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STARLIGHT EXPRESS - Steigen Sie ein in das rasanteste Musical der Welt!!
 

Technische Daten:

Starlight Express Theater Bochum
Musik: Andrew Lloyd Webber
Texte: Richard Stilgoe
Aufführungsdauer: 145 min
Uraufführung: 12. Juni 1988

Durch die Schließungen von “Joseph” in Essen, “Miss Saigon” in Stuttgart und “Les Miserables” in Duisburg hat der Stella-Konzern negative Schlagzeilen gemacht. Gerade im Fall Les Miserables wurde dem unattraktiven Standort Duisburg die Hauptschuld an der Pleite gegeben. Demnach muß man sich aber fragen, was die Stadt Bochum so attraktiv macht, daß das Musical “Starlight Express” dort mit erstklassigen Auslastungszahlen seit über 14 Jahren erfolgreich läuft.

Fracht ist Macht

Volta oder Watt?

Transsibirischer Kälteeinbruch

Dabei sah es auch für dieses Andrew Lloyd Webber Musical kurz nach der Premiere am 12.06.88 alles andere als rosig aus (im September 1988 sah ich die Show von den besten Plätzen zum traumhaften Preis von 35,- DM). Doch durch umfangreiche Werbeaktionen - das “aktuelle Sportstudio” wie auch der “WWF-Club” wurden schon aus der Starlighthalle moderiert - etablierte sich das High -Tech Spektakel und wurde zum (Rollschuh-)Renner im Ruhrgebiet, das Alt und Jung immer wieder ins Theater zieht (es gibt eine Starlight-Omi, die das Stück schon mehrere hundert mal gesehen hat).

Was fasziniert die Zuschauer an der Show, so daß sie leicht zu eingefleischten “Wiederholungstätern” werden und die Darsteller einen regelrechten Star-Rummel am Bühnenausgang erleben dürfen?

Die Story ist schnell erzählt: Kind spielt mit Eisenbahnen, die um die Wette fahren - das ist alles.
Doch durch die Personifizierung von Zügen und Waggons und die geniale Idee, die phantastisch kostümierten Schauspieler auf Rollschuhe zu stellen und mit über 70 km/h direkt durch das staunende Publikum flitzen zu lassen, machen doch etwas mehr aus der dünnen Grundstory. Plötzlich geht es um verlorenes Selbstvertrauen, Liebe, Verrat und Freundschaft vor dem ökologischen Hintergrund, welche Energieform (Diesel, Elektrizität oder Dampf) im wahrsten Sinne des Wortes das Rennen macht.
Die extra für das Musical entworfene Halle bietet auf mehreren Ebenen und mit der frei schwebenden Brückenkonstruktion den passenden Rahmen für das laserdurchflutete Spektakel: die ausgefeilte Technik ist der eigentliche Star der Produktion.

Die rockig-rhythmische Musik, mit der sich die einzelnen Züge vorstellen, lädt zum Mitklatschen förmlich ein; wen stört es da schon, daß das Textverständnis des vorrangig englischsprachigen Ensembles zu wünschen übrig läßt. Aber die Texte, die von den zwischenzeitlich außer Puste geratenen Protagonisten vorgetragen werden, sind ohnehin nicht wirklich wichtig. Dem Geschehen kann man allein optisch schon gut folgen.
Bühnentechnische Highlights sind der Auftritt von Diesel- und Elektrolok sowie die Starlight-Express -Sequenz.

Wir können auch anders!

Phantom auf Rollen

Goodbye-Shows bringen Abwechslung

Wo ist Elektra?

Bin Rocky 3...

die Rampen runter

Was für Wimpern!Im angloamerikanischen Raum, die zunächst keine Rahmenhandlung mit dem spielenden und anschließend träumenden Jungen boten, wurde das Showkonzept vor kurzem wegen schwindender Zuschauer zum zweiten mal verändert. In “The New Starlight-Express” kommen neben einem zeitgenössischen “Starlight-Megamix” (als Zugabe wie bei “Joseph”) 2 neue Songs vor: in “Crazy” werden Rustys Ambitionen, am großen Rennen teilzunehmen für verrückt erklärt und das modernere Liebesduett “Next Time You Fall In Love” ersetzt leider das hübsche “Only You”. Diesen Veränderungen fiel auch gleich die Rolle des Bremswagens (inkl. “There´s Me”) zum Opfer, der als zwielichtiger Charakter, der immer wieder die Seiten wechselt, eine der interessantesten Rollen des Stückes verkörpert. Hierzulande hat Caboose eine so große Fangemeinde, daß man sich entschlossen hat, noch lange die “alte Fassung” weiterzuspielen.

Im November 2002 öffnete der STARLIGHT EXPRESS dann seine Pforten für MUSICAL-WORLD zu einer exklusiven Backstage -Führung. Vom 2001 nach einem Bahnhof umgestalteten Foyer des Theaters ging es gleich durch die „für Unbefugte Zutritt verboten“-Türen direkt hinter die Bühne. In den schmalen Gängen zeugten so manche Bremsspuren bereits vom hektischen Treiben der 24 Darsteller, die im rasantesten Musical der Welt als Lokomotiven mit bis zu 75 km/h in Rennen gegeneinander antreten. Auf der Hauptbühne bewundere ich die zwei neuen Rollschuhbahnen, die direkt durch das Zuschauerparkett gelegt worden sind. Anfang 2001 wurden rund 250000 Euro in die bereits seit über 14 Jahren erfolgreich laufende Show investiert. Neben den Umbauten im Theater wurde das Lichtdesign überarbeitet und die Kostüme und Masken der Darsteller noch aufwendiger gestaltet, so dass die E-Lok Electra nun mehr als zwei Stunden für ihr Make -up benötigt, um im glitzernden Laserlicht von der imposanten neun Tonnen schweren und frei beweglichen Brücke zu gleiten.

Die neue Rollschuhbahn - mitten durch das Zuschauerparkett

Ein Paar Rollschuhe

Perücke für den Büffetwagon Dinah

teure und schwere Kostüme, für jeden Darsteller eine Spezial-Anfertigung

und noch ein paar Rollschuhe

Pearl-Perücke und die Greaseball-Tolle

Auch die bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten individuellen Helme, die die Darsteller während der nun noch rasanteren Rennen tragen, sind faszinierende Objekte mit batteriebetriebenen Lämpchen. Zieht man sich solch ein Kunstwerk jedoch über den Kopf, fragt man sich, wie die Darsteller mit dem eingeschränkten Gesichtsfeld unfallfrei Rollschuhlaufen können. Zur Verstärkung des Darsteller-Teams wurde ein Stuntman eingestellt, der spektakuläre Kunststücke wie einen Salto auf Rollschuhen oder dem Crash mit einer Wand in voller Fahrt in die neue Version der Show integriert.

Dampflock-Helme unter sich

jedem Darsteller sein Mikro

Poppa´s Kopf

Während der letzten Jahre gab es beim STARLIGHT EXPRESS immer schon kleine Änderungen in Choreographie und der musikalischen Interpretation der Songs, um immer up-to-date zu bleiben. So führt die eitle Diesellok Greaseball Michael Jacksons Moonwalk auf Rollschuhen auf oder ähneln zeitgemäß erster Klasse Wagon Pearl, Rauchabteil Ashley und Speisewagen Dinah plötzlich auffällig den No Angels.

nicht Elektra schminkt sich hier, obwohl der Kopfputz schon bereit steht

die Maske schminken sich die Stars selbst

Zur Einweihung des „neuen STARLIGHT EXPRESS 2002“ am 31. Mai 02 gab es auch zwei komplett neue Songs: in „Crazy“ lernt man die sympathische Dampflok Rusty zum ersten mal als selbstbewussten Teenager kennen, der sein Schicksal als überholtes Modell nicht stillschweigend akzeptieren will, sondern es seinen hochgestylten Konkurrenten als ernstzunehmender Gegner zeigen will.

Zweites Novum ist die Liebesballade zwischen Pearl und Rusty „Allein im Licht der Sterne“, die das beliebte „Du Allein“ ersetzt, was einige Fans vermissen werden. Doch der STARLIGHT EXPRESS nimmt die Wünsche seiner Fangemeinde sehr ernst und so erklingt im finalen „Mega Remix“ eine Strophe des gestrichenen Songs. Auch die Rolle des betrügerischen Bremswagens Caboose, die in den internationalen Produktionen des Musicals schon längst gestrichen wurde, gibt es in Bochum immer noch.

