Elisabeth in Scheveningen[Scheveningen] [Essen] [Show-Infos] [Stuttgart] [Special: Backstage] [Special: Pia Douwes]

Technische Daten:

Original Besetzung: Pia Douwes, Stanley Burleson, Wim van den Driesche, Addo Kruizinga
Circustheater Scheveningen
Musik: Sylvester Levay
Texte: Michael Kunze (niederländisch von Seth Gaaikema)
Aufführungsdauer: 165 min.
Uraufführung: 21. November 1999
Letzte Vorstellung: 30. April 2001

Nachdem der Mörder Luigi Lucheni in Wien endgültig seine Grabesruhe fand, wurde er Ende 1999 an der niederländischen Nordseeküste im Circustheater in Scheveningen bei Den Haag erneut Nacht für Nacht zum Leben erweckt. Hier waren in den vergangenen Jahren bereits sehr erfolgreich das Phantom der Oper und Miss Saigon zu Gast. In einer grandiosen Neuinszenierung als Joop van den Ende - Produktion steht, wie schon in Wien, Pia Douwes als Kaiserin von Österreich auf der Bühne, diesmal jedoch singt sie in Ihrer Muttersprache Holländisch.

Mijn Leven Is Van Mij

Erstes Treffen


Mit sehr viel Feingefühl wurden die deutschen Texte ins Niederländische übertragen und da unsere Nachbarn nicht ganz so vertraut mit der österreichischen Geschichte sind, wurde die Rolle von Luigi Lucheni als durch die Handlung führender Erzähler um einige erklärende Gesangspassagen ergänzt, was dem Verständnis sehr zuträglich ist.

Pia Douwes als Elisabeth

Kaiserliche Hochzeit


Überhaupt wurde bei der Inszenierung sehr sorgfältig gearbeitet und so erstrahlt die Geschichte um die kleine Elisabeth, die durch ein Mißverständnis die Zuneigung des Kaisers Franz Joseph gewinnt, der sie dann zum Entsetzen seiner Mutter Sophie heiratet, in neuem Gewand. Schnell muß die junge Kaiserin lernen, daß man nicht als Monarchin geboren wird. Der strenge Drill der Schwiegermutter gipfelt schließlich darin, daß Elisabeth die Erziehung ihrer Kinder nicht selbst gestalten darf. Verzweifelt wendet Sissi sich mehrmals sehnsüchtig an den Tod, doch als dieser in Ungarn ihre Tochter zu sich nimmt, will sie nichts mehr von ihm wissen. Als auch ihr Sohn Rudolf von der Stiefmutter erzogen werden soll, beschließt Elisabeth mit ihrer neuerworbenen Schönheit ihrem Mann ein letztes Ultimatum zu stellen. Obwohl dieser auf alle Forderungen eingeht und Elisabeth sogar Königin von Ungarn wird, möchte Sissi nun nur noch sich selbst verwirklichen. Um den Bann Elisabeths über Franz Joseph zu brechen, beschließen Stiefmutter und Minister mit einer Prostituierten den Kaiser Franz wachzurütteln. Mit Erfolg, denn Sissi fängt sich eine Geschlechtskrankheit ein und kann ihrem Mann seine Untreue nicht verzeihen.

Entremdung

Der Tod als Trost


Nun reist Sissi von Kur zur Kur und hat für die revolutionären Gedanken ihres Sohnes Rudolf kein offenes Ohr. Als dieser Ungarn befreit und Elisabeth um einen Vermittlungsversuch beim Vater bittet, weist sie ihn kalt zurück, worauf er seinen letzten Tanz mit dem Tod tanzt und sich mit einer Pistole erschießt. Die Monarchie geht unter wie ein leckgeschlagenes Schiff und auch wenn sich Franz Joseph und Elisabeth noch flüchtig wie zwei Boote in der Nacht treffen, so finden sie doch nicht mehr zueinander. Jahre später wird Elisabeth zufällig von Luigi Lucheni erdolcht und der Tod nimmt zu einem letzten Kuß seine Elisabeth in die Arme...

Rudolfs Selbstmord

Unruhige Jahre auf Wanderschaft


Die dramatische Geschichte wird in Scheveningen in großartigen Bildern und Kostümen erzählt. Anders als in Wien gibt es hier kein gemaltes Dekor - alles ist zum Anfassen echt und dreidimensional aufwendig gestaltet: ob 5 Meter hoher Baum im Garten, Kirche zur Hochzeit oder Krönung in Ungarn, Schlafgemach oder Friedhof - jedes Bild ist mit den aufwendig gestalteten Kostümen der knapp 40 Ensemblemitglieder ein Augenschmaus. Die grandiose Beleuchtung, die die Szenen meist in ein kühles blau taucht, rundet den Anblick ab.

Die Charaktere sind von den Darstellern perfekt gezeichnet. Der Wandel Elisabeths vom “Zirkusmädchen” zur unnahbaren Egoistin mit der immerwährenden Sehnsucht nach dem Tod wird glaubhaft über die Bühne gebracht. Und wenn Sie das “Pech” haben sollten, nicht die Erstbesetzung Pia Douwes erleben zu dürfen, freuen sie sich auf die zweite Erstbesetzung Ryan van den Akker, die ebenfalls das Zeug zu einer wahren Kaiserin hat!
Besondere Beachtung sollte man natürlich auch dem Tod schenken: Stanley Burleson ist in seinem rot-schwarzen Anzug eine Mischung aus erotischem Verführer und fleischgewordenem Teufel, dem selbst ein Uwe Kröger nur schwer das Wasser reichen kann. Begleitet wird er von einem Ballett aus schwarzen Todesvögeln, die in ihrer spärlichen, aber um so effektvolleren Choreographie weitere Glanzpunkte in den gelungenen Theaterabend bringen (diesen Vögeln verdanken wir wohl auch das neue Elisabeth-Logo mit dem roten Schwingen-Herz des Todes).
Keine Frage, daß sich zu diesen optischen Leckerbissen auch ein opulenter Sound aus dem Orchestergraben gesellt - die Stimmen der Hauptdarsteller sind ohnehin perfekt!

