparierte
Spezialhandschuhe, in denen sich kleine Raketen verbergen, ermöglichen es, dass der Knabe bis zu vier
Meter hohe Licht-Fontänen in den Hallenhimmel schickt, während Macho-Diesel „Greaseball“ (Chris
Barron) zwar kein Feuer unterm Hintern, aber welches unter den Sohlen hat. Der Kerl fährt einen ziemlich
heißen Reifen. Wenn er um die Kurve saust, scheinen die Rollschuh-Räder zu brennen und die Socken zu qualmen.
Immer noch auf der Pool-Position
Die Umsetzung dieses optischen eindrucksvollen und nur wenige Sekunden dauernden Effekts bedurfte
intensivster Vorbereitungen und machte eine neue Staffelung und Aufstellung der übrigen, aus elf
Nationen stammenden Ensemblemitglieder erforderlich. Die dürfen, ohne dass es dem Publikum zu sehr
auffällt, dem brennenden Diesel nicht zu nahe kommen und müssen aus Sicherheitsgründen größeren
Abstand als bisher halten. Das perfekte Timing ist auch hier alles. Aber die größte Hürde war, wir sind
immerhin in Deutschland, die feuerpolizeiliche Bürokratie davon zu überzeugen, dass das Ganze eigentlich
gar nicht so gefährlich ist wie es aussieht und bei etwas Vorsicht nichts passieren kann. Eben auch nicht
beim großen, finalen Feuerzauber, der noch größer, leuchtender und gleißender als bislang daher kommt.
Die junge Dampf-Lok „Rusty, der „Schumi“ unter den flinken, menschlichen Eisenbahnen, dürfte seine
Pool-Position noch einige Jahre behalten. Die Publikumsreaktionen beweisen, dass das neue Konzept gezündet hat.
©Text: Jürgen Heimann; Fotos: Jens Hauer
[Theaterkritik] [Geburtstage] [Besucherrekorde] [Blanks is back] [Papa Eaton] [Award] [Gala 05] [Effekte] [Showstar 2008] [Führungswechsel] [Special: Backstage] [Special: Dolan Jose Interview]
Anna-Maria und Kevin sind die Musical
-Showstars 2008
Neue STARLIGHT EXPRESS-Darsteller stehen nach großem ZDF-Finale fest
Der Griff nach den Sternen hat sich gelohnt: Kevin Köhler und Anna-Maria Schmidt haben jetzt die Chance, die neuen Hauptdarsteller des Bochumer Erfolgsmusicals STARLIGHT EXPRESS zu werden . Mehr als 8000 Mitbewerber ließen sie im großen ZDF-Casting weit hinter sich und überzeugten Jury und Fernsehzuschauer. Um Punkt 23.19 Uhr, nach einem aufregenden Live-Finale, hielt selbst Moderator Thomas Gottschalk die Spannung fast nicht mehr aus, doch dann stand fest: Kevin Köhler und Anna-Maria Schmidt sind die Musical-Showstars 2008.
Der 21-jährige Kevin aus Oer-Erkenschwick kann sein Glück kaum fassen – bereits mit elf Jahren hat er
STARLIGHT EXPRESS zum ersten Mal gesehen. Er habe gleich gewusst: „Auf dieser Bühne möchte ich
einmal stehen!“ Nun wird er als Dampflok „Rusty“ einen der begehrtesten Charaktere der
Musicalbranche verkörpern. Als einzige Amateurin unter den zehn Finalisten hat Anna-Maria (24) aus
Bernshausen bei Göttingen sich charmant, selbstbewusst und talentiert durchgesetzt. „Dass ein
Engagement in Bochum jetzt so dicht vor mir liegt, kann ich noch gar nicht richtig glauben“, freut sich die Sport- und Mathematikstudentin.
Die Möglichkeit, die Hauptrollen in STARLIGHT EXPRESS zu übernehmen, ist für Anna-Maria und
Kevin jetzt zum Greifen nah. Zuerst müssen sie jedoch ein anspruchsvolles Training absolvieren, denn die
körperlichen Anforderungen im weltbekannten Rollschuhmusical sind hoch. Nur die besten Tänzer und
Sänger werden jährlich für das Andrew Lloyd Webber-Meisterwerk ausgewählt, das vom Traum um die
Weltmeisterschaft der Lokomotiven erzählt. Rasante Rennszenen, gefühlvolle Balladen und rockige Songs
wechseln sich blitzschnell ab, eine Herausforderung für jeden Darsteller!
Seit ihrem ersten Auftritt bei den Castings haben Kevin und Anna-Maria 73 Tage lang geprobt, gesungen, gelacht, getanzt und geschwitzt – und jetzt geht es direkt weiter. Bereits in der kommenden Woche wollen sie ihr Training im Bochumer STARLIGHT EXPRESS-Theater fortsetzen.