Gleichermaßen überraschend für Darsteller und Fans kam im Juli 2002 der Insolvenzantrag der Stella, der beinahe auch das „Aus“ für den STARLIGHT EXPRESS bedeutet hätte. Nach 14 tägigem Lohnverzicht der Darsteller, die tapfer weiterspielten, fand sich ein Düsseldorfer Investor, der in Kooperation mit der Stadt Bochum dafür sorgte, dass der STARLIGHT EXPRESS weiter rollen kann. Und so steuert die Show erfolgreich unter neuer Führung acht mal wöchentlich auf seinen 15. Geburtstag zu; den Rekord des weltweit erfolgreichsten Musicals an einem Spielort hat die Bochumer Produktion nach über 9 Millionen Zuschauern längst eingefahren.

Anmerkung: Nur zu ganz besonderen Anlässen ist es in Musicaltheatern erlaubt, den eigenen Photoapparat zu zücken. Die Aufnahmen entstanden während der letzten 5 Jahre beim “Tag der offenen Tür” und bei diversen “Good-bye Shows” in der Starlight-Halle in Bochum. Mehr vom Tag der offenen Tür 2002 hier:
Starlight Express Backstage Fototour

Fazit: Starlight Express ist ein rasantes High-Tech Spektakel, das man einfach live gesehen haben muß.

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HAPPY BIRTHDAY, STARLIGHT EXPRESS
Das aktuell erfolgreichste Musical der Welt rollt im Eiltempo auf den 15. Geburtstag zu

Am 12. Juni 2003 ist ein großer Tag in der Geschichte des Musicals STARLIGHT EXPRESS, wenn es heißt: „15 Jahre STARLIGHT EXPRESS in Bochum“! Mit fast zehn Millionen Besuchern seit der Premiere 1988 ist es das aktuell erfolgreichste Stück Musiktheater weltweit an einem Standort. Ein Rekord, den vor 15 Jahren keiner für möglich gehalten hätte. Zwei, höchstens drei Jahre Laufzeit sagten Optimisten dem Bochumer Rollschuhmusical voraus. Doch schon nach einem Jahr hatte sich die spektakuläre Show der singenden und tanzenden Skater in die Herzen der Fans gerollt und bald war STARLIGHT EXPRESS endgültig zum Kult avanciert. Für bisher fast 6.200 Vorstellungen verwandelten sich über 440 Darsteller in lebendige Züge. „Rusty“ und seine Herausforderer werden auch im 16. Jahr ihre rasante Fahrt fortsetzen und demnächst den 10millionsten Besucher erwarten.

Starnight bei Starlight
Musical-World war am 15.06.2003 bei der grossen Jubliäumsgala zum 15. Geburtstag eingeladen. Zu der geschlossenen Vorstellung für Stars, Sternchen, Presse und besondere Fans fanden ich auf dem ausgelegten blauen Teppich ab 18:00 Uhr die ersten Gäste aus Entertainment, Sport und Politik ein: Bro´Sis Sänger Ross Anthony, Anne Haigis, Katja Ebstein, Jay Alexander, Hans Meiser, Sven Martinek, Uwe Hübner, Laurent Daniels, Cosima von Borsody, Maren Gilzer, Jean Pütz, Dolly Buster, Norbert Schramm, Tanja Szewczenko, Oberbürgermeister Enst-Otto Stüber und Bürgermeisterin Gabriele Schäfer flanierten an den wartenden Journalisten vorbei, die sich aber hauptsächlich um Busenstar Dolly Buster scharten, die mit den zwei aussagekräftigsten Argumenten auftrumpfen konnte.

Glücksradfee Maren Gilzer liess die Konsonanten zu Hause

Electra beim Finale

Rocky mit von Lüttitz im Schlepptau

Pearl, Ashley und Frau Merten

Schlussapplaus

Dolly Buster zeigt voller Stolz ihre beiden Stars

Ebenfalls auf der Gästeliste stand Erfolgskomponist Sir Andrew Lloyd Webber, der jedoch zugunsten seines neuen Mystery-Musicals “The Lady In White”, an dem er z.Zt. arbeitet, diesen Termin absagte.
Doch auch ohne den geistigen Vater des Musicals legte der Starlight Express nach einer kurzen Begrüssungsrede durch die Geschäftsleitung um 19:10 Uhr mit Volldampf los. Durch die frenetischen Anfeuerungsrufe eingefleischter Fans, die allesamt das Parkett bevölkerten, hatten es Jamie Golding (Rusty), Lothair Eaton (Papa), Danni Kearsley-Woller (Pearl), Richard Woodford (Electra), Mattews Cutts (Greaseball) und Sarah Kate Landy als besonders energische Ashley leicht, eine actiongeladene Show der Superlative zu präsentieren - so langsam kann ich Super-Fan Andrea Rau verstehen, die bald ihren 700. Besuch des Musicals feiern kann; kein Wunder also, dass der Starlight Express noch Ende diesen Jahres seinen rekordverdächtigen 10 Millionsten Besucher feiern will!

Nach der eigentlichen Show und dem Mega-Mix-Finale bildete zum gesungenen “Happy Birthday” ein Feuerwerk mit 215 pyrotechnischen Effekten und ein Sternenregen aus 10 kg Flitter den krönenden Abschuss der Show. Als besondere Überraschung präsentierten danach die fünf Rustys Greg Castiglioni, Jamie Golding, Anthony Kirwan, Pharic Scott und Richard Woodford eine gelungene Boy-Band Version des Titelsongs “Starlight Express”. Zur Freude vieler Fans ist dieser Bonus-Track inklusive der neuen Songs “Crazy” und “Allein im Licht der Sterne” zusammen mit den Standards “Starlight Express” und dem finalen “Mega-Mix” nun endlich auf einer brandneuen Maxi -CD erschienen, die Sie zum feierlichen Anlass zusammen mit den Jubiläums-Programmheft jeweils 5x im Starlight Express-Quiz gewinnen können!

Nach der Show war für das leibliche Wohl der 1600 geladenen Gäste mit kulinarischen Leckerbissen (z .B. Lasagne in Sternform, Espressomousse, Edelpilzraout mit Kartoffelsternen und einer 2x1 m grossen Torte in Form einer Dampflok mit Anhänger) gesorgt.
In der bis in die frühen Morgenstunden andauernden After-Show-Party spielte u.a. Lasershow-Saxofonist Gentleman D im Theaterfoyer.

wacklige Promis auf Rollschuhen mit den Profis

Gruppenbild Stars und Sternchen

Fazit: In 5 Jahren soll in Bochum der 20. Geburtstag gefeiert werden können - wir freuen uns darauf!

© by Stephan Drewianka, Fotos der Jubiläumsgala von Sebastian Düren mit freundlicher Genehmigung vom Starlight Express

2006_STEX_Pearl_Rusty

2006_STEX_Electra_Waggons

STARLIGHT EXPRESS wird 18!
Musical strahlt über ganz Deutschland und die Nachbarländer

STARLIGHT EXPRESS hat Geburtstag: Am 12. Juni 2006 ist es soweit (gefeiert wird am 11. Juni mit geladenen Gästen) – 18 Jahre jung wird dann das Rollschuhmusical, das Gross und Klein in Bochum begeistert!

Die mit nichts zu vergleichende Fahrt des Musicalzuges startete 1988 . „Möge STARLIGHT EXPRESS über Bochum leuchten“, wünschten sich damals die Stadtväter. Heute strahlt das Erfolgsmusical von Sir Andrew Lloyd Webber nicht nur über ganz Deutschland, sondern zieht auch die Besucher aus den Nachbarländern an. 

STARLIGHT EXPRESS erzählt die Geschichte von der Weltmeisterschaft der internationalen Lokomotiven, vom Sieg der Nostalgie über die Moderne. Aufwendiger kann ein Musical nicht auf eine Bühne gebracht werden: Eine Rollbahn zieht sich auf drei Ebenen durch das Theater. Das Publikum im 1700 Plätze fassenden Auditorium ist immer im Zentrum des Geschehens. Schillernde Kostüme, brillante Masken und der Fahrtwind der rasanten Darsteller lassen sich so hautnah erleben.

Zur Geburtstagsvorstellung, die mit geladenen Gästen schon am Sonntag, 11. Juni 2006, stattfand, hatte sich STARLIGHT EXPRESS etwas Besonderes einfallen lassen. Zunächst präsentierte sich Jo Marie Dominiak dem Publikum. Die Neunjährige aus Lünen führt ab jetzt als neue Kinderstimme durch das Stück. Die vorherige Kinderstimme wurde vor zwölf Jahren aufgenommen.