Sehnsucht nach dem Tod

Der Kuss des Todes

Keine Frage, daß sich zu diesen optischen Leckerbissen auch ein opulenter Sound aus dem Orchestergraben gesellt - die Stimmen der Hauptdarsteller sind ohnehin perfekt!

Bleibt zu hoffen, daß wir dieses hohe künstlerische Niveau auch ab 2001 in Deutschland erleben werden, denn Joop van den Ende hat kürzlich das Collosseum in Essen (Joseph und Jesus Christ Superstar) vom angeschlagenen Stella-Konzern übernommen, in dem nach umfangreichen Umgestaltungen jetzt auch “Elisabeth” gezeigt wird.

Anmerkung: Die Photos stammen aus dem original-Videoclip der niederländischen Version von “Mijn Leven Is Van Mij” von Pia Douwes, die in Scheveningen an der Seite von Stanley Burleson (Tod) zu sehen war und ebenfalls die Titelrolle in der deutschen Erstaufführung in Essen am 22. März 2001 übernehmen wird.

Fazit: Elisabeth in der niederländischen Fassung ein ganz besonderer Genuß (und das noch bis Ende April 2001)!

Elisabeth in Scheveningen

Alles über die holländische Cast-CD lesen Sie hier!
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Elisabeth im Colosseum Essen[Scheveningen] [Essen] [Show-Infos] [Stuttgart] [Special: Backstage] [Special: Pia Douwes]

Technische Daten:

Original Besetzung: Pia Dowes, Uwe Kröger, Annika Bruhns
Colosseum Essen
Musik: Sylvester Levay
Texte: Michael Kunze
Aufführungsdauer: 170 min.
Uraufführung: 23. März 2001

Bevor nach beinahe einem Jahr erfolgreicher Spielzeit die Dreamcast der Essener Aufführung von “Elisabeth” mehr oder weniger gemeinschaftlich abdankt, wollte ich, nachdem ich die Urkaiserin in Scheveningen zu Ostern 2000 bereits verpasst hatte, Pia Douwes vor Weihnachten 2001 live als Sissi erleben.
Nach intensiver Internet-Recherche und ausgeklügeltem Ausschlußverfahren standen die Chancen nicht schlecht, am Freitag Abend neben der sympathischen Niederländerin auch Uwe Kröger als Tod, Carsten Lepper als Mörder Lucheni und Annika Bruhns als Puffmutter Frau Wolf erleben zu können. Und so bestellte ich recht kurzfristig am Mittwoch vorher 3 Karten für die so gut wie ausverkaufte Vorstellung mit 3% Rabatt online im Internet. Zwar kann man unter diesen Umständen kaum davon ausgehen, dass noch zusammenhängende Plätze reserviert werden können, aber so schlecht waren die last minute gebuchten strategisch günstig in der Theaterhalle in Rang und Parkett verteilten Einzelsitzplätze nun auch wieder nicht.

Uwe Kroeger als TodDoch was nützt ein Plan, ist er auch noch so schlau, er bleibt doch immer Theorie und nur das eine weiß man ganz genau, so wie man plant und denkt, so kommt es nie verkündete im künstlerisch wertvollen Foyer der Flachbildschirm bereits beim Abholen der Karten an der Abendkasse, dass die Kaiserin mal wieder unstet von Ort zu Ort reist. Als zweite Erstbesetzung sprang aber zumindest die Puffmutter Annika Bruhns ein und die durch “Falco meets Amadeus” (Kommissar) oder “Gambler” (Showgirl) bestens bekannte Darstellerin füllte diese Rolle ebenfalls mit majestätischem Glanz aus. Trotz stimmlicher Schwächen in den höheren Tonlagen - es ist schon beängstigend, dass man eine darstellerische Leistung anhand einer einzelnen Note, dem Finalton von “Ich Gehör Nur Mir”, beurteilet, überzeugte Frau Bruhns gerade in der Darstellung der reiferen Elisabeth, die sich wie die schöne Helena in Griechenland dem Wahnsinn hingibt: ihr “Nichts” sagt eigentlich alles! Leider verlässt Frau Bruhns die Show bereits zum 09.12.01. Für alle weiteren Projekte von hier aus: Alles Gute!

Wenn jemand eine Rolle geprägt hat, dann Deutschlands Musicalstar Nr.1 Uwe Kröger mit seiner Darstellung des Todes. Doch gerade ihm war die dank Stanley Burleson mehr erotische Komponente der Joop van den Ende-Produktion aus Scheveningen eine willkommene Inspiration, denn die Art und Weise, wie Herr Kröger nun einen Song aus leisem Geflüster bis zum stimmstarken Finale aufzubauen vermag, jagt dem Zuhörer nicht nur beim Bolero-artigen “Wenn Ich Tanzen Will” (dem neuen Song der Essener Aufführung) eine wohlige Gänsehaut über den Rücken.
Ebenfalls wie ein Sechser im Lotto singt sich frech-humoristisch Carten Lepper als schmieriger Mörder und Erzähler schnell in die Herzen der Zuschauer. Durch minimale Regieänderungen in der Erzählkunst von Luigi Lucheni kann man der historischen Handlung über politische und persönliche Intrigen am österreichischen Hof noch besser folgen. Natürlich ist dies auch ein Verdienst der überragenden und für deutsche Verhältnisse leider viel zu seltenen Textverständlichkeit, die durch die perfekte technische Aussteuerung von Gesangs- zu Orchesterlautstärke noch unterstützt wird. So untermalt die opulente Musik die darstellerische Kraft anstattt sie unter einem zu lauten Klangteppich zu verdecken.