Anna-Maria beendet Proben bei STARLIGHT
EXPRESS
Gewinnerin der ZDF-Sendung „Musical-Showstar 2008“ will jetzt erst einmal ihr Universitätsstudium abschließen
Anna-Maria Schmidt, die Gewinnerin der ZDF -Casting-Sendung „Musical-Showstar 2008“, wird nicht die weibliche Hauptrolle im Erfolgsmusical STARLIGHT EXPRESS übernehmen. Im April hatte sie direkt nach dem Finale der TV-Sendung mit den Proben für die Bochumer Show begonnen. „Schweren Herzens habe ich mich aus Respekt vor den hohen künstlerischen Anforderungen – gerade im tänzerischen Bereich – entschlossen, die Proben bei STARLIGHT EXPRESS nicht fortzusetzen“, so die Göttingerin heute. Sie sei dankbar für die vielen schönen Erfahrungen, die sie in den letzten Monaten im Theater habe sammeln dürfen. Für die 24-jährige Studentin, die bis dato nur in dem Bereich Gesang ausgebildet worden war, war es das erste Engagement in einem Musical. „Nun möchte ich erst einmal mein Mathematik- und Sportstudium abschließen. Auch eine eigene CD ist in Planung. Vor allem aber möchte ich mich intensiv in den wichtigen Bereichen Tanz und Schauspiel weiterbilden, um den Anforderungen dieses Berufes noch besser gerecht zu werden. Für die Zukunft kann ich mir sehr gut vorstellen, als Musicaldarstellerin weiterzuarbeiten.“
Theaterleiter Meinolf Müller bedauert die Entscheidung: „Das ist wirklich sehr schade für uns. Anna
-Maria ist ausgesprochen talentiert und hat eine großartige Bühnenpräsenz. Allerdings ist die Rolle der
‚Pearl’ tänzerisch sehr schwierig. Wir können ihre Gründe daher nachvollziehen und respektieren
selbstverständlich ihre Entscheidung. Für die weitere Zukunft wünschen wir ihr alles Gute – und sind uns
sicher, sie eines Tages auf einer deutschen Bühne wiederzusehen!“
Die Proben für STARLIGHT EXPRESS gelten als die anspruchsvollsten und längsten Proben in der
Musicalbranche. Neben den Disziplinen Tanz, Gesang und Schauspiel erfordert das Rollschuhtraining von jedem Darsteller eine besonders hohe körperliche Fitness.
Kevin Köhler, der mit Schmidt zusammen die ZDF-Sendung für sich entschieden hatte, wird in Kürze seine Bühnenpremiere bei STARLIGHT EXPRESS feiern.
©Text: Pressestelle Starlight Express; Foto: Jens Hauer
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Maik Klokow, ehemaliger Geschäftsführer der „Stage Entertainment“, wird zum 1. April Geschäftsführer in der Unternehmensgruppe des Düsseldorfer Musical-Produzenten Thomas Krauth
Geballte Theatererfahrung hoch zwei: Zum 1. April 2008 gibt es personelle Veränderungen in der Unternehmensgruppe des Düsseldorfer Musical-Produzenten Thomas Krauth. Maik Klokow, 43, namhafter und erfolgreicher Theater- und Entertainment-Manager, wird als Geschäftsführer die Chefetage verstärken.
Thomas Krauth, 54, besitzt mehrheitliche Beteiligungen an
Theatern und Entertainment-Unternehmen in NRW. Er betreibt in Düsseldorf das Capitol Theater und in Köln den Musical Dome,
wo zur Zeit noch das Queen-Musical „We Will Rock You“ über
die Bühne fegt und ist als Produzent und Geschäftsführer für das weltweit erfolgreichste Musical „Starlight Express“ in Bochum
verantwortlich. International renommierte Produktionen wie „Grease“, „Saturday Night Fever“, „Cabaret“,
„Chicago“, „Jekyll & Hyde“ sowie eigenentwickelte Produktionen wie „Das Mädchen Rosemarie“ und „Miami Nights“ zeigte er in seinen Theatern. Ein weiterer Teil der
Unternehmensgruppe ist der in Düsseldorf ansässige Ticketvertrieb „TKS-Ticketservice“, über den
Konzertkarten für bundesweit spielende Veranstaltungen vertrieben werden, sowie das dazugehörige
Internetportal „kartenkaufen.de“. Die Th. Krauth GmbH verfügt über mehrere Lizenzen an Musicalproduktionen.
Maik Klokow machte von 2000 bis Anfang 2008 als
Geschäftsführer des Musical-Konzerns „Stage Entertainment GmbH“ von sich reden, den er höchst erfolgreich aufbaute und
leitete. In diesen acht Jahren setzte er in der Musical-Welt neue Standards – so verantwortete er als Produzent Disneys „Der König der Löwen“,
„Mamma Mia!“, „Blue Man Group“, „Dirty Dancing“ und als Eigenproduktion die Weltpremiere des Musicals
„Ich war noch niemals in New York“ mit Songs von Udo Jürgens. Zudem war der ausgewiesene Theaterfachmann auch
Vorstandsmitglied der „Stage Entertainment International“ mit Sitz in Amsterdam. Bevor Maik Klokow im Jahr 2000 zur „Stage
Entertainment“ ging, war er zehn Jahre lang bei dem ehemaligen Musicalveranstalter „Stella AG“ in leitenden Funktionen tätig –
zuletzt als Geschäftsführer für die Welturaufführung der Disney-Produktion „Der Glöckner von Notre Dame“.
Thomas Krauth und Maik Klokow eint die Leidenschaft für hochkarätige Unterhaltung. Bereits in den
Jahren 2004 und 2005 haben sie erfolgreich zusammengearbeitet: Gemeinsam zeigten sie das weltbekannte Musical „Cats“ im Düsseldorfer Capitol Theater. „Wir sind glücklich, den renommierten
Entertainment-Kenner und langjährigen Branchenpartner Maik Klokow in unserem Unternehmen
begrüßen zu dürfen“, gibt Thomas Krauth bekannt. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!“ Pläne für
die Zukunft gibt es selbstverständlich auch schon: Die beiden Musical-Experten werden sich verstärkt
dem Bereich „Entertainment“ in NRW widmen und die bestehenden Aktivitäten erweitern.
©Fotos: Kai Kitschenberg & Maik Klokow
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