2006_Stex_Papa_MarieAuch viele prominente Gäste feierten mit, so zum Beispiel die Schauspieler Angelo Franke („Verbotene Liebe“) und Tanja Schumann, der TV-Moderator Tom Lehel („Alles Paprika“) sowie Dolly Buster, Emilia Rizzo, Stefan Kuntz (VfL Bochum) und die Modeschöpfer Hanns Friedrichs und Leon Verres. „18 Jahre jung und immer noch frisch“, meinte Birgit Lechtermann nach der Show. Begeistert war auch Jean Pütz: „Die Darsteller müssen ja nicht nur schauspielern, sondern auch unglaublich sportlich und fit sein!“ Und Andrea Suwa („Die Wache“) konnte es kaum glauben: „STARLIGHT EXPRESS ist mir seit der Premiere im Gedächtnis geblieben und hat mich auch jetzt wieder sehr berührt.“

Nach der Vorstellung wartete ein eindrucksvolles Indoor -Feuerwerk - an dem sich auch die Darsteller mit Fackeln beteiligten - und ein großes Sommer-Buffet auf die geladenen Gäste.

In 18 Jahren konnten über elf Millionen Besucher im STARLIGHT EXPRESS-Theater Bochum begrüßt werden. Mit dieser Zahl lässt die Show selbst die Dauerbrenner und Hits am New Yorker Broadway und am Londoner Westend weit hinter sich: STARLIGHT EXPRESS ist das erfolgreichste Musical weltweit an einem Standort!

2008-Jubiläumsgala-Andrew-Lloyd-Webber-1Viel Prominenz beim 20. Geburtstag des Musicals

Genau 7.899 Vorstellungen und 20 Jahre nach der Premiere von STARLIGHT EXPRESS am 12. Juni 1988 in Bochum wurde wieder groß gefeiert. Zur besonderen Geburtstagsvorstellung am 15. Juni 2008 gab sich viel Prominenz die Ehre: Komponist Andrew Lloyd Webber, die Schauspieler Ingo Naujoks, Susan Sideropoulos und Peter Nottmeier flanierten ebenso über den STARLIGHT EXPRESS-blauen Teppich wie Comedian Markus Maria Profitlich, die Sängerinnen Joana Zimmer und Mina, Entertainer Guildo Horn, Moderator Ingo Nommsen, Gülcan Kamps sowie Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert – um nur einige zu nennen.

Die rund 1700 geladenen Gäste sahen eine umjubelte Vorstellung, die mit einem geänderten Lichtdesign und einem neuen Einstieg in die Handlung aufwartete. Dazu kamen einige überarbeitete Szenen, musikalische Arrangements und neue Songs aus der Feder des Komponisten wie zum Beispiel die Ballade „Dann pfeift er mir zu“. Das Duett „Nur mit ihm“, gesungen von den „Musical-Showstars 2008“, Anna -Maria Schmidt und Kevin Köhler, war an diesem Abend ein besonderes Highlight. Und auch Andrew Lloyd Webber sorgte für eine Überraschung: Es hielt ihn nicht lange auf seinem Platz – spontan stellte er sich zu den Technikern an das Tonpult und mischte seine Musik selbst ab. Später bedankte er sich bei den Zuschauern, „die 20 Jahre STARLIGHT EXPRESS in Bochum möglich gemacht haben – darauf bin ich sehr, sehr stolz!“

„Eine bombastische Show“, kommentierte Markus Maria Profitlich. Und Ingo Naujoks bestätigte: „Es trifft mich mitten ins Herz.“ Peter Nottmeier gefielen die „großartigen Kostüme“ am besten und die „unglaubliche Leistung der Darsteller“. Nach der Vorstellung freute sich das Publikum über ein einfallsreiches Buffet im Festzelt, das mit dem Anschnitt einer 20-stöckigen Torte eröffnet wurde. Nach dem Motto „Die Weltmeisterschaft der Lokomotiven“ boten die Küchenchefs Spezialitäten aus verschiedenen Ländern. Sushi war auf der Speisenkarte zu finden, bretonische Flusskrebse, mediterrane Antipasti, Barbecue und Gulasch „Stroganoff“. Natürlich durfte auch die Bochumer Currywurst nicht fehlen!

© by Stephan Drewianka, Fotos & Pressetext Starlight Theater Bochum

Rekordbesucher

Ein Ostfriese an der Ruhr: Ein Neunjähriger als Schnaps(zahl)Millionär. Der kleine Fabian Kaletsch aus Aurich  (Mitte) war der 11.111.111. Passagier des Starlight Express’. Pearl (Amanda Coutts) und Electra (Leon Maurice Jones) begrüßten den Jubiläumsfahrgast am Bahnsteig.
Fotos:
Jens Hauer

STEX111111111Besucher

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Ein kleiner Ostfriese als Schnaps(zahl)-Millionär
11.111.111 Passagiere reisten schon mit dem Bochumer Starlight Express

Wenn das mal keine Schnapszahl ist. 11.111.111. So viel war noch nicht einmal im letzten Lotto-Jackpot. Ein Ostfriese an der Ruhr. Das musste erst ein Bub aus Aurich daher kommen, um das Fahrgastaufkommen der Rollschuh laufenden Eisenbahner auf eine bzw. diese  neue und bislang unerreichte Rekordmarke zu schrauben. Die Zahl an sich ist schon schwierig genug aus zu sprechen:  Elfmillioneneinhundertelftausendeinhundertelf. Exakt so viele Passagiere sind seit der Premiere des rasanten Stücks am 12. Juni anno 1988 schon mit dem Bochumer „Starlight Express“ auf eine märchenhafte Reise gegangen.
Diese unglaubliche Zahl war am 05.04.06 erreicht, nachdem der aufgeweckte Knabe aus dem hohen Norden den Ticketschalter am hiesigen Stadionring passierte hatte. Dies war auch der Grund, dass sich die Startflagge für das Weltmeisterschaftsrennen der Züge an diesem Abend ein klein wenig später als sonst senkte. Rusty und Co., bereits ungeduldig mit den Hufen scharrend, mussten sich da noch ein klein wenig gedulden. Vor dem „Anpfiff“ stand erst einmal der Jubiläumsgast im Rampenlicht.
Acht riesige „Einsen“ über der Bühne signalisierten, was die Stunde geschlagen hatte. Unter den überdimensionierten Ziffern warteten bereits „Pearl“ alias Amanda Coutts und „Electra“ Leon Maurice Jones, um dem perplexen Fabian Kaletsch, dessen erste Tour mit dem Sonnenlicht-ICE sich gleich so abenteuerlich ausnehmen sollte, zu gratulieren. Der Neunjährige hatte die Eintrittskarte zu Weihnachten geschenkt bekommen und sich an diesem Tag mit seinen Eltern und Geschwistern auf den langen Weg gemacht. Und demnächst darf der junge Landsmann von Otto Waalkes noch viel weiter über den Tellerrand der friesischen Deiche hinausblicken  – bis nach Los Angeles.
Bis dorthin sind es, welch ein Zufall und passend zur Tages(schnaps)zahl, genau 11.111.111 Flugmeter. Zumindest behauptet das Armin Maiwald, Erfinder und Sachgeschichtensprecher der „Sendung mit der Maus“, der an diesem Abend als Moderator fungierte. Die Woche Familenferien in LA-Diesneyland  gehen selbstverständlich auf Kosten des Hauses.
Die Bochumer Inszenierung des Andrew Lloyd Webber-Hits ist die erfolgreichste und langlebigste weltweit. Einfach nicht tot zu kriegen. Im Sommer dieses Jahres feiert man auf dem STEX-Bahnsteig den 18. Geburtstag der hiesigen Produktion. Noch nie hat es ein Stück so lange und ununterbrochen an einem Ort „ausgehalten“, geschweige denn so viele Besucher angelockt. Da können noch  nicht einmal die „Gassenfeger“ am Broadway oder im Londoner Westend mithalten.
Im Vorfeld des Jubiläums, das natürlich entsprechend groß gefeiert werden soll, wird es auch beim Zugpersonal einige einschneidende Veränderungen geben. Die Wichtigste und für viele Fans Bedauerlichste: Bernie Blanks, der Deutschen Lieblings-Rusty, schnallt seine Rollschuhe wieder ab. Den smarten Publikumliebling zieht es wieder in seine Heimat nach Virginia zurück. Aber ein adäquater und nicht minder geschätzter Nachfolger läuft sich bereits warm: Im Juni gibt es dann ein Wiedersehen mit Jamie Golding als junge Dampflok.