Perfekt abgestimmt auf den Handlungsablauf ist auch die erfreulich dreidimensionale Kulisse der zahllosen Bühnenbilder, die trotz aufwendiger Bauten auf der teilbaren, rotierenden Hebebühne zwischendurch - wenn nur ein Bett oder ein einziger Vorhang die Bühne belebt - erfreulich simpel bleiben. Das Augenmerk soll nicht zu sehr von den prunkvollen Kostümen ablenken, die im Gegensatz zu der extravagant exzentrisch anmutenden Szene in “Frau Wolfs Salon” in Scheveningen hier immer historisch korrekt bleiben. Das stimmungsvolle Lichtdesign tut ein übriges dazu bei, dass die besten Songs der Show praktisch in Unterwäsche auf leerer Bühne dargeboten werden können!
Ein Lob auch der geschickt eingesetzten Choreographie des gesamten Ensembles bei dem mal mit Milchkannen hart aufgeschlagen, oder mit Pistolen “Fang mich doch” gespielt wird.

Ein Ultimatum mit dem Tod

Das Colosseum in Essen

Auch wenn ich Pia Douwes nicht mehr als “Elisabeth” sehen durfte, bevor sie Mitte Januar 2002 zum vorerst letzten mal die Sissi spielt, war dieser Freitag ein Abend höchter Musicalunterhaltung. Und selbst nach der Show gab es noch eine freudige Überraschung, als ich trotz über 2000 Mitanwertern nur knapp 5 Minuten auf meinen Mantel warten musste: bei “Elisabeth” in Essen ist halt alles perfekt!

Für die letzte Spielzeit bis Mitte 2003 gesellten sich wieder neue Castmitglieder zur Essener Produktion: Die junge Niederländerin Maike Boerdam (25) überzeugt mit klarer Stimme nicht nur als unerfahrene Sissi am Kaiserhof, sondern vermag auch im Irrenhaus und als alternde Diva die Herzen der Zuschauer zu erobern: Neben Uwe Kröger als Tod hat nun Alex Melcher die Rolle des Mörders Lucheni übernommen. Der Schwede Jesper Tyden gibt den Erzherzog Rudolf akzentfrei und ist bei den weiblichen Fans ein gerngesehener Gast, bevor er in der ersten freien Inszenierung von MISS SAIGON in einem Stadttheater den Chris spielen wird - auch in der letzten Saison lohnt sich also die Aufwartung bei der österreichischen Kaiserin!

Fazit: Eine Kaiserin muss glänzen: Sissi strahlt in Essen!

Die Elisabeth-Backstage-Tour vom Tag der offenen Tür 2002: hier klicken!
Elisabeth Backstage-Tour mit vielen Fotos

In Rotterdam habe ich sie dann doch noch getroffen: das grosse Interview mit “Elisabeth” Pia Douwes lesen Sie hier:

Zu meiner CD-Kritik, garantiert mit Pia Douwes!
Eine Discographie mit Pia Douwes bei Sound Of Music!
Wie die Kaiserin Elisabeth wirklich war, “dass werden Sie in keinem Buch erfahr´n”; vielleicht erhalten Sie im Tagebuch der Lieblingstochter von Elisabeth oder bei der Tragik einer Unpolitischen weitere Einblicke ins Seelenleben des Musicalvorbildes?

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Der Vorverkauf für ELISABETH in Berlin ist eröffnet! 

P.S.: Wenn Sie nach meinen zwei Kritiken immer noch nicht genau wissen, was die österreichische Kaiserin alles auf der Bühne treibt oder warum schon das Colosseum-Theater einen Besuch in Essen wert ist, lesen Sie bitte folgende offizielle Pressetexte:

[Scheveningen] [Essen] [Show-Infos] [Stuttgart] [Special: Backstage] [Special: Pia Douwes]

Ein Leben voller Glanz und Tragik, Auflehnung und Einsamkeit

ELISABETH, das Musical von Michael Kunze und Sylvester Levay, erzählt die wahre Geschichte von Elisabeth, der berühmtesten Kaiserin von Österreich. Das Stück korrigiert das kitschig-romantische Bild der Monarchin, das durch die Sissi-Filme der 50er Jahre geprägt wurde. Ihr Leben am Wiener Hof, das wie ein Märchen begann, entwickelte sich schnell zu einem Drama voller Entbehrungen und Machtkämpfe . Trotz aller Widerstände gegen persönliche und höfische Zwänge scheiterte diese moderne und selbstbewusste Frau auf tragische Weise.