© by Jürgen Heimann

12000000-Besucher STARLIGHT EXPRESS zählt 12 Millionen Besucher
Tolle Überraschung wartete auf Gast aus Altena

Unvergesslich wird Angelo Fidone aus Altena der heutige Abend bei STARLIGHT EXPRESS bleiben. Licht aus: Eigentlich wollte er sich gerade, so wie rund 1700 weitere Gäste, gespannt im Theatersessel zurücklehnen, um ein großartiges Musical zu erleben . Spot an: Doch das musste warten, denn plötzlich kamen die Hauptdarsteller der Rollschuhshow auf ihn zu. „Rusty“ und „Pearl“ holten den völlig überraschten 18-jährigen auf die Bühne, wo er von Theaterchef Meinolf Müller als 12-millionster Besucher begrüßt wurde! „Ich bin völlig begeistert“, sagte der Jubiläumsgast, als er erfuhr, dass dieses nicht sein letzter Abend bei STARLIGHT EXPRESS sein wird – gemeinsam mit elf Freunden kann er nun die Vorstellung zu einem Termin seiner Wahl noch einmal erleben. Und zuvor sind die zwölf eingeladen, sich beim „Starlight-Buffet“ im benachbarten Renaissance-Hotel Bochum auf den Abend einzustimmen.

© Foto: Jens Hauer

Als „Rusty“ beim Bochumer Starlight-Express hatte der junge Bernie Blanks seinerzeit seine Karriere in Deutschland begründet. Drei Jahre lang nahm er als jugendliche Dampf-Lok am Weltmeisterschaftsrennen der Züge teil. Foto: I. Juschkeit/www.bernieblanks.de

Da freuen sich die nach wie vor zahlreichen Bernie-Fans: Nach zweieinhalb Jahren kehrt der smarte Künstler aus Amerika zurück. Am 2. Juni feiert Mr. Blanks in Bochum sein Comeback. Foto: Jürgen Heimann

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Noch viel Dampf im Kessel: Ab Anfang Juni beim Starlight Express in Bochum: Bernie is back! Als „Rusty schnallt sich Mr. Blanks wieder die Rollschuhe an

Auf der CEBIT in Hannover hat er sich bereits warm gelaufen und nahm auf der Showbühne des Telefon- und Internetdienstleisters Arcor wieder Tuchfühlung mit seinen deutschen Fans auf. Bernie is back! Nach zweieinhalbjähriger Abwesenheit meldet sich der kleine grüne Drache i.R. zurück, aber nicht als solcher. Der Virginia-Man schlüpft erneut in jenen Part, mit dem er einst, lang ist her, seine steile Karriere hier zu Lande begründete. Als „Rusty“ will es Mr. Blanks noch einmal wissen und zugleich zeigen, dass er nach wie vor jede Menge Dampf im Kessel hat.
In der mehr als 15-jährigen Erfolgsgeschichte des Bochumer Starlight Express haben sich viele Künstler in dieser Rolle versucht, mal mit mehr, mal mit weniger Fortune. Bernie Blanks aber gilt nach wie vor als bester und beliebtester unter ihnen. Auch wenn er am hiesigen Stadionring nicht der Premieren-Rusty war, stieß er doch noch im Jahr der deutschen Uraufführung dazu und ist als solcher auch auf der CD-Einspielung zu hören.

Die Signale stehen wieder auf „Grün“
Drei Jahre lang hetzte er, von einer Sympathiewelle getragen, auf Rollschuhen über die Bahnen, um Abend für Abend als Sieger aus dem Weltmeisterschafts-Rennen der konkurrierenden Züge hervorzugehen. Ab Frühsommer nun stehen die Signale für ihn wieder auf Grün. Voraussichtlich am 2. Juni wird der in Spanien geborene, aber in den USA aufgewachsene Künstler hier erstmals wieder auf den Gleisen stehen. Der Vertrag gilt zunächst für die Dauer eines Jahres.

Nach wie vor eine große Fan-Gemeinde
Dass das ein geschickter personeller Schachzug ist, steht außer Zweifel. Thomas Krauth und Andrea Friedrichs, die beiden STEX -Produzenten, dürfen sicher sein, dass die rasante Inszenierung, von deren Auslastungszahlen in diesen wirtschaftlich eher mageren Zeiten andere nur träumen können, damit  noch einen weiteren Schub erhält. Denn: Bernie Blanks hat in Deutschland nach wie vor eine riesige Anhängerschar, die ihm auch in Zeiten seiner Abwesenheit die Treue gehalten hat. Darüber hinaus kann sich der smarte Entertainer auf einen gut funktionierenden, von Michael Hayer geleiteten Fanclub stützen.  Aktuelle Informationen über den Künstler gibt es zudem auch im Internet unter www.bernieblanks.de
Nach dem frühen Ende von Tabaluga & Lilli in Oberhausen im August 2001 hatte sich seine Spur zunächst verloren. Das Angebot des Hamburger Löwen-Clans, im Hafen als Zweitbesetzung des Erdhörnchens anzutreten, erschien angesichts seiner ungebrochenen Popularität eher unzumutbar. Blanks winkte dankend ab, packte seine Siebensachen und düste über den großen Teich in Richtung Heimat. Dort wirkte er in Folge in zahlreichen Produktionen mit, u.a. in „Miss Saigon“, „Camelot“, „Chicago“ und zuletzt in „The Pageant“, einer Satire auf die gängigen Schönheitswettbewerbe, in der er eine Frau, „Miss West Coast“, spielte.

Jetzt heißt es für ihn „Back to the roots“. Als Starlighter hatte sich der Amerikaner bereits vor seinem ersten deutschen Engagement in Bochum verdingt, und zwar im Rahmen einer ausgedehnten Tournee durch Japan und Australien. Nach der Rusty-Phase sah man ihn als „Danny“ in den „Grease“ -Inszenierungen in Wien, Zürich und Düsseldorf. Er übernahm in Folge verschiedene Rollen in „Shakespeare & Rock’n’Roll“ und stand auch als „Jesus“ in „Godspell“ auf der Düsseldorfer Capitol -Bühne. Vokale Hör-Spuren hinterlassen hat er nicht nur auf der Starlight-CD (den Cast von 1988 auf CD online bei Amazon.de hier bestellen), sondern auch auf der deutschen Grease-Einspielung sowie auf dem Silberling zu „Tabaluga & Lilli“ (die CD zu dieser Show online bei Amazon.de bestellen).

BernieVFLTriktoübergabe

Bernie Blanks ist ein Bochumer Junge: Der VfL freute sich über sein neues, prominentes Mitglied. Vorstand Dieter Meinhold überreichte dem Musicalstar vor dem (hoch verlorenen) Match gegen Werder Bremen ein eigenes Trikot, während über 10.000 Fans in der Ostkurve den Amerikaner mit lauten „RUS-TY, RUS-TY“-Rufen feierten.  Foto: Jens Hauer

„Rusty“ outet sich als Bochumer Junge

„… ich halt’ stets zu Dir“: Bernie Blanks mit neuer Hymne für den VfL

Vielleicht hätte der VfL sein neues Mitglied gleich auch in den Kader berufen sollen. Dann wäre dem Erstligisten aus der Ruhrstadt  möglicherweise eine solche Blamage wie das 1:4 gegen Werder Bremen vor eigenem Publikum erspart geblieben. Die über 10 .000 Bochumer Fans in der Ostkurve hatten an diesem schwarzen 26. September trotz der folgenden Schlappe Grund zu Feiern und begrüßten lautstark prominente Verstärkung in ihren Reihen: Bernie Blanks.

Mit „RUS-TY, RUS-TY“-Rufen bereiteten sie der Dampflok aus dem „Starlight Express“ einen großen Bahnhof. Der fußballverrückte Musicalstar revanchierte sich mit einer unkonventionellen Version des Titelliedes: „Mein VfL, mein VfL, ich halt’ stets zu Dir. Mein VfL, mein VfL, denn mein Revier ist hier“. Vereins-Vorstand Dieter Meinhold hatte dem in voller Rusty-Kriegsbemalung aufgelaufenen Amerikaner vor dem Spiel gegen die starken Norddeutschen ein eigenes Trikot mit der Aufschrift „Ich bin ein Bochumer Junge“ überreicht. Dass „B.B.“ seinen Verein dann pflichtbewusst und  lautstark von der Tribüne aus anfeuerte, hat aber leider nichts genutzt.

© by Jürgen Heimann

Bernie_Blanks_Country

Keine Frage: Der Hut steht ihm gut. Musical-Star Bernie Blanks schnallt für zwei unterhaltsame Abende die Rollschuhe ab und steigt im Düsseldorfer Capitol-Club in die Cowboy-Stiefel. „Another Country“ ist die Solo-Show betitelt, mit der sich der Publikumsliebling aus dem „Starlight Express“ von einer ganz neuen stilistischen Seite zeigt.
Foto: Jens Hauer

Starlight-Rusty geht neue Wege: Bernie Blanks »Another Country«

Die Country-Musik hat sich in Amerika Anfang des 20. Jahrhunderts aus den traditionellen Elementen der Volksmusik der europäischen Zuwanderervölker aus Irland und England entwickelt. Im Gegensatz zu anderen Musikrichtungen nehmen beim Country die Texte neben der Musik einem hohen Stellenwert ein und beschreiben neben der amerikanischen Lebensweise insbesondere auch persönliche Erlebnisse und aktuelle Ereignisse.

Wenn man in Virginia aufwächst, wird einem die Country-Musik praktisch in die Wiege gelegt und so war es für den wohl beliebtesten ›Rusty‹ des Bochumer »Starlight Express« Bernie Blanks schon lange ein Traum, seine Lieblingsmusik dem deutschen Publikum etwas näher zu bringen. In seinem zweistündigen Konzert präsentierte der smarte Südstaatler am 23. und 30. September 2005 im Club des Düsseldorfer Capitol-Theaters ab 23.00 Uhr seine ganz persönliche Late Night Show »Another Country«. Treu dem Motto der Country-Musik ging es in den Zwischenmoderationen sehr persönlich zu mit mal witzigen (der vergeblichen Suche einer Konzerthalle in der falschen Stadt), mal traurigen (dem tragischen Unfall seines Bruders) oder nachdenklich stimmenden (religiöse Träume vom Papst) Anekdoten und Geschichten aus Herrn Blanks Leben. Dazu präsentierte der versierte Künstler immer den passenden Country-Song mit seiner unverwechselbaren Stimme. Hier Titel oder zitierte Künstler aufzuzählen fällt einem Country-Neuling schwer, da bis auf das ergreifende „He Ain´t Heavy, He´s My Brother“ die Songauswahl eher unbekannt war. Trotzdem schmeichelt sich Bernie Blanks mit seinem prominenten Background-Chor (Clarissa Grace und Rachelle Walker vom »Starlight Express«, sowie David-Michael Johnston von »We Will Rock You«) durch so manche schwungvolle Ballade oder rockte mit der erstklassigen Band (Deimos Virgillito, Akustische Gitarre; Mario Neuenkirchen, Gitarre; René Krüger, Keybords; Ian Steward, Bass; Martin Hesselbach, Percussion und Kenny Stewart, Schlagzeug) richtig ab.

Bernie_Blanks_AutogrammWährend im ersten Akt noch in Karohemd und Blue-Jeans gesungen wurde, wechselten alle Beteiligten nach der Pause das Outfit und präsentierten sich in Sexy-Schwarz. Die Vorstellung seiner Mitstreiter besorgte Bernie Blanks während des von ihm selbst komponierten Up-Tempo-Raps »Little Bernie B«, in dem er auf witzige Weise seine Jugend bis zum »Starlight Express«-Engagement beschreibt . Viel ruhiger und im Country-Stil ging es in der zweiten Eigenkomposition von Mr. B zu, der die Zuneigung zweier Menschen mit der Beständigkeit eines „Old Stone Temple“ vergleicht.
Zusammen mit der Hymne an seinen Bruder gab es diese drei Titel für die frisch gebackenen Country-Fans auf einer Maxi-CD auch gleich zum Mitnehmen. Und natürlich war Bernie Blanks nach dem Konzert selbst nach 1:00 Uhr nachts gerne bereit, alle Autogrammwünsche zu erfüllen.

© Text & Showfotos Stephan Drewianka, diesen Artikel lesen Sie ebenfalls in der BLICKPUNKT MUSICAL, Ausgabe 06/05, November-Dezember 2005

"Starlight Express"-Star gastiert am 24. Januar 2006, 19.30 Uhr, mit seiner Country-Show im Schilda-Theater

Den Oberhausenern dürfte der Name Bernie Blanks noch in guter Erinnerung sein. Lieh er doch Peter Maffays "Tabaluga" in der Oberhausener Inszenierung von "Tabaluga & Lilli" seine Stimme. Zur Zeit steht der Amerikaner als Dampflok "Rusty" im Bochumer "Starlight Express" auf der Bühne, wo er in kürzester Zeit zum absoluten Publikumsliebling avancierte. Jetzt kehrt der Musicalstar nach Oberhausen zurück. Mit seiner brandneuen Country Show gastiert er einmalig am 24. Januar 2006 im Schilda-Theater Oberhausen.

BernieB_AnotherCountryMit seiner Konzertreihe "Another Country" sorgte der gebürtige Amerikaner bereits bei seinen Gastspielen im Düsseldorfer Capitol-Theater für Aufsehen und Furore. Nicht nur eingefleischte Country-Fans – oder solche, die es spätestens nach dem Auftritt geworden sind - waren hinterher völlig aus dem Häuschen, sondern auch die Presse lobte die Leistung des Sunnyboys aus den Südstaaten durchweg mit super Kritiken.
Dabei greift der gebürtige Amerikaner nicht auf die herkömmliche Country Music zurück, sondern bei ihm geht es eher "moderner" zu: "Viele Menschen verbinden mit dem Musikgenre Country ausschließlich Lagerfeuerromantik, Mundharmonika und lassoschwingende Cowboys. Country-Music ist aber mehr. Sie erzählt aus dem Leben, kommt aus dem Herzen, vermittelt außerordentliche Gefühle und kann trotzdem cool und peppig sein", verrät der smarte Amerikaner mit der gefühlvollen Stimme.
Und genau das ist das Stichwort: Coole und peppige Musik – das verspricht Bernie Blanks, der im übrigen von einer Liveband und einem Backup-Chor bei seinen Auftritten begleitet wird und auch seine neue Maxi CD "Another Country" im Gepäck haben wird – seinen Gästen in der Schilda-Halle. Zum Repertoire gehören unter anderem auch selbst geschriebene und komponierte Songs des Wahl-Bochumers.

Tickets für sein Gastspiel am 24. Januar 2006 um 19:30 Uhr in der Schilda -Halle, Knappenstraße 301, 46047 Oberhausen gibt es zum Preis von 24,20 Euro (inklusive aller Vorverkaufsgebühren) im Vorverkauf unter der Rufnummer 0208-860072 oder an allen NRW-Ticket-Shops sowie im Internet unter www.schilda-theater.de.

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© by Yvonne Rütting

Papa

Anfang Oktober absolvierte Lothair Eaton (zweiter von rechts) als „Papa“ seine 2000. Show beim Bochumer Starlight Express. Und er hat noch genug Kohle für viele weitere Rennen auf dem Tender.
Fotos: Starlight Express

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Für Lothair Eaton stehen die Signale weiterhin auf „Grün“
Die Bochumer Papa-Lok ging zum 2000. Male ins Rennen

Im Bochumer Rollschuh-Land ist er so etwas wie die „Mutter der Nation“. Aber allen nennen ihn nur „Papa“. Kein Wunder: Als „Rustys“ alter Herr fegt er Abend für Abend mit Vollgas über die imaginären Gleise. Lothair Eaton ist als Senior-Dampflok seit Jahren die unangefochtene Nr. 1 der Erfolgsinszenierung am Bochumer  Stadionring. Unlängst feierte der US-Amerikaner daselbst ein beachtliches Dienstjubiläum:  Der stimmstarke Künstler aus Chicago lieferte seine 2000. Show ab – souverän und blendend aufgelegt wie gewohnt. Und seine Zug- und Schubkraft ist ungebrochen. Geht es nach ihm, stehen die Signale noch recht lange auf „Grün“. Der sympathische Künstler hat noch für Jahre hinaus genügend Kohle auf dem Tender.
Anno 1992 hatte der Mann erstmals beim inzwischen „erfolgreichsten Musical der Welt“ die Rolle des „Papa“ übernommen, um dann 1995 im Spielerparadies Las Vegas sein Glück zu versuchen. In der Wüstenstadt wurde er für ein Stück engagiert, dessen Namen seinem Naturell am ehesten entspricht: „The Master auf Laughter“ – Der Meister des Lachens. Letzteres ist sein Markenzeichen – vor und hinter der Bühne. 2001 dann zog es Eaton zurück nach Bochum, wo er seitdem als Erstbesetzung den ergrauten und stimmgewaltigen Daddy mimt.