ELISABETH – Die Geschichte

Das Stück beginnt in der Gegenwart. Im imaginären Reich der Toten und Träumer verhört ein unsichtbarer Richter noch hundert Jahre nach der Tat den Attentäter  Lucheni. Dieser rechtfertigt sich mit der Behauptung, er habe Elisabeth nur einen Gefallen getan. Sie sei die Geliebte des Todes gewesen. Zum Beweis ruft Lucheni Elisabeths tote Zeitgenossen herbei und läßt die untergegangene Welt noch einmal auferstehen.
Die Zuschauer erfahren, in welcher Freiheit sie aufwächst und erleben den Augenblick, in dem sie zum erstenmal dem Tod begegnet. Dann führt uns Lucheni an den Hof nach Wien, wo der junge Kaiser Franz Joseph regiert, beraten und überwacht von seiner Mutter, der Erzherzogin Sophie.
Nach Sophies Willen soll Franz Joseph seine Kusine Helene heiraten. Doch bei einem ersten Treffen in Bad Ischl verliebt er sich in Helenes Schwester Elisabeth. Diese ist erst fünfzehn Jahre alt und ahnt nicht, was auf sie zukommt. Lucheni schildert die Hochzeit in Wien als den beginnenden Untergang des Habsburger Reiches. Der Tod selbst läutet die Hochzeitsglocke.

Pia Douwes als Elisabeth von ÖsterreichElisabeth gerät als junge Kaiserin in eine ihrer Natur feindseligen Welt. Von Anfang an fühlt sie sich eingesperrt. Mit rücksichtsloser Strenge wird sie von der Schwiegermutter den Zwängen des spanischen Hof-Zeremoniells unterworfen.
Der Tod lässt die Braut nicht aus den Augen. Selbst auf dem Hochzeitsball taucht er auf und beobachtet das frisch vermählte Paar beim Tanz. Als der Alltag für die junge Kaiserin beginnt, schürt er Elisabeths Verzweiflung und setzt auf ihren Freiheitsdrang. Von Anfang an steht der Tod als unsichtbarer Nebenbuhler zwischen dem Kaiserpaar.
Die Erzherzogin Sophie, Elisabeths Schwiegermutter, glaubt, das ihren Aufgaben in keiner Weise gewachsene Mädchen durch Befehle und Verbote zur Kaiserin erziehen zu können. Elisabeth fühlt sich unterdrückt und bevormundet. Vergebens sucht sie Hilfe bei Franz Joseph, ihrem jungen Mann. Dieser ist es gewohnt, sich der Autorität seiner Mutter zu unterwerfen. Durch Beschwichtigung hofft er, dem Konflikt ausweichen zu können.
Elisabeth fühlt sich im Stich gelassen. Die Gunst der Stunde nutzend, bietet sich der Tod als bessere Wahl an. Doch Elisabeth erliegt seiner Verführungskunst nicht. Zur Resignation ist sie zu jung. In ihre Melancholie mischt sich Trotz, der in Hass umschlägt, als die Schwiegermutter ihr die eigenen Kinder entzieht.
Nach und nach entdeckt sie, dass sie nicht ohnmächtig ist. Der Kaiser liebt sie. Mit den Waffen von Gefühl und Schönheit weiß sie ihn aus seiner Unentschlossenheit zu reißen, gelegentlich gar auf ihre Seite zu ziehen. So entscheidet sie den langen Zweikampf mit ihrer Schwiegermutter Sophie letzten Endes für sich. Ihr größter Triumph ist die Versöhnung des Kaisers mit den Ungarn, die Erzherzogin Sophie missbilligt.

Ruhelos reist Elisabeth nun von Ort zu Ort. Nur noch sporadisch kehrt sie an den Hof zurück. Beschäftigt mit ihrer Selbstbehauptung, aber ansonsten ohne Lebensinhalt, vertreibt sie sich die Zeit mit Reiten, Wandern und dem Schreiben von Gedichten. Die Welt der Monarchie scheint ihr brüchig, ihre eigene Existenz empfindet sie als überflüssig. Dabei übersieht sie, wie sehr ihr Mann sie vermisst und wie sehr ihr Sohn, Kronprinz Rudolf, ihrer Hilfe bedarf.
Dieser verfällt zunehmend in Verzweiflung. Einmal noch bittet er in schier auswegloser Lage seine Mutter um Hilfe. Sie soll beim Kaiser für ihn bitten, doch Elisabeth lehnt dieses Ansinnen rundweg ab. Sie hat sich nicht befreit, um wieder Bittstellerin zu werden. Verzweifelt fährt Rudolf nach Mayerling. Dort wartet der Tod.
Rudolfs Selbstmord trifft Elisabeth im Kern ihres Selbstbewusstseins. Sie wirft sich vor, dass Rudolf das Opfer ihres eigenen Kampfes um Unabhängigkeit geworden ist.
Nun wird ihr Wunsch zu sterben übermächtig. Doch jetzt ist es der Tod, der sich bitten lässt. Erst nach einem weiteren Jahrzehnt unsteten Lebens hat er Erbarmen mit der Kaiserin, die ihn so sehr herbeisehnt. Das Attentat am Ufer des Genfer Sees führt die Liebenden zusammen. Elisabeths Kämpfen und Sehnen endet in einer leidenschaftlichen Umarmung mit dem Tod.