Auf den Hund gekommen, spaziert der Publikumsliebling  in  seiner Freizeit so oft es geht mit den beiden West-Highland-Terrieren „Frisco“ und „Bailey“ durch den Stadtpark, macht aber neben seinem STEX -Engagement auch als Solo-Künstler von sich reden. Im vergangenen Jahr empfahl er sich mit einer eigenen Musical-Cabaret-Show und veröffentlichte mit „Through my Eyes“ sein erstes Soloalbum. Weitere neue Projekte sind in der Planung, doch gelten die noch als „geheime Kommandosache“.

© by Jürgen Heimann

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Rusty (Greg Castiglioni), Dinah (Louise Jones), Ashley (Sarah Landy), Pearl (Danni Wing)

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Rusty (Greg Castiglioni), Pearl (Danni Wing), Ashley (Sarah Landy), Schauspieler Erol Sander, Papa (Lothair Eaton) und Dinah (Louise Jones); Fotos: Boulevard Baden

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STARLIGHT EXPRESS als „das Musical 2004“ ausgezeichnet
Rollschuhmusical erhält Award von Radio Regenbogen

Den Radiopreis für „das Musical 2004“ nahm das STARLIGHT EXPRESS-Ensemble anlässlich der achten Radio Regenbogen Award-Verleihung am Freitag, 18. März 2005, in Karlsruhe, entgegen.  Das weltweit erfolgreichste Musical präsentierte sich mit einem großen Showauftritt in der Karlsruher Schwarzwaldhalle.
Schauspielerin Marie-Louise Marjan, bekannt als „Mutter Beimer“ aus der ARD-Serie „Lindenstrasse“, übernahm die Laudatio für das Erfolgsmusical: „Seit der Premiere vor siebzehn Jahren ist STARLIGHT EXPRESS mein absolutes Lieblingsmusical. Die tolle Inszenierung und die Rasanz der Darsteller haben diese Auszeichnung als das „Musical 2004“ mehr als verdient!“
Weitere prominente Gäste, die an diesem Abend zu den insgesamt siebzehn Preisträgern zählten, waren unter anderen: Reinhold Beckmann (Medienmann 2004), Sister Sledge (Lifetime International 2004), Die Söhne Mannheims (Band National 2004) und Marianne Rosenberg (Comeback 2004). Ein Ehrenaward ging jeweils an Michail Gorbatschow, Dr. Helmut Kohl und Dr. Hans-Dietrich Genscher.  Zu den Laudatoren gehörten Erol Sander, Franziska van Almsick und Deborah Sasson.

Zwölf neue Darsteller rollen bei STARLIGHT EXPRESS ins 18.Jahr ! Erfolgsmusical tauscht die Hälfte des Ensembles aus

Zwölf neue Künstler aus Großbritannien, Australien und den USA fahren mit STARLIGHT EXPRESS ins 18. Jahr!  Zum ersten Mal auf Rollschuhen, skaten sie zurzeit durch das weltweit wohl härteste Training der Musicalbranche. Bis zu ihrer Premiere auf der STARLIGHT EXPRESS-Bühne Anfang Juni stehen für die rasanten „Züge“ und „Loks“ täglich bis zu zehn Stunden Rollschuhfahren, Gesang, Tanz und Choreografie auf dem Probenplan. Die jungen Tänzer und Sänger müssen fit werden für das Tempo, die Akrobatik und die bis zu 18 Kilo schweren Kostüme.
Aus 500 internationalen Bewerbern hat sich das Kreativ-Team des STARLIGHT EXPRESS die Darsteller ausgesucht. In London, Dublin, Glasgow, Melbourne und Sydney besuchte es Auditions, um den Nachwuchs für das erfolgreichste Musical der Welt zu finden.

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©Text & Fotos: Pressestelle Starlight Express

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STARLIGHT EXPRESS swingt für einen guten Zweck

Benefizgala mit Uwe Hübner, Carmen Nebel und Jenny Jürgens war ein voller Erfolg

STARLIGHT EXPRESS swingt – für einen guten Zweck. „Swing when you’re givin’“, war am 20. November 2005 das Motto der Benefizgala im STARLIGHT EXPRESS-Theater Bochum. Zugunsten der Aktion „Herzen öffnen“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) präsentierte das Ensemble des weltweit erfolgreichsten Musicals Klassiker wie „Mr. Bojangles“, „What A Wonderful World“ oder „Mackie Messer“. Fesselnde Tanznummern wie „Sing, Sing, Sing“ und erstklassige Big Band-Einlagen rundeten den gelungenen Abend ab. Durch die Gala führte der TV-Moderator und DRK-Botschafter Uwe Hübner.

Mehr als zwei Monate hatten die 32 Darsteller und das 17-köpfige Orchester für den Galaabend intensiv geprobt – neben den sieben STARLIGHT EXPRSS-Vorstellungen pro Woche. Um dem Zeitgefühl und Glamour der präsentierten Ära gerecht zu werden, hatten sich die Künstler zusammen mit Organisator Richard Woodford stilechte Abendroben in verschiedenen Theatern in Nordrhein-Westfalen ausgeliehen. Am Ende belohnte das Publikum die mit viel Liebe zum Detail inszenierte und mitreißende Gala mit begeistertem Applaus.

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Als Talk-Gäste waren die Patin von „Herzen öffnen“, Carmen Nebel sowie DRK-Botschafterin Jenny Jürgens, der Mannschaftskapitän des VfL Bochum, Dariusz Wosz, die Schirmherrin der Aktion, Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, und der ehemalige Innenminister und DRK-Präsident, Dr. Rudolf Seiters, mit von der Partie. Die TV-Polizisten Toto & Harry versteigerten Dariusz Wosz’ Original -Fußballschuhe sowie zwei eigens für die Gala angefertigte und signierte Fotos der Gala. Zugunsten der Spendenaktion ließ es sich auch der Bochumer Schauspieler Uwe Fellensiek nicht nehmen, zahlreiche CDs mit Kindergeschichten für „Herzen öffnen“ zu verkaufen.

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Der Reinerlös der Gala fließt direkt in die Kinder- und Familienhilfe des DRK. Gerade Kinder, die schon seit der Premiere von STARLIGHT EXPRESS im Jahr 1988 einen großen Teil des Publikums ausmachen, sollten mit der Benefizgala unterstützt werden. Ergänzt wird die Spende durch die Versteigerungen und die Hilfe des STARLIGHT EXPRESS-Publikums: Nach jeder Wochenend -Vorstellung seit Ende Oktober sammeln Darsteller des Rollschuhmusicals Geld von Zuschauern ein, die auch einen Beitrag leisten möchten. Der Scheck über die gesamten Spenden wird in der Sendung „Willkommen bei Carmen Nebel“ am 22. Dezember 2005 im ZDF an das Deutsche Rote Kreuz übergeben.

Platin_Starlight_ExpressPlatin für STARLIGHT EXPRESS
Universal Music zeichnet Bochumer Musical aus

Zur Verleihung mit Sektempfang hatte STARLIGHT EXPRESS eingeladen. Das erfolgreichste Musical der Welt erhielt Platin von Universal Music. In 17 Jahren Spielzeit wurden allein im STARLIGHT EXPRESS-Theater Bochum bis heute 400 000 Live-Alben verkauft!

Die Platin-CD nahmen Thomas Krauth als STARLIGHT EXPRESS-Produzent, Phil Edwards als Musikalischer Produzent sowie Bernie Blanks als Rusty, die junge Dampflok, von Nicole Strauß von Universal Music entgegen.
Thomas Krauth – er produziert zurzeit auch im Capitol Theater Düsseldorf das Bee Gees-Musical „Saturday Night Fever“ und ist geschäftsführender Gesellschafter des Musical Dome in Köln – bedankte sich beim Ensemble und allen Mitarbeitern des Theaters, „die STARLIGHT EXPRESS an sieben Tagen in der Woche immer wieder neu auf den Weg bringen.“
Phil Edwards ist außer für STARLIGHT EXPRESS verantwortlich für die deutschen Produktionen von „Cats“ und „Saturday Night Fever“. „Ich bin besonders stolz auf diese Auszeichnung. Das Gleiche kann ich von meinem Freund Andrew Lloyd Webber sagen. Er ist begeistert über den großartigen Erfolg seines Musicals hier in Bochum.“
Bernie Blanks gehörte übrigens schon zur Premiere 1988 zum Ensemble und ist auch auf dem Live-Album zu hören.