Das Kreativ-Team

ELISABETH_Elisabeth_Franz_JosephMichael Kunze - Idee, Buch- und Liedtexte

Michael Kunze begann schon als Student Ende der 60er Jahre sehr erfolgreich Liedertexte zu schreiben. Er landete Hit auf Hit und war bald der gefragteste Songwriter Deutschlands. Als erstem Deutschen gelang ihm 1976 sogar der Sprung auf die Nummer Eins der US-Hitparaden. In den USA und Europa produzierte er für internationale Pop-Interpreten wie Silver Convention, Herbie Mann, Julio Iglesias, Gilbert Bécaud und Sister Sledge. Ein Grammy und über 70 Gold- und Platinschallplatten zeugen von diesem Abschnitt seiner Karriere.
Auf dem Scheitelpunkt seines Erfolges zog sich Michael Kunze aus der Pop-Branche zurück, um sich der Literatur zu widmen. Seine Sachbücher „Der Freiheit eine Gasse“ und „Straße ins Feuer“ wurden Bestseller, das letztgenannte auch in den USA, Japan und Brasilien. Trotz seiner erfolgreichen Veröffentlichungen blieb er der Unterhaltungsbranche weiter treu. Gewissermaßen nebenbei konzipierte er großes und bis heute fortwirkendes TV-Entertainment (ARD-Sport-Gala, Peter-Ustinov-Show, Bambi-Gala).
Seit Anfang der 90er Jahre hat sich Michael Kunze ganz auf die Arbeit für das Musiktheater konzentriert. Bisher wurde jedes von ihm geschriebene Musical  - ELISABETH, MOZART! und TANZ DER VAMPIRE - zum internationalen Erfolg (Aufführungen in Österreich, Ungarn, Schweden, Holland, Deutschland, USA und Japan). Zusammengenommen erreichten die Produktionen bisher über acht Millionen Zuschauer.
Darüber hinaus hat der Autor fast alle bekannten internationalen Musicals ins Deutsche übertragen, darunter EVITA, CATS, DAS PHANTOM DER OPER, DER KÖNIG DER LÖWEN, MAMMA MIA! und Elton John & Tim Rice’s AIDA. Neue Arbeiten von Michael Kunze sind ein Sprechtheaterstück mit dem Titel LENYA (Uraufführung Kurt-Weill-Festival Dessau 2002), eine amerikanische Oper (RAOUL; Musik: Gershon Kingsley) und sein neues Musical REBECCA (Musik: Sylvester Levay).
Michael Kunze lebt in Hamburg und New York. Er ist Mitglied der deutschen Dramatikerunion und der amerikanischen Dramatists Guild, Inc.


Der erste Tanz: Elisabeth und Franz Joseph frisch getrautSylvester Levay - Musik, Chorsatz und Orchestrierung

Der Sohn ungarischer Eltern begann mit acht Jahren nebenbei seine Ausbildung an der Musikschule. Mit 15 gewann er seinen ersten Kompositionswettbewerb. Von 1962 bis 1972 arbeitete Levay mit verschiedenen Orchestern in ganz Europa zusammen. Dann blieb er als Pianist, Arrangeur, Komponist und Dirigent in München. Er schrieb für Udo Jürgens, Katja Ebstein, Penny McLean, Gitte Haenning und viele andere. In dieser Zeit traf er Michael Kunze. Zusammen produzierten sie Welthits wie „Fly Robin Fly“, „Get Up and Boogie“ (Silver Convention) und „Lady Bump“ (Penny McLean) und diverse Schallplatten. Für „Fly Robin Fly“ erhielt Levay den Grammy, Amerikas höchste Musikauszeichnung.
Zwischen 1977 und 1980 komponierte und produzierte Levay für folgende Künstler: Elton John, Donna Summer, Herbie Man und Sister Sledge. Er dirigierte und orchestrierte alle seine Werke selbst und beherrscht selbst verschiedene Instrumente, wie Klavier, Saxophon, Klarinette, Querflöte und Orgel.
Die darauf folgenden 20 Jahre lebte Sylvester Levay in Hollywood und konzentrierte sich auf das Komponieren von Filmmusik. Er arbeitete mit Michael Douglas, Charlie Sheen, George Lucas, Sylvester Stallone, Whoopie Goldberg, Peter O’Toole und Steven Spielberg und komponierte für über 100 amerikanische Spielfilm- und Fernsehproduktionen. Er wurde in die National Academy of Recording Arts & Sciences (NARAS) und die Academy of Television Arts & Sciences (ATAS) gewählt und hielt an den amerikanischen Universitäten UCLA und USC Vorlesungen über Filmkomposition.
Für deutsche Fernsehproduktionen schrieb er die Musik, u.a. für den „Goldenen Löwen“, den „Deutschen Fernsehpreis“ und „Bambi“. Mit Michael Kunze widmete er sich ab den 90er Jahren einem neuen Genre, dem Musical: HEXEN HEXEN wurde 1991 auf einer Freilichtbühne des Theaters Heilbronn mit großem Erfolg gespielt. Schon die zweite Musical-Produktion hatte 1992 im Theater an der Wien unter Regie von Harry Kupfer Weltpremiere: ELISABETH. Mit MOZART! und REBECCA von Daphne Du Maurier setzte das kreative Team die erfolgreiche Zusammenarbeit fort.


Maike Boerdam als ElisabethDennis Callahan - Regie

Der Choreographie- und Regiemitarbeiter verschiedener Shows für die berühmte New Yorker Radio City Music Hall stammt aus Missouri, USA. Er kam 1986 erstmals nach Wien, um am Tanz-Gesang-Studio Theater an der Wien zu unterrichten und übernahm Choreographie und Co-Regie bei EIN KÄFIG VOLLER NARREN an der Wiener Volksoper. Bei der Broadway-Produktion von LA CAGE AUX FOLLES war er zuvor Dance Captain. Seit 1994 choreographiert er alljährlich die beliebte Christmas Show der New York Radio City Music Hall. Seine wichtigsten Arbeiten waren bei den Vereinigten Bühnen Wien die Choreographien zu Harry Kupfers Welt-Uraufführungsinszenierungen von ELISABETH und MOZART! am Theater an der Wien. Nach GREASE in der Inszenierung von Michael Schottenberg am Raimund Theater war er dort auch an der Seite von Roman Polanski wesentlich am Erfolg der Uraufführung von TANZ DER VAMPIRE beteiligt, deren deutsche Erstaufführung in Stuttgart im Jahr 2000 ebenfalls von ihm choreographiert wurde. Eine weitere Choreographie zu ELISABETH entstand 2001 in Essen und im selben Jahr zur Deutschen Erstaufführung von MOZART! in Hamburg. Seit 1996 hat er mehrfach beim Musicalsommer Amstetten gearbeitet: BLONDEL, MOBY DICK und THE WILD PARTY. Zuletzt brachte Callahan den Vampiren in der Produktion TANZ DER VAMPIRE in Hamburg das Tanzen bei.
ELISABETH_Ballsaal

Der weltweite Erfolg von ELISABETH

Die Erfolgsgeschichte von ELISABETH hat sich über viele Jahre entwickelt. Nach der Welturaufführung in Wien im Jahre 1992 waren es zuerst Theaterproduzenten aus Japan, die Interesse an der Geschichte dieser ungewöhnlichen Frau äußerten. Gemeinsam mit den Autoren Michael Kunze und Sylvester Levay entschieden sich die Vereinigten Bühnen Wien, vom gewohnten Muster des ”Klonings” von Erfolgsproduktionen abzugehen und jeweils spezifische Fassungen für die unterschiedlichen Standorte zu entwickeln. Inzwischen läuft ELISABETH in Japan bereits im 5. Jahr. Weitere Stationen in Ungarn und Schweden sind dazu gekommen. Für Holland wurde mit Joop van den Ende und dem Team der STAGE HOLDING eine eigene Fassung entwickelt. Diese Partnerschaft wurde bei der Produktion von ELISABETH in Essen fortgesetzt. Für die Erstaufführung in Deutschland wurde das Musical mit weiteren Szenen ausgestattet und mit einem eigens komponierten Duett von ‚Elisabeth‘ und dem ‚Tod‘ neu inszeniert.

Die Stationen des ELISABETH – Erfolgs

3. September 1992

Welturaufführung im Theater an der Wien, Österreich

16. Februar 1996

Premiere im Takarazuka Theater in Osaka, Japan

3. Juni 1996

Premiere in Tokio, Japan

17. Juni 1996

Premiere auf der Freiluftbühne von Szeged, Ungarn

6. Oktober 1996

Premiere im Operettentheater Budapest, Ungarn

30. September 1999

Premiere im Musiktheatern i Värmland, Karlstad, Schweden

21. November 1999

Premiere im Circustheater Scheveningen, Holland

7. April 2000

Premiere im Ungarischen Nationaltheater Miskolc, Ungarn

6. Juni 2000

Neuproduktion in Tokio, Japan

22. März 2001

Premiere im COLOSSEUM Theater Essen, Deutschland

1. Oktober 2003

Wiederaufnahme-Premiere im Theater an der Wien, Österreich

21. Juli 2004

Premiere in Triest, Italien

6. März 2005

Premiere im APOLLO Theater Stuttgart, Deutschland

22. April 2008

Premiere im Theater des Westens, Berlin, Deutschland

© by Stephan Drewianka (© Produktionsphotos & Pressetext Stage Holding GmbH)

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Ein Hofstaat für Stuttgarts Kaiserin

Internationales ELISABETH-Ensemble stellt sich vor – ELISABETH-Proben laufen auf Hochtouren - Am 6. März 2005 hebt sich der Vorhang für Stuttgarts Kaiserin im Apollo Theater

(Probe)bühne frei für Kaiserin Elisabeth und ihren Hofstaat: wo bis Ende letzten Jahres noch gesteppt wurde, proben seit Wochen 37 Darsteller u. a. aus Österreich, Island, Deutschland, Norwegen, Belgien, Großbritannien, Ukraine, Schweiz und den Niederlanden. Am 6. März 2005 hebt sich der Vorhang für die kaiserliche Hoheit im Stuttgarter Apollo Theater.

Neben Maike Boerdam als Kaiserin Elisabeth, Olegg Vynnyk als charismatischer Tod und Carsten Lepper als Elisabeth-Mörder Lucheni, präsentierten sich heute der aus Island stammende Ivar Helgasson als Elisabeths Ehemann Kaiser Franz-Joseph, Nico Gaik als Kronprinz Rudolf, Susan Rigvava-Dumas als Erzherzogin Sophie, Kaatje Dierks als Mutter der Kaiserin Ludovika und Bordellbesitzerin Frau Wolf sowie Michael Flöth als Elisabeths Vater Herzog Max. Die Rolle der alternierenden Elisabeth wird von Karin Seyfried, die bis Ende Dezember noch als Peggy Sawyer in 42ND STREET auf der Bühne stand, übernommen. Ebenso stellte sich das gesamte ELISABETH-Ensemble vor und performte zusammen mit den Hauptdarstellern die Ballsaalszene. Eine erste musikalische Kostprobe gaben Elisabeth Maike Boerdam und Tod-Darsteller Olegg Vynnyk mit dem ELISABETH-Ohrwurm „Wenn ich tanzen will“.