©Text: Pressestelle Starlight Express; Foto: Jens Hauer

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Der „Starlight Express“ hat noch einmal aufgerüstet
„Greaseball“ mit qualmenden Socken und „Electra“ als Feuer spuckender Sternenkrieger

Vorsicht an der Bahnsteigkante: Im Bochumer Rollschuh-Bahnhof fliegen die Funken. Mit „brandheißen“ neuen Show-Elementen haben die Produzenten das „erfolgreichste Musical der Welt“ noch einmal aufpeppt. Auch im 18. Jahr mag der rasante Dauerbrenner damit weit davon entfernt sein, Patina an zu setzen. In der Tatsache, dass die Verantwortlichen nicht müde werden, der Inszenierung dahingehend ständig neue Vitaminspritzen zu verpassen, dürfte einer der Gründe für den Langzeiterfolg zu finden sein. Aber das erklärt natürlich noch nicht alles. „STEX“ ist und bleibt ein Phänomen, das irgendwie keiner schlüssig erklären und deuten kann. Davon abgesehen: „STEX“ ist auch Kult. Wenn eine Inszenierung diesen Status für sich reklamieren kann, dann diese. Kein anderes Musical kann sich auf eine so große, über die Jahre hinweg treu gebliebene und im positiven Sinne  „fanatisierte“ Fangemeinde stützen. In selbiger vereinen sich Generationen.

11 Millionen Besucher haben das spannende Eisenbahnrennen am hiesigen Stadionring seit dem ersten Startschuss anno 1988 schon verfolgt. Selbst an normalen Werktagen ist die seinerzeit eigens für diese Show errichtete  und knapp 1700 Gäste fassende Starlight-Halle gefüllt. Von den hier erzielten Auslastungszahlen können andere Anbieter eigentlich nur träumen. Bislang wurden in Bochum rund 7400 Vorstellungen gefahren.

Feuriges Update
Der Rekordhalter unter den Musicalproduktionen dieser Welt scheint irgendwie ein Selbstläufer, was natürlich so nicht stimmt. Von nix kommt natürlich auch nix. Insofern war das neuerliche „Tuning“ auch nur ein weiterer Schritt in einer ganzen Kette von „Updates“, die in den zurückliegenden Jahren sukzessive aufgespielt wurden.
Besucher der ersten Stunde, die vielleicht seitdem nicht mehr hier waren, werden das Webber-Stück deshalb auch kaum noch wieder erkennen. Grob geschätzt dürften noch 30 Prozent vom ursprünglichen Original übrig geblieben sein. Und das gilt für alle Bereiche, die Arrangements ebenso wie für die Dramaturgie, die Kulisse, die Kostüme, die Setlist, die Be- und Ausleuchtung oder die Innenarchitektur.

2006Electra_explosivCircus reife Stunts
2002 beispielsweise wurden zwei zusätzliche Bahnen in die Halle eingelassen, die direkt durch die Zuschauer führen. Die spüren dann den Fahrwind unmittelbar und direkt – und müssen sich vorsehen, dass sie sich dabei keine Erkältung einfangen. Immerhin brettern die Fahrer mit bis zu 60 Stundenkilometern durch die Gegend. Dass sich die Zeiten geändert haben, lässt sich auch an der Wandlung der drei Frachtwaggons Rocky 1,2 und 3 erkennen. Die empfehlen sich inzwischen in Schlabber-Shirts als moderne Hip-Hopper. Ihr Bewegungsvokabular ist entsprechend. Als wesentliche Bereicherung hat sich die Verpflichtung von zwei Skate-Stunt-Profis erwiesen, deren spektakuläre, wahhalsige Luftnummern Abend für Abend offenen Szenenapplaus bewirken und allemal Circus reif sind. Last but not least hat der gut alte Sir Andrew seinem „Baby“ auch noch zwei neue Ohrwurm-Songs spendiert: „Crazy“ und „Im Licht der Sterne“.

Welch eine Stromrechnung
Ins Auge stechendes optisches Herzstück der Show ist die neun Tonnen schwere, hydraulisch gesteuerte Vier-Achsen-Brücke im bzw. über dem Zentrum der 1.100 Quadratmeter großen Bühne. Ein kleines, pardon, großes Wunderwerk der Technik. Um alles richtig und angemessen in Szene setzen zu können, erhielt der Starlight Express weiland eine der aufwändigsten Beleuchtungsanlagen, die jemals in einem deutschen Theater zum Einsatz kam. 800 Scheinwerfer und 60 Farbwechser zaubern eine märchenhafte Atmosphäre. Hinzu kommen 840 in den Boden eingelassene Leuchtstofflampen sowie 24 Telescan -Scheinwerfer und zwei Laseranlagen, während 8.000 Lichtpunkte unter der Hallendecke eine Sternennacht entstehen lassen. Das alles hat natürlich seinen Preis. Angesichts der Stromrechnung, die Theaterleiter Meinolf Müller jeweils ins Haus flattert, würde sich jeder brave Familien-Vater die Kugel geben. Die Seinen verbraten pro Jahr 2.000.000 KW Strom. Das entspricht dem Elektrizitätsverbrauch eines 3-Personen-Haushaltes in 571 Jahren.

Bis die Rollschuhe brennen
Und bei ihrem sowieso schon üppigen und opulenten Lichtdesign haben die Bochumer jetzt noch einmal drauf gesattelt. Es kommt seit neuestem noch farbenprächtiger und stimmungsvoller daher. Neue Effekte, zusätzliche Farben, Nebelkanonen und mehr Scheinwerfer sorgen für ein noch perfekteres „Blendwerk“. Auch pyrotechnisch haben die Bahnhofvorsteher aufgerüstet – damit der sprichwörtliche Funke noch mehr überspringt. E-Lok „Electra“, in der aktuellen Saison von dem Briten Leon Maurice-Jones verkörpert, würde nun auch im „Krieg der Sterne“ eine gute Figur machen. Entsprechend präparierte Spezialhandschuhe, in denen sich kleine Raketen verbergen, ermöglichen es, dass der Knabe bis zu vier Meter hohe Licht-Fontänen in den Hallenhimmel schickt, während Macho-Diesel „Greaseball“ (Chris Barron) zwar kein Feuer unterm Hintern, aber welches unter den Sohlen hat. Der Kerl fährt einen ziemlich heißen Reifen. Wenn er um die Kurve saust, scheinen die Rollschuh-Räder zu brennen und die Socken zu qualmen.

Immer noch auf der Pool-Position
Die Umsetzung dieses optischen eindrucksvollen und nur wenige Sekunden dauernden Effekts bedurfte intensivster Vorbereitungen und machte eine neue Staffelung und Aufstellung  der übrigen, aus elf Nationen stammenden Ensemblemitglieder erforderlich. Die dürfen, ohne dass es dem Publikum zu sehr auffällt, dem brennenden Diesel nicht zu nahe kommen und müssen aus Sicherheitsgründen größeren Abstand als bisher halten. Das perfekte Timing ist auch hier alles. Aber die größte Hürde war, wir sind immerhin in Deutschland, die feuerpolizeiliche Bürokratie davon zu überzeugen, dass das Ganze eigentlich gar nicht so gefährlich ist wie es aussieht und bei etwas Vorsicht nichts passieren kann. Eben auch nicht beim großen, finalen Feuerzauber, der noch größer, leuchtender und gleißender als bislang daher kommt. 
Die junge Dampf-Lok „Rusty, der „Schumi“ unter den flinken, menschlichen Eisenbahnen, dürfte seine Pool-Position noch einige Jahre behalten. Die Publikumsreaktionen beweisen, dass das neue Konzept gezündet hat.

©Text: Jürgen Heimann; Fotos: Jens Hauer

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Kevin-Koehler-und-Anna-Maria-Schmidt-mit-Starlight-ExpressAnna-Maria und Kevin sind die Musical -Showstars 2008
Neue STARLIGHT EXPRESS-Darsteller stehen nach großem ZDF-Finale fest

Der Griff nach den Sternen hat sich gelohnt: Kevin Köhler und Anna-Maria Schmidt haben jetzt die Chance, die neuen Hauptdarsteller des Bochumer Erfolgsmusicals STARLIGHT EXPRESS zu werden . Mehr als 8000 Mitbewerber ließen sie im großen ZDF-Casting weit hinter sich und überzeugten Jury und Fernsehzuschauer. Um Punkt 23.19 Uhr, nach einem aufregenden Live-Finale, hielt selbst Moderator Thomas Gottschalk die Spannung fast nicht mehr aus, doch dann stand fest: Kevin Köhler und Anna-Maria Schmidt sind die Musical-Showstars 2008.