Bis zur Premiere am 6. März steht dem ELISABETH-Ensemble und dem Kreativ-Team um Regisseur und Choreograf Dennis Callahan ein schweißtreibender Probenmarathon bevor. Tag für Tag werden komplizierte Choreografien gelernt, Texte einstudiert oder Musikstücke erarbeitet. ELISABETH-Autor Michael Kunze und Komponist Sylvester Levay sind intensiv in die Probenarbeit eingebunden. Einen Ausblick auf die anstrengende Probenarbeit der nächsten Wochen gaben heute Dennis Callahan und Apollo Theater Geschäftsführer Jan Verveer. „Wir freuen uns sehr auf die kommenden Wochen! Dennis Callahan und sein Team werden mit dem Ensemble ELISBETH Stück für Stück mit Leben erfüllen – auf neue Art wird die Show lebendig.“, so Verveer.

Vorhang auf für ELISABETH - Das Musical im Stuttgarter Apollo Theater!

Die glanzvolle Premiere ist am Sonntag, dem 06. März 2005 über die Bühne gegangen. Karlheinz Böhm, der in den legendären Sissi-Filmen als unvergessener Kaiser Franz Joseph zu sehen ist, hatte sein Kommen ebenso zugesagt wie der irische Sänger und Komponist Chris de Burgh nebst Tochter Rosanna, der Sänger Udo Jürgens, die VfB-Stuttgart Spieler Timo Hildebrand und Philipp Lahm samt Trainer Matthias Sammer, Sternekoch Johann Lafer sowie die Sänger Roberto Blanco, Jürgen Drews, Catarina Valente, Angelika Milster und Jürgen Marcus, die Schauspieler Marco Rima und Judy Winter, Moderatorin Carmen Nebel und Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler. Des weiteren waren  Michaela Schaffrath, Liz Baffoe, Lou, Uwe Kröger, Judith Lefeber, Ross (BroSis), Gräfinnen Bettina und Sonja Bernadotte von der Insel Mainau angekündigt. Natürlich waren auch die ELISABETH-Autoren Dr . Michael Kunze und Sylvester Levay mit von der Partie. Außerdem wurden der Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart Dr. Wolgang Schuster, Günther H. Oettinger und Dr. Lothar Späth erwartet.

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Elisabeth_Lancia_GewinnerinEin schickes Auto von Kaiserin Elisabeth

Beim großen Gewinnspiel mit dem Musical ELISABETH gewann Martina Henkel aus Herrenberg einen Lancia Y.

Martina Henkel aus Herrenberg hat Grund zur Freude: Bei einem Gewinnspiel mit dem Musical ELISABETH gewann sie zwei Musicaltickets und einen Lancia Y. Zusammen mit rund 38.000 Musicalfans aus der gesamten Republik nahm die 42jährige Mutter von drei Kindern am großen Winter-Gewinnspiel des Musicals ELISABETH teil.
„Nie hätte ich gedacht, dass ich gewinne!“, strahlte die sympathische Arzthelferin bei der feierlichen Gewinnübergabe. Bis dahin wusste sie noch nicht, welchen Preis sie mit nach Hause nehmen darf. Zusätzlich zu zwei Eintrittskarten für das Musical ELISABETH bekam sie ein schickes Auto: „Als Kaiserin Elisabeth persönlich vor mir stand, und mir den Autoschlüssel überreichte, da war ich absolut sprachlos!“. Auch Peter Martin, Geschäftsführer der Auto Palazzo GmbH in Stuttgart, beglückwünschte Martina Henkel zum neuen flotten Flitzer, den er freundlicherweise für diese Aktion zur Verfügung gestellt hatte.
Nach der Vorstellung schwärmte Martina Henkel weiter: „Eine wahnsinnig tolle Show! Das Kitsch -Klischee, das man vom Film her kennt, wird endlich ausgeräumt, und man erfährt wie das Leben der österreichischen Kaiserin wirklich war.“

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© Foto: David Cuenca; Text: TG Productions

Musical-Darsteller und Pop-Sänger ROSS ANTONY übernimmt Film-Rolle in dem Beziehungsdrama »Zurück zu mir«. Drehstart wird Sommer 2006 sein. Drehorte: Stuttgart, Moskau und  Strasbourg.

» 2 Männer + 2 Kulturen + 1 Sehnsucht = Liebe? «

ROSS ANTONY übernimmt unter der Regie von THOMAS GOERSCH in dem 110 -Minuten-Film »Zurück zu mir« den Part des Ryan. Die Hauptrollen in dieser auf einer wahren Begebenheit basierenden Low-Budget-Produktion spielen die Stuttgarter Schauspieler THOMAS GOERSCH  und NIKOLOZ GOERSCH . In weiteren Rollen werden zu sehen sein: IAN JON BOURG (»Phantom der Oper«), CARSTEN LEPPER (»Elisabeth«), FRL. WOMMY WONDER (Travestie-Star) sowie die Opernsängerin GABRIELLA PITTNEROVA.

Der Musical-Darsteller (»Elisabeth«) und Pop-Sänger ROSS ANTONY ist Mitglied der Band »Bro'Sis« (zusammen mit Hila Bronstein, Shaham Joyce, Giovanni Zarrella und Faiz-Kevin Mangat), welche 2001 aus der TV-Casting-Show »Popstars« (RTL2) hervorgegangen ist und als Nachfolgeband der »No Angels« Furore macht.

ROSS ANTONY (geboren: 9. Juli 1977 in Bridgnorth/England) stammt aus einer Künstlerfamilie. Im Alter von drei Jahren steht er zum ersten Mal auf einer Bühne. 1995 beendet er seine Ausbildung an der »Guildford School of Acting for Music, Dance and Drama«. In dieser Zeit wirkt er in zahlreichen Pantomimestücken und Musicals in England mit.