Der 21-jährige Kevin aus Oer-Erkenschwick kann sein Glück kaum fassen – bereits mit elf Jahren hat er STARLIGHT EXPRESS zum ersten Mal gesehen. Er habe gleich gewusst: „Auf dieser Bühne möchte ich einmal stehen!“ Nun wird er als Dampflok „Rusty“ einen der begehrtesten Charaktere der Musicalbranche verkörpern. Als einzige Amateurin unter den zehn Finalisten hat Anna-Maria (24) aus Bernshausen bei Göttingen sich charmant, selbstbewusst und talentiert durchgesetzt. „Dass ein Engagement in Bochum jetzt so dicht vor mir liegt, kann ich noch gar nicht richtig glauben“, freut sich die Sport- und Mathematikstudentin.
Die Möglichkeit, die Hauptrollen in STARLIGHT EXPRESS zu übernehmen, ist für Anna-Maria und Kevin jetzt zum Greifen nah. Zuerst müssen sie jedoch ein anspruchsvolles Training absolvieren, denn die körperlichen Anforderungen im weltbekannten Rollschuhmusical sind hoch. Nur die besten Tänzer und Sänger werden jährlich für das Andrew Lloyd Webber-Meisterwerk ausgewählt, das vom Traum um die Weltmeisterschaft der Lokomotiven erzählt. Rasante Rennszenen, gefühlvolle Balladen und rockige Songs wechseln sich blitzschnell ab, eine Herausforderung für jeden Darsteller!

Seit ihrem ersten Auftritt bei den Castings haben Kevin und Anna-Maria 73 Tage lang geprobt, gesungen, gelacht, getanzt und geschwitzt – und jetzt geht es direkt weiter. Bereits in der kommenden Woche wollen sie ihr Training im Bochumer STARLIGHT EXPRESS-Theater fortsetzen.

Schmidt-Anna-MariaAnna-Maria beendet Proben bei STARLIGHT EXPRESS
Gewinnerin der ZDF-Sendung „Musical-Showstar 2008“ will jetzt erst einmal ihr Universitätsstudium abschließen

Anna-Maria Schmidt, die Gewinnerin der ZDF -Casting-Sendung „Musical-Showstar 2008“, wird nicht die weibliche Hauptrolle im Erfolgsmusical STARLIGHT EXPRESS übernehmen. Im April hatte sie direkt nach dem Finale der TV-Sendung mit den Proben für die Bochumer Show begonnen. „Schweren Herzens habe ich mich aus Respekt vor den hohen künstlerischen Anforderungen – gerade im tänzerischen Bereich – entschlossen, die Proben bei STARLIGHT EXPRESS nicht fortzusetzen“, so die Göttingerin heute. Sie sei dankbar für die vielen schönen Erfahrungen, die sie in den letzten Monaten im Theater habe sammeln dürfen. Für die 24-jährige Studentin, die bis dato nur in dem Bereich Gesang ausgebildet worden war, war es das erste Engagement in einem Musical. „Nun möchte ich erst einmal mein Mathematik- und Sportstudium abschließen. Auch eine eigene CD ist in Planung. Vor allem aber möchte ich mich intensiv in den wichtigen Bereichen Tanz und Schauspiel weiterbilden, um den Anforderungen dieses Berufes noch besser gerecht zu werden. Für die Zukunft kann ich mir sehr gut vorstellen, als Musicaldarstellerin weiterzuarbeiten.“

Theaterleiter Meinolf Müller bedauert die Entscheidung: „Das ist wirklich sehr schade für uns. Anna -Maria ist ausgesprochen talentiert und hat eine großartige Bühnenpräsenz. Allerdings ist die Rolle der ‚Pearl’ tänzerisch sehr schwierig. Wir können ihre Gründe daher nachvollziehen und respektieren selbstverständlich ihre Entscheidung. Für die weitere Zukunft wünschen wir ihr alles Gute – und sind uns sicher, sie eines Tages auf einer deutschen Bühne wiederzusehen!“
Die Proben für STARLIGHT EXPRESS gelten als die anspruchsvollsten und längsten Proben in der Musicalbranche. Neben den Disziplinen Tanz, Gesang und Schauspiel erfordert das Rollschuhtraining von jedem Darsteller eine besonders hohe körperliche Fitness.
Kevin Köhler, der mit Schmidt zusammen die ZDF-Sendung für sich entschieden hatte, wird in Kürze seine Bühnenpremiere bei STARLIGHT EXPRESS feiern.

©Text: Pressestelle Starlight Express; Foto: Jens Hauer

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Maik Klokow, ehemaliger Geschäftsführer der „Stage Entertainment“, wird zum 1. April Geschäftsführer in der Unternehmensgruppe des Düsseldorfer Musical-Produzenten Thomas Krauth

Geballte Theatererfahrung hoch zwei: Zum 1. April 2008 gibt es personelle Veränderungen in der Unternehmensgruppe des Düsseldorfer Musical-Produzenten Thomas Krauth. Maik Klokow, 43, namhafter und erfolgreicher Theater- und Entertainment-Manager, wird als Geschäftsführer die Chefetage verstärken.

Thomas_KrauthThomas Krauth, 54, besitzt mehrheitliche Beteiligungen an Theatern und Entertainment-Unternehmen in NRW. Er betreibt in Düsseldorf das Capitol Theater und in Köln den Musical Dome, wo zur Zeit noch das Queen-Musical „We Will Rock You“ über die Bühne fegt und ist als Produzent und Geschäftsführer für das weltweit erfolgreichste Musical „Starlight Express“ in Bochum verantwortlich. International renommierte Produktionen wie „Grease“, „Saturday Night Fever“, „Cabaret“, „Chicago“, „Jekyll & Hyde“ sowie eigenentwickelte Produktionen wie „Das Mädchen Rosemarie“ und „Miami Nights“ zeigte er in seinen Theatern. Ein weiterer Teil der Unternehmensgruppe ist der in Düsseldorf ansässige Ticketvertrieb „TKS-Ticketservice“, über den Konzertkarten für bundesweit spielende Veranstaltungen vertrieben werden, sowie das dazugehörige Internetportal „kartenkaufen.de“. Die Th. Krauth GmbH verfügt über mehrere Lizenzen an Musicalproduktionen.

Maik_KlokowMaik Klokow machte von 2000 bis Anfang 2008 als Geschäftsführer des Musical-Konzerns „Stage Entertainment GmbH“ von sich reden, den er höchst erfolgreich aufbaute und leitete. In diesen acht Jahren setzte er in der Musical-Welt neue Standards – so verantwortete er als Produzent Disneys „Der König der Löwen“, „Mamma Mia!“, „Blue Man Group“, „Dirty Dancing“ und als Eigenproduktion die Weltpremiere des Musicals „Ich war noch niemals in New York“ mit Songs von Udo Jürgens. Zudem war der ausgewiesene Theaterfachmann auch Vorstandsmitglied der „Stage Entertainment International“ mit Sitz in Amsterdam. Bevor Maik Klokow im Jahr 2000 zur „Stage Entertainment“ ging, war er zehn Jahre lang bei dem ehemaligen Musicalveranstalter „Stella AG“ in leitenden Funktionen tätig – zuletzt als Geschäftsführer für die Welturaufführung der Disney-Produktion „Der Glöckner von Notre Dame“.

Thomas Krauth und Maik Klokow eint die Leidenschaft für hochkarätige Unterhaltung. Bereits in den Jahren 2004 und 2005 haben sie erfolgreich zusammengearbeitet: Gemeinsam zeigten sie das weltbekannte Musical „Cats“ im Düsseldorfer Capitol Theater. „Wir sind glücklich, den renommierten Entertainment-Kenner und langjährigen Branchenpartner Maik Klokow in unserem Unternehmen begrüßen zu dürfen“, gibt Thomas Krauth bekannt. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!“ Pläne für die Zukunft gibt es selbstverständlich auch schon: Die beiden Musical-Experten werden sich verstärkt dem Bereich „Entertainment“ in NRW widmen und die bestehenden Aktivitäten erweitern.

©Fotos: Kai Kitschenberg & Maik Klokow

 

 

 

 

 


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