Sein Debüt auf einer deutschen Bühne gibt ROSS ANTONY 1997 in Aachen als »Field Marshall« bei der Welturaufführung des Musicals »Catharine«. Hierzulande kann er zahlreiche Hauptrollen vorweisen - u.a. den »Claude« in dem Musical »Hair« (Bremen), den »Joseph« in dem Musical »Joseph and the amazing technicolor dreamcoat« (Essen) oder den »Tabaluga« im Peter Maffay-Musical »Tabaluga & Lilli« (Oberhausen). Ferner veröffentlicht er in dieser Zeit die Solo-CDs »... and that´s the way it is« (2000) und »Intimate« (2001).

Im August 2004 outet sich ROSS ANTONY als schwul und stellt der Öffentlichkeit seinen Freund, den britischen Opernsänger PAUL REEVES, vor.

Im Sommer 2005 gibt ROSS ANTONY ein viermonatiges Gast-Engagement bei der Stuttgarter »Elisabeth«-Produktion. In dem Musical spielt er den Kronprinz Rudolf. Für diese Rolle erhält er von den Lesern der Fachzeitung »musicals« eine Nominierung als fünftbester Musicaldarsteller der Saison 2004/2005. Bei seinem letzten Auftritt in »Elisabeth« - an Silvester 2005 - bekommt ROSS ANTONY einen sprichwörtlich bühnenreifen Heiratsantrag: Sein Lebensgefährte PAUL REEVES hält auf den Knien vor 1470 Zuschauern um seine Hand an. Die Hochzeit soll im September 2006 stattfinden. Derzeit bereitet das zukünftige Ehepaar ROSS ANTONY/ PAUL REEVES eine gemeinsame CD vor. Darüber hinaus arbeitet ROSS ANTONY an seinem ersten Solo-Album und an seiner ersten Biografie.

In »Zurück zu mir« trifft Ex-Banker Mark (THOMAS GOERSCH), der als Schauspieler Karriere machen will und zugleich den Mann für's Leben sucht, auf Andre (NIKOLOZ GOERSCH), einen arbeitslosen russischen Philologen, der seinerseits Opernsänger sein möchte. Zwei Männer also auf der Suche nach ihrer Berufung ...

Weitere Informationen zu der Produktion auf: www.zurueckzumir.de.

Florian_Silbereisen_ElisabethFlorian Silbereisen erobert Musicalbühne

Florian Silbereisen, Deutschlands jüngster Showmaster, übernimmt die männliche Hauptrolle im Musical Elisabeth. Im August steht er an der Seite von Musicalstar Pia Douwes auf der Bühne des Stuttgarter Apollo Theaters.

Deutschlands jüngster Showmaster übernimmt im August 2006 die Rolle des Tod im Musical Elisabeth. Als blonder Todesengel spielt Florian Silbereisen den grossen jenseitigen Verführer der österreichischen Kaiserin Elisabeth, die sich durch ihre innere Zerrissenheit schon zu Lebzeiten vom Tod stark angezogen fühlte. Schon als der 24jährige Gastgeber der erfolgreichsten ARD-Samstagabendshow das Musical zum ersten Mal sah, war er fasziniert von der Erscheinung dieser Rolle: „Diese Figur ist seit Jahren meine absolute Traumrolle. Nach dem gemeinsamen Duett mit Kaiserin Elisabeth in unserer „Herbstfest“-Show 2005 und den anschliessenden gemeinsamen Auftritten während meiner Deutschland-Tour wollte ich diesen Part unbedingt einmal komplett übernehmen.“

Trotz eines übervollen Terminkalenders macht er es möglich. Am 15. Mai endete seine Deutschland -Tournee und nun beginnt für ihn die anstrengende Probenzeit im Stuttgarter Apollo Theater: Gesangs-, Schauspiel- und Tanzstunden stehen ebenso auf dem Programm, wie Proben mit dem gesamten Ensemble . Auch das Sicherheitstraining auf der Originalbühne ist nicht zu vergessen: eine drehbare Bühne, die sich außerdem in verschiedene Ebenen hebt, birgt viele Gefahren.

Seit 2004 präsentiert Florian Silbereisen die erfolgreichste Musikshowreihe im deutschen Fernsehen („Die Feste der Volksmusik“) – als Deutschlands jüngster Showmaster: Er moderiert nicht nur, sondern singt, musiziert, tanzt, parodiert, beeindruckt mit Artistik und Akrobatik sowie vielen aussergewöhnlichen Ideen und Gästen wie Nina Hagen, Helmut Kohl oder Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. Nach seinem Debüt als Schauspieler im ARD-ORF-Fernsehfilm „König der Herzen“, im Frühjahr dieses Jahres, zieht es ihn nun auf die Musicalbühne. Die Liebe zum Musizieren entdeckte er schon im Alter von drei Jahren, als seine Eltern ihm eine Harmonika schenkten. Für Florian ist das Engagement im Stuttgarter Apollo Theater eine grosse Herausforderung: „Für mich geht ein Traum in Erfüllung, für den ich hart trainiert und gearbeitet habe! Den Tod zu spielen, ist sowohl gesanglich als auch schauspielerisch eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, auf die ich mich sehr freue.“

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Weitere Produkte zum Thema Elisabeth: alle CD-Einspielungen und Karaoke-CDs, DVD-Produktionen, Bücher und Notenbücher sowie Magazine und Merchandising-Artikel.

Der Vorverkauf für ELISABETH in Berlin ist eröffnet! 

 

 

 

 

 


© by Stephan Drewianka (© Produktionsphotos & Pressetext Stage Holding GmbH)

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